Grüne kritisieren Reiche-Berater: Deutscher Stahl nicht obsolet

Wirtschaftspolitik in Deutschland: Stahlindustrie im Fokus

Berlin () – Der energiepolitische Sprecher der -Bundestagsfraktion, Michael Kellner, hat scharfe Kritik an den jüngsten Anmerkungen des Beratergremiums des Bundeswirtschaftsministeriums zur der deutschen Stahlindustrie geübt.

Die Berater der Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) halten die Stahlbranche für weitgehend verloren, weil dauerhaft durch hohe belastet sei und international nicht wettbewerbsfähig bleibe. Kellner, selbst ehemaliger Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, nannte diese Einschätzung falsch und kurzsichtig. Für ihn besitzen Stahl und die ihn produzierende Industrie ein überragendes strategisches Interesse.

Man habe erlebt, wie brüchig Lieferketten in der während waren. „Wir sollten doch nicht angewiesen sein, dass wir völlig abhängig vom Ausland sind“, sagte Kellner am Donnerstag den Sendern RTL und ntv. Stahl sei eine Grundstoffindustrie und diene der eigenen Widerstandsfähigkeit. „Für unsere eigene Sicherheit ist es wichtig, dass wir in Deutschland, dass wir in Europa auch eine eigene europäische Stahlindustrie haben.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Katherina Reiche am 08.10.2025

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: Grünen-Bundestagsfraktion, Bundeswirtschaftsministerium, Katherina Reiche (CDU), Stahlbranche, RTL, ntv, Europa.

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 08.10.2025.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Der energiepolitische Sprecher der Grünen, Michael Kellner, kritisiert die pessimistische Einschätzung des Beratergremiums der Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche zur deutschen Stahlindustrie und betont deren strategische Bedeutung für die nationale Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Hohe Energiepreise in Deutschland
  • Befürchtung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Stahlindustrie
  • Einschätzung des Beratergremiums der Bundeswirtschaftsministerin
  • Strategisches Interesse an der Stahlproduktion
  • Erfahrungen mit brüchigen Lieferketten während der Corona-Pandemie
  • Bedeutung der Stahlindustrie für nationale Sicherheit und Eigenständigkeit

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Der Artikel beschreibt folgende Reaktionen:

- Michael Kellner übt scharfe Kritik an Beratergremium des Bundeswirtschaftsministeriums
- Einschätzungen zur Stahlindustrie als falsch und kurzsichtig bezeichnet
- Betonung auf strategischem Interesse der Stahlproduktion
- Warnung vor Abhängigkeit von ausländischen Lieferketten
- Bedeutung einer eigenen europäischen Stahlindustrie für Sicherheit hervorgehoben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Hohe Energiepreise belasten die Stahlbranche
  • Verlust der internationalen Wettbewerbsfähigkeit
  • Abhängigkeit vom Ausland
  • Mögliche Auswirkungen auf die Lieferketten
  • Gefährdung der eigenen Widerstandsfähigkeit
  • Bedeutung einer eigenen europäischen Stahlindustrie für die Sicherheit
  • Strategisches Interesse an der Stahlproduktion

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Michael Kellner äußert scharfe Kritik an den Einschätzungen des Beratergremiums und betont die strategische Bedeutung der Stahlindustrie für Deutschland.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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