Bas stimmt Eckpunkte für "Work-and-Stay-Agentur" mit Kollegen ab

Politik Berlin: Neue Agentur für Fachkräfteeinwanderung

() – Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hat am Montag Eckpunkte für die einer sogenannten „Work-and-Stay-Agentur“ in die Abstimmung mit den anderen Ministerien gegeben. Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ (Dienstagausgaben). Die Einrichtung soll die Einwanderung von Fachkräften beschleunigen, digitalisieren und zentralisieren.

„Mit der digitalen Work-and-Stay-Agentur reißen wir die bürokratischen Hürden ein, die den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt bisher erschweren“, sagte Bas der Zeitung. Künftig solle es eine zentrale Anlaufstelle geben, über die alle notwendigen Formalitäten digital abgewickelt werden könnten. „Für ausländische Fachkräfte wird es dadurch einfacher und attraktiver, nach Deutschland zu kommen, können freie Stellen schneller und unkomplizierter besetzen“, sagte Bas.

Die Ampel- hatte bereits das Einwanderungsrecht für Fach- und Arbeitskräfte deutlich liberalisiert. Dennoch kritisierten Unternehmen und Wirtschaftsvertreter, dass die Verfahren langwierig und aufwendig seien. Anträge müssten noch auf Papier gestellt werden, zu viele seien involviert. Nun soll die „Work-and-Stay-Agentur“ die Prozesse für alle Beteiligten – also Behörden, Arbeitnehmer und Arbeitgeber – vereinfachen.

Aufgabe der Agentur ist laut dem Eckpunktepapier des Arbeitsministeriums, dass Fachkräfte zentral und digital ihren Aufenthaltstitel beantragen, Dokumente hochladen und den Bescheid abrufen können. Interessierte Arbeitgeber sollen Fachkräfte bei dem Verfahren unterstützen können, und zwar nicht nur Großunternehmen, sondern auch kleine Familienbetriebe. Alle Seiten profitierten so durch kürzere Wartezeiten, heißt es aus dem Arbeitsministerium.

Bas setzt damit einen Auftrag aus dem Koalitionsvertrag um. Das Modell folgt dem Konzept des „One-Stop-Government“, der Bereitstellung von allen Diensten aus einer Hand.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bärbel Bas (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bärbel Bas, SPD, Ampel-Regierung, Arbeitsministerium, "Work-and-Stay-Agentur", "Süddeutsche Zeitung", One-Stop-Government.

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Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Arbeitsministerin Bärbel Bas hat die Gründung einer "Work-and-Stay-Agentur" vorgestellt, die die Einwanderung von Fachkräften nach Deutschland durch einen digitalen und zentralisierten Antragprozess erleichtern soll.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Notwendigkeit zur Beschleunigung der Einwanderung von Fachkräften
  • Kritik an langwierigen und aufwendigen Verfahren von Unternehmen und Wirtschaftsvertretern
  • Probleme durch papierbasierte Anträge und Vielzahl involvierter Behörden
  • Ziel der Vereinfachung und Digitalisierung von Prozessen im Einwanderungsrecht
  • Umsetzung eines Auftrags aus dem Koalitionsvertrag
  • Konzept des "One-Stop-Government" als Grundlage für die Agentur

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Beschleunigte Einwanderung von Fachkräften
  • Digitalisierung der Antragsverfahren
  • Zentralisierung der Formalitäten
  • Einfacherer Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt für ausländische Fachkräfte
  • Schnellere Besetzung freier Stellen durch Arbeitgeber
  • Vereinfachung der Prozesse für Behörden, Arbeitnehmer und Arbeitgeber
  • Kürzere Wartezeiten bei Anträgen
  • Unterstützung von kleinen Familienbetrieben bei der Antragsstellung
  • Umsetzung eines Auftrags aus dem Koalitionsvertrag
  • Konzept des "One-Stop-Government" wird verfolgt

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Arbeitsministerin Bärbel Bas zitiert, in der sie die digitale Work-and-Stay-Agentur und deren Vorteile für ausländische Fachkräfte sowie Arbeitgeber erläutert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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