Göttingens Oberbürgermeisterin fordert schärfere Gesetze gegen Problemimmobilien
Veröffentlicht
News - Niedersachsen - Regional - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe
Göttingens Oberbürgermeisterin fordert schärfere Gesetze gegen Problemimmobilien
Göttingen () – Die Stadt Göttingen hat in einer Sondersitzung des Sozialausschusses Forderungen für ein schärferes Vorgehen gegen prekäre Wohnimmobilien vorgestellt. Oberbürgermeisterin Petra Broistedt (SPD) erklärte, dass das Niedersächsische Wohnraumschutzgesetz weiterentwickelt werden müsse, um Kommunen mehr Handlungsspielraum zu geben.
Die Stadt nutze bereits alle vorhandenen Möglichkeiten, stoße dabei aber an rechtliche Grenzen.
Zu den zentralen Forderungen gehören eine Deckelung der Mietpreise, die Möglichkeit für Kommunen, Mietminderungen durchzusetzen, sowie klare Regelungen zur Kostenübernahme bei unbewohnbaren Wohnungen. Außerdem sollen Eigentümer verpflichtet werden können, Ersatzwohnraum bereitzustellen.
Sozialdezernentin Anja Krause erklärte, die Stadt wolle nicht nur Symptome bekämpfen, sondern die Ursachen prekärer Wohnverhältnisse angehen.
Göttingen setzt sich seit Jahren für bessere Wohnbedingungen ein und hat 2022 ein eigenes Handlungskonzept entwickelt. Dennoch fehlen der Kommune oft die rechtlichen Mittel, um Eigentümer von Problemimmobilien wirksam in die Pflicht zu nehmen.
Die jetzt vorgestellten Maßnahmen sollen das lukrative Geschäftsmodell mit heruntergekommenem Wohnraum eindämmen.
4,0/5(7 Bewertungen)
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Wenn es dir Spaß gemacht hat, könntest du vielleicht noch einen Kommentar abgeben. Danke. 👍
Göttingen begrüßt 25 neue Staatsbürger bei Einbürgerungsfeier 17. Juni 2025 Göttingen () - Die Stadt Göttingen hat 25 Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern in einer feierlichen Zeremonie zu deutschen Staatsbürgern gemacht. Oberbürgermeisterin Petra Broistedt (SPD) wertete…
Deutlich weniger fertiggestellte Wohnungen im Jahr 2024 23. Mai 2025 Wiesbaden () - Im Jahr 2024 wurden in Deutschland 251.900 Wohnungen gebaut. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte, waren das 14,4 Prozent oder…
Wohnungsbauziel der Bundesregierung erneut deutlich verfehlt 23. Mai 2024 Wiesbaden () - Die Bundesregierung hat ihr Wohnungsbauziel im Jahr 2023 erneut deutlich verfehlt. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 294.400 Wohnungen fertiggestellt, teilte das Statistische…
Land fördert Rückbau von Problemimmobilien in Gelsenkirchen 6. Juni 2025 Gelsenkirchen () - Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt Gelsenkirchen mit einem Millionen-Förderbescheid beim Rückbau von Problemimmobilien und beim Stadtumbau. Das teilte das Ministerium für Heimat, Kommunales,…
Erstmals seit 2021 wieder mehr Baugenehmigungen für Wohnungen 18. Februar 2026 Wirtschaft: Wohnungsbau in Deutschland 2025 Wiesbaden () - Im Jahr 2025 ist in Deutschland der Bau von 238.500 Wohnungen genehmigt worden. Wie das Statistische Bundesamt…
Preise für Wohnimmobilien im ersten Quartal gestiegen 1. Juli 2025 Wiesbaden () - Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland sind im 1. Quartal 2025 um durchschnittlich 3,8 Prozent gegenüber dem 1. Quartal 2024 gestiegen. Gegenüber…
Göttingen veröffentlicht Wegweiser für werdende Eltern 9. Juli 2025 Göttingen () - Die Stadt und der Landkreis Göttingen haben einen neuen Wegweiser für werdende Eltern veröffentlicht. Dieser Ratgeber bietet eine umfassende Orientierung in der…
FDP beantragt wegen Ukraine Sondersitzung des Haushaltsausschusses 18. Februar 2025 FDP beantragt wegen Ukraine Sondersitzung des Haushaltsausschusses Berlin () - Angesichts der schwierigen Lage der Ukraine fordert die FDP-Fraktion die Bundesregierung auf, schnell neue Militärhilfe…
Göttingen gedenkt Opfer der Atombombenabwürfe vor 80 Jahren 18. Juli 2025 Göttingen () - Die Stadt Göttingen erinnert an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 80 Jahren. Oberbürgermeisterin Petra Broistedt wird am 6.…
Kommunen beklagen schlechtere Finanzlage 23. Mai 2024 Frankfurt am Main () - Die Kommunen in Deutschland blicken zunehmend besorgt auf ihre eigene Finanzsituation. Mit 58 Prozent bewertet laut dem am Donnerstag veröffentlichten…
Singlehaushalte zahlen höhere Mieten pro Quadratmeter 9. April 2025 Singlehaushalte zahlen höhere Mieten pro Quadratmeter Wiesbaden () - Mehr Menschen in Deutschland leben allein und zahlen durchschnittlich eine höhere Quadratmetermiete für ihre Wohnung. Wie…
Deutlich mehr Baugenehmigungen für Wohnungen im September 18. November 2025 Wirtschaft: Anstieg der Wohnungsbaugenehmigungen in Deutschland Wiesbaden () - Im September 2025 ist in Deutschland der Bau von 24.400 Wohnungen genehmigt worden. Wie das Statistische…
Patientenschützer fordern Deckelung der reinen Pflegekosten 22. Juli 2025 Berlin () - Angesichts der Rekordkosten für Pflegeheimbewohner fordert die Deutsche Stiftung Patientenschutz eine Deckelung der reinen Pflegekosten und eine stärkere Kostenübernahme durch die Bundesländer."Während…
Deutlich mehr Baugenehmigungen für Wohnungen im Oktober 18. Dezember 2025 Wohnungsbau in Deutschland im Oktober 2025 Wiesbaden () - Im Oktober 2025 ist in Deutschland der Bau von 19.900 Wohnungen genehmigt worden. Wie das Statistische…
Deutlich mehr Baugenehmigungen für Wohnungen im November 16. Januar 2026 Wohnungsbau in Deutschland 2025 Wiesbaden () - Im November 2025 wurde in Deutschland der Bau von 20.100 Wohnungen genehmigt.Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag…
Rückgang der Immobilienpreise dauert an 8. Mai 2024 Berlin () - Die Preisanpassungen auf dem deutschen Immobilienmarkt haben auch im ersten Quartal 2024 angehalten. Verglichen mit dem Vorjahresquartal fielen die Immobilienpreise um durchschnittlich…
Mehr Baugenehmigungen für Wohnungen 18. Juni 2025 Wiesbaden () - Im April 2025 ist in Deutschland der Bau von 18.500 Wohnungen genehmigt worden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte, waren…
Mieterbund fordert schärfere Eingriffe in den Wohnungsmarkt 4. Juli 2025 Berlin () - Die neue Präsidentin des Deutschen Mieterbunds, Melanie Weber-Moritz, verlangt von der Bundesregierung schärfere Eingriffe in den Wohnungsmarkt.Die Mietpreisbremse zu verlängern, sei richtig…
Schwesig fordert vom Bund finanziellen Ausgleich für Steuerausfälle 16. Juni 2025 Schwerin () - Vor der Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch fordert Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD), dass der Bund drohende Steuerausfälle bei Ländern und Kommunen kompensiert."Es ist…
Stuttgarter Wohnimmobilienmarkt zeigt Aufwärtstrend 24. Juni 2025 Stuttgart () - Der Stuttgarter Immobilienmarkt hat im ersten Quartal 2025 eine positive Entwicklung gezeigt, insbesondere bei Wohnimmobilien. Der Gutachterausschuss für die Landeshauptstadt Stuttgart teilte…
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Göttingen, dts Nachrichtenagentur, Petra Broistedt, SPD, Niedersächsisches Wohnraumschutzgesetz, Anja Krause
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Göttingen
Worum geht es in einem Satz?
Die Stadt Göttingen fordert in einer Sondersitzung des Sozialausschusses ein schärferes Vorgehen gegen prekäre Wohnimmobilien und will durch gesetzliche Veränderungen, darunter Mietpreisdeckelung und Verpflichtungen für Eigentümer, die Ursachen schlechter Wohnverhältnisse bekämpfen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für die beschriebene Sondersitzung des Sozialausschusses in Göttingen sind die Herausforderungen und rechtlichen Limitierungen, denen die Stadt bei der Bekämpfung von prekären Wohnverhältnissen gegenübersteht. Trotz bestehender Initiativen fehlen effektive Maßnahmen, um Eigentümer von Problemimmobilien zur Verantwortung zu ziehen, was die Forderungen nach einem schärferen Vorgehen und Änderungen im Wohnraumschutzgesetz notwendig macht.
Im Artikel wird beschrieben, dass die Stadt Göttingen in einer Sondersitzung des Sozialausschusses ein schärferes Vorgehen gegen prekäre Wohnimmobilien fordert, unter anderem durch die Weiterentwicklung des Niedersächsischen Wohnraumschutzgesetzes. Oberbürgermeisterin Petra Broistedt und Sozialdezernentin Anja Krause betonen, dass es notwendig sei, sowohl die Symptome als auch die Ursachen schlechter Wohnverhältnisse anzugehen, während die Stadt weiterhin auf rechtliche Grenzen stößt.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Deckelung der Mietpreise, Möglichkeit für Kommunen, Mietminderungen durchzusetzen, klare Regelungen zur Kostenübernahme bei unbewohnbaren Wohnungen, Verpflichtung der Eigentümer zur Bereitstellung von Ersatzwohnraum, Eindämmung des lukrativen Geschäftsmodells mit heruntergekommenem Wohnraum.
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Oberbürgermeisterin Petra Broistedt (SPD) äußerte die Notwendigkeit, das Niedersächsische Wohnraumschutzgesetz weiterzuentwickeln, um Kommunen mehr Handlungsspielraum im Umgang mit problematischen Wohnimmobilien zu geben. Sozialdezernentin Anja Krause ergänzte, dass die Stadt nicht nur Symptome bekämpfen, sondern auch die Ursachen prekärer Wohnverhältnisse angehen wolle.