Berlin erarbeitet erste Landesstrategie für queere Sicherheit
Veröffentlicht
Berlin - News - Regional - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe
Berlin erarbeitet erste Landesstrategie für queere Sicherheit
Berlin () – Berlin arbeitet als erstes Bundesland an einer Landesstrategie für queere Sicherheit und gegen Queerfeindlichkeit. Mehr als 300 Menschen haben sich bisher an dem Beteiligungsprozess beteiligt, der vor über 15 Monaten von Senatorin Cansel Kızıltepe initiiert wurde.
Bei einer Konferenz in Kreuzberg diskutierten rund 150 Teilnehmer die geplanten Maßnahmen.
Die Notwendigkeit der Strategie zeigt sich laut Kızıltepe in jüngsten Vorfällen: Am Wochenende gab es zwei queerfeindliche Angriffe auf Bars in Schöneberg und Prenzlauer Berg. Die Senatorin betonte, dass der Kampf gegen Queerfeindlichkeit auch die Demokratie stärke.
Alfonso Pantisano, Ansprechperson für queeres Berlin, sprach von einem starken Signal an die LSBTIQ-Community.
Der Runde Tisch zur Erarbeitung der Strategie wird seine Empfehlungen im August vorlegen. Nach der Abstimmung zwischen den Senatsverwaltungen soll der Berliner Senat einen Beschluss fassen.
Die Landesstrategie ist Teil des Berliner LSBTIQ-Aktionsplans 2023 und soll queere Menschen besser vor Hasskriminalität und Diskriminierung schützen.
4,0/5(21 Bewertungen)
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Wenn es dir Spaß gemacht hat, könntest du vielleicht noch einen Kommentar abgeben. Danke. 👍
Runder Tisch beschließt Empfehlungen für queere Sicherheit 8. August 2025 Berlin () - Die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung hat die Empfehlungen für die Landesstrategie für queere Sicherheit und gegen Queerfeindlichkeit…
Berlin erarbeitet Landesstrategie für queere Sicherheit 30. Juni 2025 Berlin () - Die Berliner Landesregierung hat eine Strategie zum Schutz queerer Personen und gegen Queerfeindlichkeit entwickelt. Das teilte die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung,…
Berlin setzt Ansprechperson gegen antimuslimischen Rassismus ein 1. Juli 2025 Berlin () - Berlin hat erstmals eine Ansprechperson zur Bekämpfung von antimuslimischem Rassismus eingesetzt. Das teilte die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und…
CSU wirft Grünen queerfeindliche Migrationspolitik vor 6. Juli 2025 Berlin () - CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann hat den Grünen eine queerfeindliche Migrationspolitik vorgeworfen und damit Kritik der Grünen-Fraktionsspitze an der Union zurückgewiesen. "Wenn die Grünen…
Autofahrer nach Flucht in Schöneberg festgenommen 9. Juni 2025 Schöneberg () - Polizeikräfte haben gestern Nachmittag in Schöneberg einen 34-jährigen Autofahrer festgenommen. Ihm werden gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr, Unfallflucht und Widerstand gegen die…
Potsdam stellt Aktionsplan für queere Menschen vor 5. November 2025 Gesellschaft: Aktionsplan für Queere in Potsdam Potsdam () - Die Landeshauptstadt Potsdam hat einen Aktionsplan "Queeres Potsdam" vorgelegt, der konkrete Maßnahmen für mehr Sichtbarkeit, Akzeptanz…
Von Notz: Union und SPD versäumen Kampf gegen Rechtsextremismus 27. April 2025 Von Notz: Union und SPD versäumen Kampf gegen Rechtsextremismus Berlin () - Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Konstantin von Notz hat CDU/CSU und SPD vorgeworfen, den Kampf gegen…
Anstieg antimuslimischer Vorfälle in Berlin 11. Juni 2025 Berlin () - Die Melde- und Informationsstelle Report! Berlin (CLAIM) hat eine alarmierende Jahresbilanz für 2024 vorgestellt. Demnach wurden 644 antimuslimische Vorfälle in Berlin dokumentiert.…
Frankfurter Konferenz gegen Rassismus fordert mehr Zusammenarbeit 2. Oktober 2025 Gesellschaftlicher Dialog gegen Rassismus in Frankfurt Frankfurt () - Eine Konferenz gegen Rassismus in Frankfurt hat die Notwendigkeit von Allianzen und Netzwerken im Kampf gegen…
Erste CO2-Abscheidungsanlagen sollen vor 2030 kommen 11. September 2024 Berlin () - In den kommenden fünf Jahren sollen in Deutschland mindestens drei industrielle Großanlagen zur Abscheidung von Kohlendioxid entstehen. Bisher gibt es keine einzige.Geplant…
Justizministerin will Gewalt gegen Einsatzkräfte härter bestrafen 29. Dezember 2025 Gesellschaft: Strafverschärfungen für Angriffe auf Einsatzkräfte Berlin () - Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will Angriffe auf Polizisten und andere Einsatzkräfte härter bestrafen. "Wer Menschen angreift,…
Mann in Berlin-Prenzlauer Berg mit Barhocker schwer verletzt 19. Juli 2025 Berlin () - Ein 61-jähriger Mann ist in einer Bar in Berlin-Prenzlauer Berg schwer verletzt worden. Der Angriff ereignete sich am Freitagabend in der Paul-Robeson-Straße,…
Hamburg präsentiert Logistikstrategie 2035 4. Juni 2025 Hamburg () - Hamburg hat auf der internationalen Leitmesse der Logistikbranche in München die erste Logistikstandortstrategie Deutschlands vorgestellt. Die Strategie stehe für einen breiten Schulterschluss…
Shisha-Verband kritisiert Razzien im Kampf gegen "Clan-Kriminalität" 24. Juli 2024 Berlin () - Der Bundesverband Wasserpfeifentabak hat die regelmäßigen Polizei-Razzien in Shisha-Bars kritisiert.Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwochausgaben) sagte Geschäftsführer Folke Rega: "Bei solchen Einsätzen wird…
Berlin entwickelt als erstes Bundesland eine Landesstrategie zur Verbesserung der Sicherheit queerer Menschen und zur Bekämpfung von Queerfeindlichkeit, unterstützt durch die Beteiligung von über 300 Bürgern und recenten Anlässen zur Notwendigkeit dieser Maßnahmen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für die Entwicklung der Landesstrategie für queere Sicherheit in Berlin sind jüngste queerfeindliche Angriffe auf Bars, die das Bedürfnis nach besserem Schutz und Maßnahmen gegen Diskriminierung und Hasskriminalität verdeutlichen. Dies hat die Senatorin Cansel Kızıltepe dazu motiviert, einen Beteiligungsprozess ins Leben zu rufen.
Im Artikel wird beschrieben, dass Berlin als erstes Bundesland eine Landesstrategie gegen Queerfeindlichkeit entwickelt, angestoßen von Senatorin Cansel Kızıltepe, um queerfeindliche Angriffe zu bekämpfen. Die Politik reagiert mit einem Beteiligungsprozess und einer Konferenz, während die Öffentlichkeit, insbesondere die LSBTIQ-Community, die Initiative als positives Signal wertschätzt.
Welche Konsequenzen werden genannt?
queere Sicherheit, Bekämpfung von Queerfeindlichkeit, stärkere Demokratie, Schutz vor Hasskriminalität, Schutz vor Diskriminierung, Empfehlungen des Runden Tisches, Senatsbeschluss zur Strategie, Teil des LSBTIQ-Aktionsplans 2023, Signal an die LSBTIQ-Community
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Senatorin Cansel Kızıltepe zitiert. Sie betont, dass der Kampf gegen Queerfeindlichkeit auch die Demokratie stärke, insbesondere in Anbetracht kürzlicher queerfeindlicher Angriffe. Außerdem äußert Alfonso Pantisano, dass das Vorhaben ein starkes Signal an die LSBTIQ-Community sendet.
Berlin ist ein innovatives Beispiel für die Förderung queerer Sicherheit in Deutschland. Die Stadt entwickelt als erstes Bundesland eine umfassende Strategie gegen Queerfeindlichkeit. In einem partizipativen Prozess engagieren sich bereits über 300 Bürger. Die jüngsten queerfeindlichen Angriffe verdeutlichen die Dringlichkeit dieser Maßnahmen. Mit dem Berliner LSBTIQ-Aktionsplan 2023 will die Stadt ein starkes Zeichen gegen Diskriminierung setzen.