Großbritannien will Wirtschaftsbeziehungen mit Deutschland ausbauen

London () – Großbritanniens Finanzministerin Rachel Reeves will die Wirtschaftsbeziehungen mit ausbauen und wirbt dafür um Investitionen deutscher .

Deutschland sei für Großbritannien der zweitwichtigste Handelspartner, schreibt Reeves in einem Gastbeitrag für das „Handelsblatt“ (Montagsausgabe). „Ich möchte auf dieser Beziehung mit einem klaren Ziel vor Augen aufbauen: unserem Ruf als eine der offensten Weltwirtschaften gerecht zu werden.“

„Ich möchte, dass Unternehmen sich für Großbritannien entscheiden, um die Arbeitsplätze der Zukunft zu schaffen und dass in unseren beiden Ländern davon profitieren“, schreibt Reeves weiter. Die neue Labour- will die Probleme der Brexit-Zeit hinter sich lassen und setzt auf eine enge Kooperation mit den europäischen Partnern.

Die Strategie der Labour-Regierung basiere „auf gemeinsamen Werten und der Zusammenarbeit mit unseren engen Verbündeten, besonders mit Deutschland“, schreibt Reeves. Im August hatten der Premierminister Keir Starmer und Bundeskanzler Olaf vereinbart, einen neuen bilateralen Vertrag zu schließen mit wirtschaftlicher Zusammenarbeit als zentraler Säule.

Schatzkanzlerin Reeves unterstreicht im Gastbeitrag die Industriestrategie der Regierung, die auch für deutsche Unternehmen Möglichkeiten biete. „Eine Strategie, die auf Branchen setzt, in denen wir echte Wettbewerbsvorteile haben und immenses Wachstumspotenzial sehen: der Übergang zur Klimaneutralität, das Potenzial der künstlichen Intelligenz und Fortschritte im Gesundheitswesen“, schreibt Reeves. „Dies sind auch alles Bereiche, in denen unsere beiden Länder gemeinsame Ziele und Perspektiven verfolgen.“ Die Labour-Regierung habe sich vorgenommen, mit Unternehmen zusammenzuarbeiten.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Fahnen von Deutschland und Großbritannien (Archiv)
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH