Dax startet zurückhaltend – Berichtssaison rückt in den Fokus

Dax startet zurückhaltend – Berichtssaison rückt in den Fokus

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Wirtschaftliche Entwicklungen am Frankfurter Börse

Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Freitagmorgen zurückhaltend in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.850 Punkten berechnet, knapp unter dem Schlussniveau vom Vortag.

„Wirft man alle dominanten Faktoren des noch jungen Börsenjahrs 2026 in einen Topf – die Grönland-Angst, die nachlässt, die Zolldrohungen, die zurückgenommen wurden, das Rekordhoch nach der längsten Dax-Gewinnserie in der Geschichte – dann befindet sich der Dax bei rund 24.900 Punkten in einem neutralen Bereich“, sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. „Es ist exakt die Mitte zwischen Jahrestief und Rekordhoch. Für einen Anstieg über 24.900 Punkte wollen die Anleger jetzt die Rückversicherung der Unternehmen haben, dass ihre starken Gewinnerwartungen für 2026 realistisch sind. Die nachlassende Grönland-Angst eröffnet Anlegern dabei die Möglichkeit, sich stärker der anstehenden Berichtssaison zu widmen.“

„Dax-Anleger rechnen für das kommende Jahr mit einem Gewinnwachstum der 40 Dax-Konzerne von 15  Prozent – mehr als im S&P 500 Index, der 2026 wohl nur auf ein Plus von etwa 13,5  Prozent kommt. Angesichts milliardenschwerer Infrastruktur- und Rüstungsprogramme der Bundesregierung setzen Anleger auf ein Comeback der deutschen Wirtschaft. Sollten die Unternehmenszahlen diesen Erwartungen jedoch nicht standhalten, könnte der derzeitige Optimismus schnell kippen.“

„Der Goldpreis nähert sich in großen Schritten der 5.000-Dollar-Marke. Bei den Edelmetallen gilt: Dabei sein ist alles – und die Angst, eine historische Rally zu verpassen, dürfte ein zunehmender Kurstreiber hinter den Anstiegen sein. Gold-Anleger werden jedoch auch fast im Tagesrhythmus mit guten Nachrichten versorgt – zuletzt durch die Ankündigung der polnischen Zentralbank, weitere 150 Tonnen Gold kaufen zu wollen. Zentralbanken und Privatanleger bieten bei Gold um die Wette, und das treibt den Preis immer schneller nach oben. 5.000 Dollar im Gold und 100 Dollar im Silber – das scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein“, sagte Stanzl.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagmorgen schwächer: Ein Euro kostete 1,1731 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8524 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Morgen wurden für eine Feinunze 4.912 US-Dollar gezahlt (-0,5 Prozent). Das entspricht einem Preis von 134,63 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 64,39 US-Dollar, das waren 33 Cent oder 0,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Jochen Stanzl

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Consorsbank, S&P 500, polnische Zentralbank

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die beschriebenen Ereignisse finden in Frankfurt/Main statt.

Worum geht es in einem Satz?

Der Dax begann den Handelstag am Freitag mit rund 24.850 Punkten und zeigt sich in einem neutralen Bereich, während Anleger auf die bevorstehende Berichtssaison setzen und auf ein Gewinnwachstum der Dax-Konzerne von 15 Prozent für 2026 hoffen, während der Goldpreis sich der 5.000-Dollar-Marke nähert und der Euro im Vergleich zum Dollar schwächer wird.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Rückhaltender Handelsstart des Dax
  • Niveau knapp unter dem Schlusskurs des Vortags
  • Nachlassende Grönland-Angst
  • Zurückgenommene Zolldrohungen
  • Rekordhoch nach längster Dax-Gewinnserie
  • Neutraler Bereich zwischen Jahrestief und Rekordhoch
  • Erwartungen an Unternehmensgewinne für 2026
  • Milliardenschwere Infrastruktur- und Rüstungsprogramme der Bundesregierung
  • Goldpreis nahe der 5.000-Dollar-Marke
  • Ankündigung der polnischen Zentralbank zum Goldkauf
  • Schwächerer Wert der europäischen Gemeinschaftswährung
  • Steigender Ölpreis

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Dax im neutralen Bereich
  • Anleger wünschen Rückversicherung über Gewinnerwartungen
  • Gewinnwachstum der Dax-Konzerne erwartet
  • Optimismus könnte kippen bei enttäuschenden Unternehmenszahlen
  • Goldpreis rapide steigend
  • Nachfrage von Zentralbanken und Privatanlegern treibt Goldpreis
  • Euro schwächer gegenüber Dollar
  • Ölpreis gestiegen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Jochen Stanzl, dem Chefmarktanalysten der Consorsbank, zitiert.

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