Politik in Berlin
Berlin () – Knapp sechs Wochen nach der Wahl haben am Montag in Berlin die Koalitionsverhandlungen von Linken, Grünen und SPD begonnen. Die Verhandler der drei Parteien kamen am Morgen im Abgeordnetenhaus zusammen. Ein genauer Zeitplan wurde im Vorfeld nicht genannt, es wird erwartet, dass es mehrere Wochen bis zu einem Ergebnis dauern dürfte.
Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp sagte zum Auftakt, dass man jetzt darüber reden werde, wie man Berlin „bezahlbar wirtschaftlich stark klimagerecht aufstellen“ werde. „Wir werden jetzt viele Gespräche im Detail vertiefen. Wir sind uns bei vielen Dingen schon einig geworden und haben auch schon zu Mietenfragen, Vergesellschaftungs-, Wirtschafts- und Klimafragen sehr viel verabredet. Aber jetzt gehen wir in die Tiefe.“
Die Linke hatte erst am Wochenende den Weg für Koalitionsverhandlungen mit den Grünen und der SPD freigemacht. Auf einem außerordentlichen Landesparteitag sprach sich am Samstag eine große Mehrheit der Delegierten für die Aufnahme der Gespräche aus. Anfang der vergangenen Woche hatten bereits SPD und Grüne die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen beschlossen.
Zuvor hatten die drei Gesprächspartner ein gemeinsames Sondierungspapier präsentiert, das die Grundlage für die Koalitionsgespräche bilden soll. Dabei einigte man sich unter anderem auf die Vergesellschaftung von großen Wohnungsunternehmen, den Ausbau der Radwege und ein günstigeres Sozialticket im öffentlichen Nahverkehr. Ein Streitpunkt bleibt allerdings weiterhin der Umgang der Linken mit den Themen Antisemitismus und Clan-Kriminalität. Vor allem aus den Reihe der SPD gibt es von prominenten Parteimitgliedern Widerstand gegen eine Koalition mit der Linkspartei.
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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Koalitionsverhandlungen in Berlin am 02.11.2026
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Elif Eralp
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
dts Nachrichtenagentur, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen, SPD, Abgeordnetenhaus von Berlin
Wann ist das Ereignis passiert?
02.11.2026
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Linke, Grüne und SPD haben in Berlin Koalitionsverhandlungen über bezahlbares Wohnen, Wirtschaft und Klimaschutz begonnen, wobei der Umgang der Linken mit Antisemitismus und Clan-Kriminalität umstritten bleibt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Die Wahl knapp sechs Wochen zuvor machte die Bildung einer neuen Regierungskoalition zum Thema
- Linke, Grüne und SPD hatten sich in Sondierungsgesprächen auf ein gemeinsames Grundlagenpapier verständigt
- Erste Einigungen bestanden zur Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen, zum Radwegeausbau und zu einem günstigeren Sozialticket
- SPD und Grüne hatten der Aufnahme von Koalitionsverhandlungen bereits Anfang der Vorwoche zugestimmt
- Die Linke gab am Samstag auf einem außerordentlichen Landesparteitag mit großer Mehrheit ebenfalls ihre Zustimmung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Eine große Mehrheit der Delegierten des Linken-Landesparteitags stimmte für die Aufnahme der Koalitionsverhandlungen.
- SPD und Grüne hatten der Aufnahme der Verhandlungen bereits zuvor zugestimmt.
- Prominente SPD-Mitglieder äußerten Widerstand gegen eine Koalition mit der Linken, insbesondere wegen deren Umgangs mit Antisemitismus und Clan-Kriminalität.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Voraussichtlich mehrere Wochen bis zu einem Verhandlungsergebnis
- Geplante Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen
- Geplanter Ausbau der Radwege
- Geplantes günstigeres Sozialticket im öffentlichen Nahverkehr
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp erklärt zum Auftakt, dass die Parteien ihre bisherigen Vereinbarungen vertiefen und Berlin bezahlbar, wirtschaftlich stark und klimagerecht aufstellen wollen.
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