Digitalpolitik in Berlin
Berlin () – Die Grünen-Bundestagsfraktion fordert verbindliche Sicherheitsstandards für leistungsstarke KI-Systeme und will Unternehmen sowie deren Führungskräfte für schwere Sicherheitsvorfälle haftbar machen. Das geht aus einem Antrag hervor, aus dem das „Handelsblatt“ berichtet. „Die Sicherheit von KI-Systemen darf nicht länger allein den Unternehmen überlassen werden, die sie entwickeln“, sagte die Grünen-Digitalpolitikerin Rebecca Lenhard, Mitverfasserin des Antrags, der Zeitung. Wer Schäden verursache, „muss dafür haften. Das gilt auch für die Chefs der großen KI-Konzerne“, so die Grünen-Politikerin weiter.
Der Antrag fordere zudem unabhängige Prüfungen und eine verbindliche Aufarbeitung von Sicherheitsvorfällen, berichtet die Zeitung. Er komme nur eine Woche, nachdem wegen einer kritischen Sicherheitslücke in der Webprogrammiersprache PHP zahlreiche Websites vorsorglich vom Netz genommen wurden. Die aktuellen PHP-Sicherheitslücken zeigten, wie verwundbar die digitale Infrastruktur sei, sagte Lenhard. Mithilfe von KI könnten Angreifer solche Schwachstellen immer schneller aufspüren und ausnutzen.
Die Grünen forderten deshalb einen personellen, finanziellen und technischen Ausbau des BSI sowie des KI-Sicherheitsinstituts AISI und setzten sich international, etwa bei den Vereinten Nationen, für gemeinsame KI-Sicherheitsstandards ein. Die harschen Vorfälle der vergangenen Wochen hätten die Dringlichkeit konkreter politischer Maßnahmen noch einmal drastisch vor Augen geführt, sagte der Grünen-Politiker Konstantin von Notz dem „Handelsblatt“. Jetzt müsse die Bundesregierung zeigen, dass auf hehre Ankündigungen auch Taten folgten.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Rebecca Lenhard, Konstantin von Notz
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
dts Nachrichtenagentur, Grünen-Bundestagsfraktion, Handelsblatt, Die Grünen, BSI, KI-Sicherheitsinstitut AISI, Vereinte Nationen, Bundesregierung
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Grünen-Bundestagsfraktion fordert verbindliche Sicherheitsstandards und unabhängige Prüfungen für leistungsstarke KI-Systeme, eine Haftung von Unternehmen und Führungskräften bei schweren Sicherheitsvorfällen sowie den Ausbau zuständiger Sicherheitsbehörden und internationale Zusammenarbeit.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Kritische Sicherheitslücken in PHP als aktueller Anlass für die Forderungen
- Verwundbarkeit der digitalen Infrastruktur durch solche Schwachstellen
- Gefahr, dass Angreifer mithilfe von KI Sicherheitslücken immer schneller aufspüren und ausnutzen
- Bedenken, die Sicherheit leistungsstarker KI-Systeme allein den entwickelnden Unternehmen zu überlassen
- Schwere Sicherheitsvorfälle der vergangenen Wochen als Hintergrund für den politischen Handlungsdruck
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Die Grünen-Bundestagsfraktion fordert verbindliche Sicherheitsstandards für leistungsstarke KI-Systeme sowie die Haftung von Unternehmen und Führungskräften bei schweren Sicherheitsvorfällen.
- Angesichts aktueller PHP-Sicherheitslücken warnt Grünen-Digitalpolitikerin Rebecca Lenhard davor, dass KI das Aufspüren und Ausnutzen solcher Schwachstellen beschleunigen könne.
- Die Grünen verlangen unabhängige Prüfungen, die verbindliche Aufarbeitung von Sicherheitsvorfällen, einen Ausbau von BSI und AISI sowie internationale KI-Sicherheitsstandards.
- Grünen-Politiker Konstantin von Notz fordert die Bundesregierung auf, angesichts der jüngsten Vorfälle ihren Ankündigungen konkrete Maßnahmen folgen zu lassen.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Zahlreiche Websites wurden vorsorglich vom Netz genommen.
- Die Grünen fordern verbindliche Sicherheitsstandards für leistungsstarke KI-Systeme.
- Unternehmen und deren Führungskräfte sollen für schwere Sicherheitsvorfälle haften.
- Unabhängige Prüfungen und eine verbindliche Aufarbeitung von Sicherheitsvorfällen werden gefordert.
- Das BSI und das KI-Sicherheitsinstitut AISI sollen personell, finanziell und technisch ausgebaut werden.
- Auf internationaler Ebene sollen gemeinsame KI-Sicherheitsstandards vorangetrieben werden.
- Die Bundesregierung wird zu konkreten politischen Maßnahmen aufgefordert.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, die Grünen-Politiker Rebecca Lenhard und Konstantin von Notz fordern verbindliche KI-Sicherheitsstandards, eine Haftung für verursachte Schäden und konkrete Maßnahmen der Bundesregierung.
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