Di Fabio: Frau in Bellevue kein Sachzwang

Di Fabio: Frau in Bellevue kein Sachzwang

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Gesellschaft: Rolle der Bundespräsidentin in Debatte Berlin

() – Der ehemalige Verfassungsrichter Udo Di Fabio, der für das Amt des Bundespräsidenten gehandelt wird, hält eine Frau in Bellevue nicht zwangsläufig für geboten.

„Eine Frau als Bundespräsidentin ist eine sympathische Vorstellung, doch ist es ein politischer Sachzwang?“, sagte Di Fabio dem Tagesspiegel. „Die meisten denken nicht in Gruppen- oder Geschlechterparitäten“, so Di Fabio. Wenn jemand aufgrund von Gruppenmerkmalen benachteiligt werde, müsse das gewiss intervenieren.

Di Fabio verglich: „Anfang der 1970er wollten ein paar Aktivisten Quoten für Arbeiterkinder einführen, weil sie in Führungspositionen unterrepräsentiert waren. Das hat mich nicht überzeugt.“ Im Mittelpunkt der Verfassungsordnung stehe der einzelne Mensch mit seinen Fähigkeiten und Stärken, mit seiner Verletzlichkeit und seinen Schwächen, mit seiner Persönlichkeit.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis:
Schloss Bellevue (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Udo Di Fabio

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bitte nenne mir die Organisationen, Parteien oder Institutionen aus dem Text (oder sende den Text hier vollständig), dann trenne ich die Namen wie gewünscht durch Kommas.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Der ehemalige Verfassungsrichter Udo Di Fabio hält es nicht für zwingend geboten, eine Frau als Bundespräsidentin in Schloss Bellevue zu haben, da Politik nicht vorrangig nach Geschlechter- oder Gruppenquoten funktionieren sollte, sondern der Einzelne mit seinen Fähigkeiten und Eigenschaften im Mittelpunkt stehen müsse.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Anfang der 1970er wollten ein paar Aktivisten Quoten für Arbeiterkinder einführen, weil sie in Führungspositionen unterrepräsentiert waren, aber das hat ihn nicht überzeugt.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Im Artikel wird keine konkrete Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Politische Sachzwänge sind bei der Frage nach dem Amt des Bundespräsidenten nicht zwingend entscheidend
  • Die Erwartung gesellschaftlicher Gruppen- oder Geschlechterparitäten findet nicht automatisch breite Zustimmung in der Bevölkerung
  • Eine Benachteiligung aufgrund von Gruppenmerkmalen kann eine rechtliche Intervention erforderlich machen
  • Im Zentrum der Verfassungsordnung steht der einzelne Mensch mit seinen individuellen Fähigkeiten und Eigenschaften

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Udo Di Fabio wird mit mehreren Aussagen zitiert (“... hält eine Frau in Bellevue nicht zwangsläufig für geboten” sowie weitere wörtliche Zitate gegenüber dem Tagesspiegel).

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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