Politik: Berliner Koalitionsstreit
Berlin () – Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann fordert von der Linken ein entschiedenes Vorgehen gegen Antisemitismus.
Die Linken müssten Klarheit in der Frage herstellen, wie sie zum Existenzrecht Israels stünden, wie sie es mit der Bekämpfung von Antisemitismus hielten und wie sie gegen antisemitische Äußerungen und Positionen in der eigenen Partei vorgingen, sagte Haßelmann den Sendern RTL und ntv mit Blick auf eine mögliche rot-grün-rote Koalition in Berlin.
Konkret kritisierte Haßelmann den Umgang der Linken mit ihrem Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak. Sie verstehe nicht, warum jemand wie Koçak, der Bundestagsabgeordnete der Linken, mit möglichen Verbindungen zu Milieus der organisierten Kriminalität nicht aus der Fraktion ausgeschlossen werde, so die Grünen-Politikerin.
Dass Koçak nicht mehr in den Innenausschuss gehe, genüge nicht. Das sei keine Konsequenz, finde sie.
Hier erwarte sie klare Positionierung, klare Haltung und auch ein entschiedenes Vorgehen der linken Führung.
Auf die Frage, was die Linke konkret tun müsse, um für die Grünen als Koalitionspartner glaubwürdig zu sein, sagte Haßelmann, es reiche nicht, einfach zu sagen, die eigene Position sei da klar. „Sondern wenn es solche Vorkommnisse gibt, wenn es mögliche Verbindungen gibt, wenn es diese Äußerungen und Strömungen in der Partei gibt, dann muss hier eine Klarheit auch dahingehend erfolgen, dass konkrete Maßnahmen wie etwa ein Ausschluss aus der Fraktion oder der Partei erfolgen.“
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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Britta Haßelmann am 24.09.2026
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Britta Haßelmann, Ferat Koçak
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Grünen, die Linke, Deutschland, Berlin, RTL, ntv, Bundestag, Innenausschuss, Fraktion, Partei, Ferat Koçak, Britta Haßelmann
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand am 24.09.2026 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann fordert die Linke im Hinblick auf eine mögliche rot-grün-rote Koalition in Berlin zu einem entschiedenen Vorgehen gegen Antisemitismus auf und kritisiert dabei insbesondere den Umgang mit ihrem Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak sowie das Fehlen konkreter Konsequenzen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Mögliche Verbindungen von Ferat Koçak zu Milieus der organisierten Kriminalität binnen der Linken
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Haßelmann fordert öffentlich ein entschiedenes Vorgehen der Linken gegen Antisemitismus
- Kritik richtet sich gegen den Umgang der Linken mit Ferat Koçak durch ausbleibenden Fraktions- bzw. Parteiausschluss
- Medienreaktion erfolgt über Interviews mit RTL und ntv
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Notwendigkeit eines entschiedenen Vorgehens gegen Antisemitismus
- Klarstellung zu Haltung und Bekämpfung von Antisemitismus
- Ergreifen konkreter Maßnahmen gegen antisemitische Äußerungen und Positionen in der eigenen Partei
- Ausschluss aus der Fraktion oder der Partei als mögliche konkrete Konsequenz
- Erwartung klarer Positionierung und klarer Haltung der linken Führung
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja—im Artikel wird eine Stellungnahme von Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann zitiert.
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