Politik: Antisemitismus-Debatte in Berlin
Berlin () – SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf wirft der Berliner Linken gut zwei Wochen vor der Abgeordnetenhauswahl ein Antisemitismus-Problem vor. „Wenn so klarer Antisemitismus geäußert wird und sich nicht alle klar abgrenzen, dann gibt es in der Linken in Berlin eindeutig ein Antisemitismus-Problem“, sagte Klüssendorf den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagsausgaben). Anlass ist der Auftritt eines Rappers bei einer Wahlkampfveranstaltung des Neuköllner Bezirksverbands der Linkspartei, bei dem zur Intifada aufgerufen wurde.
Der SPD-Generalsekretär sieht die Spitzenkandidatin der Linken in Berlin, Elif Eralp, in der direkten Verantwortung. Eralp sei als Spitzenkandidatin für den Wahlkampf ihrer Partei verantwortlich und müsse hier endlich hart durchgreifen, statt nur nebulös „Konsequenzen“ zu fordern. Grundsätzlich sei die Linke für die SPD „natürlich ein möglicher Koalitionspartner“, sagte Klüssendorf. Allerdings machten ihm die Vorgänge in Neukölln sehr große Sorgen, wo bei einer Wahlkampfveranstaltung der Linken durch einen Rapper die Intifada gefordert worden sei und die Leute lautstark jubelten. Das löse bei ihm erhebliche Bedenken aus.
Bei der Veranstaltung in Neukölln am vergangenen Samstag hatte der Rapper Dahabflex Zeilen wie „Yalla Yalla Intifada“ und „Death to the IDF“ vorgetragen. Eralp erklärte danach, sie sei „entsetzt“, und forderte Aufklärung und Konsequenzen. Die Abgeordnetenhauswahl in Berlin findet am 20. September statt.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Tim Klüssendorf, Elif Eralp, Dahabflex
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
SPD, Berliner Linken, Linke, Neuköllner Bezirksverband der Linkspartei, Linkspartei, SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf, Elif Eralp, Intifada, IDF, Funke-Mediengruppe
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Das Ereignis fand am vergangenen Samstag statt (im Textzusammenhang: gut zwei Wochen vor der Abgeordnetenhauswahl am 20. September). Konkret nennt der Text kein exaktes Datum.
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- Exaktes Datum: Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Neukölln
Worum geht es in einem Satz?
SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf wirft der Berliner Linken rund zwei Wochen vor der Abgeordnetenhauswahl ein Antisemitismus-Problem vor, nachdem bei einem Wahlkampfauftritt der Linkspartei in Neukölln zu Intifada aufgerufen worden war, und macht dabei vor allem Spitzenkandidatin Elif Eralp verantwortlich.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Auftritt eines Rappers bei einer Wahlkampfveranstaltung des Neuköllner Bezirksverbands der Linkspartei, bei dem zur Intifada aufgerufen wurde
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf wirft der Berliner Linken ein Antisemitismus-Problem vor
- Klüssendorf macht die Spitzenkandidatin Elif Eralp direkt verantwortlich und fordert, sie solle hart durchgreifen
- Klüssendorf zeigt sich besonders besorgt über die Wahlkampfveranstaltung in Neukölln, bei der zur Intifada aufgerufen wurde und das Publikum lautstark jubelte
- Eralp erklärte sich nach den Vorfällen entsetzt und forderte Aufklärung und Konsequenzen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Erhebliche Bedenken und Sorgen innerhalb der SPD gegenüber der Linken in Berlin
- Erwartung, dass Elif Eralp hart gegen die Vorfälle vorgehen soll
- Politischer Druck auf die Linke, sich deutlich zu distanzieren und klare Konsequenzen zu ziehen
- In Frage stellen der Eignung der Linken als potenzieller Koalitionspartner für die SPD in Berlin
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Tim Klüssendorf wird mit einer Stellungnahme zitiert („… gibt es in der Linken in Berlin eindeutig ein Antisemitismus-Problem“).
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