Politik in Berlin
Berlin () – Die Berliner Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp hält die Vergesellschaftung der Wohnungsbestände großer Immobilienkonzerne in Berlin kurzfristig nicht für umsetzbar. „Das wird ein langwieriger Prozess“, sagte sie dem „Tagesspiegel“ (Freitagausgabe).
„Wir haben nie gesagt, dass das von heute auf morgen umgesetzt werden kann. Das wird ein langwieriger Prozess“, so Eralp.
Wann das Vorhaben umgesetzt werden könne, ließe sich „derzeit nicht seriös sagen“, erklärte sie, „aber so schnell wie möglich“.
Entscheidend sei, überhaupt damit zu beginnen.
„Mein Ziel ist es, dass wir innerhalb des ersten Jahres dem Abgeordnetenhaus ein entsprechendes Gesetz vorlegen können“, sagte Eralp.
Die Linken-Spitzenkandidatin erklärte das Vorhaben zugleich zu einer Bedingung für eine Regierungsbeteiligung ihrer Partei nach der Abgeordnetenhauswahl. „Eine Linke in der Regierung wird vergesellschaften. Dazu stehe ich weiterhin.“
Zuletzt hatte SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach dieses Vorhaben als Ausschlusskriterium für eine Koalitionsbeteiligung seiner Partei erklärt.
Für die Linke könnte dies zum Problem werden, da ihr dadurch womöglich die Mehrheit für eine Regierung unter eigener Führung fehlen könnte.
Eralp sieht jedoch eher bei der SPD Handlungsbedarf. „Ich denke, nicht wir, sondern der Spitzenkandidat der SPD sollte seine Position überdenken, denn schließlich haben die Berliner ein klares Votum gegeben, genauso wie übrigens seine eigene Partei“, sagte sie mit Blick auf den erfolgreichen Volksentscheid zur Vergesellschaftung der Wohnungsbestände großer Wohnungsunternehmen.
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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Wahlplakate von Linkspartei und CDU am 20.08.2026
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Elif Eralp, Steffen Krach
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Linkspartei, CDU, SPD, Tagesspiegel, Abgeordnetenhaus Berlin
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum des Ereignisses: Freitagausgabe (Artikel veröffentlicht am Freitag, 20.08.2026; Bezug auf ein Ereignis „kurzfristig nicht umsetzbar“, das in diesem Kontext diskutiert wird).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Elif Eralp (Die Linke) sagt im „Tagesspiegel“, dass die Vergesellschaftung großer Immobilienkonzerne in Berlin ein langwieriger Prozess sei, sie aber innerhalb des ersten Jahres ein entsprechendes Gesetz im Abgeordnetenhaus vorlegen wolle und ihre Regierungsbeteiligung davon abhängig mache, während sie zugleich der SPD-Führung Überdenken der ablehnenden Haltung nahelegt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Das erfolgreiche Votum aus dem Volksentscheid zur Vergesellschaftung der Wohnungsbestände großer Wohnungsunternehmen in Berlin
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Linke-Spitzenkandidatin Elif Eralp ordnet das Vorhaben als langwierigen, mehrjährigen Prozess ein
- Sie verlangt, dass der Start zur Umsetzung Priorität hat, auch wenn das konkrete Timing nicht seriös absehbar ist
- Als Reaktion auf die SPD-Position stellt Eralp klar, dass eine Regierungsbeteiligung ihrer Partei an die Vergesellschaftung gebunden bleibt
- Eralp sieht Handlungsbedarf vor allem bei der SPD und kritisiert, der SPD-Spitzenkandidat solle seine Koalitions-Ausschlussposition überdenken
- Sie verweist auf das klare Votum der Berliner durch den erfolgreichen Volksentscheid zur Vergesellschaftung
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Vergesellschaftung von Wohnungsbeständen großer Immobilienkonzerne in Berlin wird als langwieriger Prozess eingeschätzt
- Zeitpunkt für eine Umsetzung lässt sich derzeit nicht seriös vorhersagen
- Ziel ist, innerhalb des ersten Jahres ein entsprechendes Gesetz dem Abgeordnetenhaus vorzulegen
- Regierungsbeteiligung der Linken wird an das Vorhaben geknüpft
- Für eine Regierungsbildung könnte es zum Problem werden, dass die Linke womöglich nicht über die Mehrheit unter eigener Führung verfügt
- Von der SPD wird Handlungsbedarf erwartet, da ihre Koalitionsposition als nicht passend zum klaren Wählerinnen- und Wählervotum bewertet wird
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, es wird eine Stellungnahme von Elif Eralp zitiert: Sie sagt u. a. dem „Tagesspiegel“, dass die Vergesellschaftung kurzfristig „ein langwieriger Prozess“ sei.
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