Waffenbesitz und Extremismus in Deutschland
Berlin () – Rechtsextremisten in Deutschland besitzen Hunderte Schusswaffen. Das geht aus einer Abfrage bei den Innenministerien hervor, die der Verein Campact initiiert hat und über die der „Spiegel“ berichtet.
In Sachsen-Anhalt sind demnach 56 AfD-Mitglieder mit einer Waffenbesitzkarte registriert. Der dortige AfD-Landesverband wird vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft. In Baden-Württemberg besaßen 214 Extremisten eine waffenrechtliche Erlaubnis. Wie viele von ihnen bei der AfD sind, ist nicht erfasst. In Mecklenburg-Vorpommern entfallen auf 70 Rechtsextreme 398 Waffen – im Schnitt mehr als fünf pro Person.
Die Innenminister beraten seit Monaten über die Entwaffnung von Extremisten. Auf ein gemeinsames Vorgehen konnten sie sich nicht einigen. Vielerorts laufen Prüfverfahren. In Berlin etwa prüft der Senat die waffenrechtliche Erlaubnis von 13 Rechtsextremisten. Mit einer Petition bei WeAct, der Petitionsplattform von Campact, fordern fast 200.000 Menschen: „Keine Waffen für die AfD.“ Initiator Thomas Günther spricht von „roten Linien gegenüber bewaffneten Extremisten“ und fordert eine konsequente Anwendung des Waffenrechts.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Innenministerium (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen der Personen im Artikel sind: Thomas Günther.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Hier sind die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen:
Innenministerium, Campact, AfD, Verfassungsschutz, Senat, WeAct, Thomas Günther
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern.
Worum geht es in einem Satz?
Rechtsextremisten in Deutschland besitzen hunderte Schusswaffen, darunter 56 AfD-Mitglieder in Sachsen-Anhalt, während die Innenministerien trotz monatelanger Beratungen über eine Entwaffnung keine Einigung erzielen konnten, was eine Petition von fast 200.000 Menschen zur Forderung "Keine Waffen für die AfD" ausgelöst hat.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Abfrage bei Innenministerien durch Campact
- Registrierte Waffenbesitzer in Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg
- Einstufung des AfD-Landesverbands in Sachsen-Anhalt als rechtsextrem durch Verfassungsschutz
- Hohe Anzahl von Waffen pro Person bei Rechtsextremen in Mecklenburg-Vorpommern
- Nur eingeschränkte Einigung der Innenminister über Entwaffnung von Extremisten
- Prüfverfahren bezüglich waffenrechtlicher Erlaubnisse in verschiedenen Bundesländern
- Petition von fast 200.000 Menschen gegen Waffenbesitz für die AfD
- Forderung nach konsequenter Anwendung des Waffenrechts durch Initiator Thomas Günther
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Hunderte Schusswaffen bei Rechtsextremisten in Deutschland
- 56 AfD-Mitglieder mit Waffenbesitzkarten in Sachsen-Anhalt
- AfD-Landesverband in Sachsen-Anhalt als rechtsextrem eingestuft
- 214 Extremisten mit waffenrechtlicher Erlaubnis in Baden-Württemberg
- 398 Waffen bei 70 Rechtsextremen in Mecklenburg-Vorpommern
- Innenminister seit Monaten mit Thema Entwaffnung befasst
- Kein gemeinsames Vorgehen der Innenminister
- Prüfverfahren laufen, z.B. in Berlin bei 13 Rechtsextremen
- Petition von fast 200.000 Menschen: "Keine Waffen für die AfD"
- Forderung nach konsequenter Anwendung des Waffenrechts
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Hundert Schusswaffen bei Rechtsextremisten
- AfD-Mitglieder mit Waffenbesitzkarte registriert
- Verfassungsschutz stuft AfD-Landesverband als rechtsextrem ein
- Waffenrechtliche Erlaubnis bei Extremisten in Baden-Württemberg
- Prüfverfahren zur Entwaffnung von Extremisten laufen
- Senat prüft waffenrechtliche Erlaubnis von 13 Rechtsextremisten in Berlin
- Forderung nach konsequenter Anwendung des Waffenrechts
- Petition mit nahezu 200.000 Unterstützern gegen Waffen für die AfD
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert: Initiator Thomas Günther spricht von "roten Linien gegenüber bewaffneten Extremisten" und fordert eine konsequente Anwendung des Waffenrechts.
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