Entwicklungsministerin appelliert an Trumps Friedensrat

Politik im Fokus: Gaza und Wiederaufbau

() – Die richtet vor der ersten Sitzung von Donald Trumps neuem „Friedensrat“ einen dringlichen Appell an das Gremium – und ist nach eigenen Angaben mit dessen Gaza-Repräsentant und mehreren Mitgliedsstaaten im Austausch. „Es ist wichtig, dass das heutige Treffen des sogenannten Friedensrats tatkräftiges Handeln und konkrete Hilfen in den Fokus stellt, die den in Gaza schnell zugutekommen“, sagte Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) der „Frankfurter Rundschau“.

ist nicht Teil dieses Friedensrats, aber wir stehen in intensivem Austausch mit seinen Mitgliedern“, fügte sie hinzu. Deutschland stehe weiterhin bereit, den Wiederaufbau in Gaza zu unterstützen und zu einer nachhaltigen Verbesserung der Situation dort und in der Region beizutragen.

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz habe sie dazu zahlreiche Gespräche geführt, sagte Alabali Radovan: „Mit der EU-Kommission, Frankreich, Italien, Norwegen, den arabischen Staaten sowie auch mit Nickolay Mladenov, dem Hohen Vertreter für Gaza des bereits erwähnten Friedensrats.“

Der Wiederaufbau Gazas könne nur unter den richtigen politischen Rahmenbedingungen stattfinden, sagte Alabali Radovan. „Dazu gehört zwingend die Entwaffnung der Hamas; sie darf keine Rolle mehr spielen.“ Dazu gehöre aber auch das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser. „Sie müssen Teil des Wiederaufbaus sein.“ Es brauche zudem das Ziel der Zwei-Staaten-Lösung: „Da sind wir sehr klar.“

Alabali Radovan räumte zudem ein, die Kürzungen in der US-Entwicklungszusammenarbeit hinterließen eine „riesige Lücke“ – diese sei weder von Deutschland noch von der EU zu füllen. Zudem kürzten auch andere Geber ihre Mittel. „Aber wir arbeiten mit unseren Partnern an der Frage, wie wir globale Entwicklung auch in finanzieren können.“ Deutschland sei jetzt einer der größten Akteure in der internationalen Entwicklungsarbeit. Dieses Gewicht sollte die Bundesrepublik „noch strategischer nutzen“, forderte die Ministerin.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Blick von Israel in den Gazastreifen (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Reem Alabali Radovan, Donald Trump, Nickolay Mladenov

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Bundesregierung, "Friedensrat", Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD), Frankfurter Rundschau, EU-Kommission, Frankreich, Italien, Norwegen, arabische Staaten, Nickolay Mladenov, Hamas.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Deutschland, Gaza.

Worum geht es in einem Satz?

Die Bundesregierung appelliert vor der ersten Sitzung von Donald Trumps "Friedensrat" an das Gremium, konkrete Hilfe für Gaza zu leisten, betont die Notwendigkeit einer politischen Lösung inklusive der Entwaffnung der Hamas und das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser, und kündigt an, den Wiederaufbau in Gaza zu unterstützen, auch wenn finanzielle Lücken durch US-Kürzungen bestehen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Gründung des "Friedensrats" unter Donald Trump
  • Dringlicher Appell der Bundesregierung an den Friedensrat
  • Austausch zwischen Deutschland und Mitgliedsstaaten des Friedensrats
  • Notwendigkeit konkreter Hilfen für die Menschen in Gaza
  • Realität des politischen Rahmens für den Wiederaufbau
  • Rolle der Hamas im Konflikt
  • Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser
  • Ziel der Zwei-Staaten-Lösung
  • Kürzungen in der US-Entwicklungszusammenarbeit
  • Bedeutung der globalen Entwicklung und internationaler Hilfsmaßnahmen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundesregierung appelliert an den Friedensrat für tatkräftiges Handeln
  • Entwicklungsministerin betont Austausch mit Gaza-Repräsentanten und Mitgliedsstaaten
  • Deutschland bereit, Wiederaufbau in Gaza zu unterstützen
  • Gespräche auf der Münchner Sicherheitskonferenz mit verschiedenen Akteuren
  • Wiederaufbau nur unter richtigen politischen Rahmenbedingungen möglich
  • Entwaffnung der Hamas gefordert und Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser betont
  • Ziel der Zwei-Staaten-Lösung hervorgehoben
  • Kürzungen in US-Entwicklungszusammenarbeit hinterlassen große Lücke
  • Deutschland will strategischer in internationaler Entwicklungsarbeit agieren

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Dringlicher Appell an den Friedensrat
  • Intensiver Austausch mit Mitgliedsstaaten
  • Unterstützung des Wiederaufbaus in Gaza
  • Ziel der nachhaltigen Verbesserung der Situation
  • Entwaffnung der Hamas gefordert
  • Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser betont
  • Unterstützung der Zwei-Staaten-Lösung
  • US-Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit hinterlassen Lücken
  • Suche nach Finanzierung für globale Entwicklung
  • Strategische Nutzung der internationalen Entwicklungsarbeit Deutschlands

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan zitiert, die betont, dass das Treffen des Friedensrats konkrete Hilfen für die Menschen in Gaza in den Fokus stellen sollte.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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