Alabali Radovan will mehr Aufträge für deutsche Firmen in Ukraine

Alabali Radovan will mehr Aufträge für deutsche Firmen in Ukraine

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Wirtschaftliche Chancen im Wiederaufbau der Ukraine

Berlin () – Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) hat sich hinter Forderungen aus der Wirtschaft gestellt, deutsche Unternehmen in der Ukraine stärker an Aufträgen für den Wiederaufbau des Landes zu beteiligen. Sie nehme die entsprechende Kritik aus der deutschen Wirtschaft sehr ernst, sagte Alabali Radovan den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

„Natürlich wollen wir, dass deutsche Unternehmen bessere Chancen haben“, so die Ministerin. Aus der deutschen Wirtschaft war zuvor die Klage lauter geworden, dass Deutschland die Ukraine zwar mit viel Geld unterstützt, die deutsche Wirtschaft dann aber oft nicht von Aufträgen in der Ukraine profitiere. Stattdessen würden oft chinesische, indische und türkische Firmen die Ausschreibung gewinnen, weil die nur nach dem Preis gehe, hatte der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft, Michael Harms, erklärt.

Die Ministerin verwies darauf, dass bei der vergangene Woche von der Bundesregierung angekündigten Winterhilfe für die Ukraine im Umfang von 70 Millionen Euro zwei Drittel der Aufträge an die deutsche Wirtschaft gingen. Außerdem habe ihr Ministerium gerade einen Aktionsplan für die wirtschaftliche Zusammenarbeit auf den Weg gebracht. „Wir intensivieren den Dialog mit der Wirtschaft in Deutschland und mit Partnern vor Ort, um frühzeitig über gemeinsame Chancen und Projekte zu sprechen“, sagte die SPD-Politikerin. Zudem werde gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsministerium geprüft, dass in Vergabeverfahren Qualitätsstandards stärker berücksichtigt würden.

Alabali Radovan sagte aber auch, dass der Wiederaufbau der Ukraine nur mit staatlichen Aufträgen nicht zu bewältigen sei. „Der Wiederaufbau ist ein Kraftakt, der mit öffentlichen Mitteln allein nicht zu stemmen ist. Es braucht starke Partner und auch die Wirtschaft“, sagte sie.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Reem Alabali Radovan (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Reem Alabali Radovan, Michael Harms

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Reem Alabali Radovan, SPD, Funke-Mediengruppe, Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft, Bundeswirtschaftsministerium.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Ukraine.

Worum geht es in einem Satz?

Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan unterstützt die Forderungen der Wirtschaft, deutsche Unternehmen stärker am Wiederaufbau der Ukraine zu beteiligen, und betont die Notwendigkeit eines intensiveren Dialogs und höherer Qualitätsstandards in Vergabeverfahren.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Forderungen aus der Wirtschaft nach mehr Aufträgen für deutsche Unternehmen im Wiederaufbau der Ukraine
  • Kritik, dass deutsche Unternehmen oft nicht von Aufträgen profitieren
  • Gewöhnlich gewinnen Firmen aus China, Indien und der Türkei die Ausschreibungen
  • Betonte deutsche Wirtschaft unterstützt die Ukraine finanziell
  • Ankündigung der Bundesregierung zur Winterhilfe für die Ukraine
  • Fokus auf bessere Chancen für deutsche Unternehmen
  • Aktionsplan für wirtschaftliche Zusammenarbeit in Planung
  • Notwendigkeit von Qualitätsstandards in Vergabeverfahren
  • Wiederaufbau der Ukraine erfordert mehr als nur staatliche Aufträge

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Unterstützung deutscher Unternehmen im Ukraine-Wiederaufbau
  • Intensivierung des Dialogs mit der deutschen Wirtschaft
  • Prüfung von Qualitätsstandards in Vergabeverfahren
  • Notwendigkeit starker Partner für den Wiederaufbau
  • Staatliche Aufträge allein nicht ausreichend für den Wiederaufbau

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan zitiert, die sich hinter die Forderungen der deutschen Wirtschaft stellt und betont, dass deutsche Unternehmen bessere Chancen im Wiederaufbau der Ukraine haben sollen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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