Gesellschaft: Digitalisierung im Gesundheitswesen für Senioren
Berlin () – Die Mehrheit der Senioren in Deutschland sieht digitale Gesundheitsangebote als große Chance. In einer Erhebung des IT-Branchenverbandes Bitkom gaben 92 Prozent der Senioren ab 65 Jahren an, der Digitalisierung im Gesundheitswesen positiv gegenüberzustehen. Die Über-80-Jährigen sind mit insgesamt 95 Prozent positiver Einstellung sogar noch überzeugter als die jüngeren Senioren zwischen 65 und 69 Jahren mit 89 Prozent.
Die positive Einstellung der Generation 65+ zeigt sich auch konkret an der wachsenden Offenheit, digitale Angebote von Ärzten oder Krankenhäusern zu nutzen. So vereinbart zum Beispiel die Hälfte (50 Prozent) der Deutschen ab 65 Jahren inzwischen Arzttermine online – vor fünf Jahren waren es erst 18 Prozent. Weitere 23 Prozent können sich dies zukünftig vorstellen. 37 Prozent lassen sich inzwischen Terminerinnerungen per SMS oder E-Mail schicken, vor fünf Jahren waren es mit 18 Prozent gerade einmal halb so viele. Für weitere 47 Prozent kommen solche Terminerinnerungen derzeit grundsätzlich infrage. Direkt per E-Mail, Chat oder Messenger kommunizieren 19 Prozent der Älteren mit Ärztin oder Arzt. Weitere 51 Prozent können sich vorstellen, diesen Kommunikationsweg künftig zu nutzen.
41 Prozent der Menschen ab 65 nutzen Online-Vergleichs- und Bewertungsportale für Ärzte. Vor fünf Jahren waren es zwölf Prozent. Weitere 27 Prozent können sich vorstellen, dies zukünftig zu tun. Telemedizinische Anwendungen wie Videosprechstunden werden bislang sehr viel seltener genutzt: Erst sechs Prozent haben mit Videosprechstunden Erfahrungen gesammelt, vor fünf Jahren waren es zwei Prozent. Gleichzeitig ist das Potenzial groß: 41 Prozent der Senioren können sich vorstellen, sie zukünftig in Anspruch zu nehmen.
Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Personen in Deutschland ab 65 Jahren telefonisch befragt. Die Befragung fand im Zeitraum von der 38. bis zur 42. Kalenderwoche 2025 statt.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Seniorin (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel werden keine vollständigen Namen von Personen genannt. Daher kann ich keine Namen auflisten.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bitkom, Bitkom Research, dts Nachrichtenagentur
Wann ist das Ereignis passiert?
Die Befragung fand im Zeitraum von der 38. bis zur 42. Kalenderwoche 2025 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Deutschland, Berlin.
Worum geht es in einem Satz?
Eine Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom zeigt, dass 92 Prozent der Senioren ab 65 Jahren in Deutschland digitale Gesundheitsangebote positiv bewerten, wobei die Nutzung von Online-Arztterminen und Kommunikationswegen erheblich zugenommen hat.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Hohe Zustimmung zu digitalen Gesundheitsangeboten unter Senioren
- 92 Prozent der Senioren ab 65 Jahren positiv gegenüber Digitalisierung
- Über-80-Jährige zeigen noch stärkere Zustimmung (95 Prozent)
- Wachsendes Interesse an online Arztterminen (50 Prozent)
- Anstieg der Nutzung von Terminerinnerungen per SMS oder E-Mail (37 Prozent)
- 19 Prozent kommunizieren direkt mit Ärzten über digitale Kanäle
- Nutzung von Online-Vergleichs- und Bewertungsportalen gestiegen (41 Prozent)
- Geringe Nutzung von Videosprechstunden, aber hohes Interesse (41 Prozent)
- Umfrage durchgeführt von Bitkom Research mit 1.004 Befragten
- Erhebung zeugt von der zunehmenden Offenheit für digitale Angebote im Gesundheitswesen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Hohe Akzeptanz digitaler Gesundheitsangebote unter Senioren
- Zunahme der Nutzung von Online-Arztterminvergabe
- Steigendes Interesse an Terminerinnerungen per SMS oder E-Mail
- Wachsende Bereitschaft zur digitalen Kommunikation mit Ärzten
- Zunehmende Nutzung von Online-Vergleichs- und Bewertungsportalen für Ärzte
- Potenzial für Telemedizin durch bestehendes Interesse an Videosprechstunden
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.
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