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Umfrage: Deutsche Büros nehmen Abschied von Papier
Berlin () – Büros in Deutschland nehmen zunehmend Abschied von Papier. Wie eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom ergab, wird bei knapp drei Vierteln der deutschen Unternehmen 72 Prozent weniger Papier verwendet. Sie nutzen entweder deutlich weniger Papier als noch vor fünf Jahren (32 Prozent), oder immerhin etwas weniger (40 Prozent).
Insgesamt ist der Fortschritt bei der Digitalisierung der Geschäfts- und Verwaltungsprozesse allerdings bescheiden: Während jedes neunte Unternehmen sich hierbei an der Spitze sieht (elf Prozent) und ein Drittel sich als Vorreiter wahrnimmt (37 Prozent), versteht sich immer noch knapp die Hälfte als Nachzügler (49 Prozent). Ein Prozent der Unternehmen gibt sogar an, den Anschluss bei der Digitalisierung verpasst zu haben.
Ein erkennbarer Schritt in Richtung digitalisierter Büros ist jedoch die rückläufige Zahl der Aktenordner: Über die Hälfte der Unternehmen hat heute weniger Aktenordner in den Büros stehen als noch vor fünf Jahren (57 Prozent). Jedes fünfte Unternehmen nutzt sehr viel weniger (20 Prozent), etwa ein Drittel eher weniger (37 Prozent) – ebenfalls ein Drittel hat allerdings unverändert viele Ordner im Regal stehen (34 Prozent). Nur vier Prozent haben mehr Ordner angeschafft, und lediglich jedes hundertste Unternehmen hat die Anzahl der Aktenordner stark erhöht (ein Prozent).
Zu finden sind die Aktenordner vor allem in drei Abteilungen: Bei fast allen Unternehmen, die sie noch nutzen, gibt es sie in der Personalabteilung (94 Prozent), bei neun von zehn sind sie nach wie vor in der Buchhaltung oder im Controlling im Einsatz (91 Prozent). Auch in der Geschäftsführung oder dem Management stehen bei vielen Unternehmen noch Ordner im Schrank (82 Prozent). Etwas weniger häufig, und zwar in je rund zwei Dritteln der Unternehmen, tauchen sie im Kundenservice und Vertrieb (69 Prozent) oder in der Logistik (65 Prozent) auf. In der Produktion oder Fertigung sind sie im Vergleich dazu eher eine Seltenheit (30 Prozent).
Für die Erhebung befragte Bitkom Research von der zehnten bis zur 16. Kalenderwoche 2025 telefonisch 602 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Aktenschrank (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel kommen keine spezifischen vollständigen Namen von Personen vor.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bitkom, Bitkom Research, dts Nachrichtenagentur
Wann ist das Ereignis passiert?
Der Zeitraum, in dem das beschriebene Ereignis stattfand, ist vom 10. bis 16. Kalenderwoche 2025.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die beschriebenen Ereignisse finden in Deutschland statt.
Worum geht es in einem Satz?
In Deutschland reduzieren Unternehmen den Papierverbrauch erheblich, wobei fast drei Viertel weniger Papier nutzen, während die Digitalisierung der Geschäftsprozesse jedoch nur langsam voranschreitet, da fast die Hälfte als Nachzügler gilt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für das beschriebene Ereignis ist der anhaltende Trend zur Digitalisierung in deutschen Unternehmen. Die Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom zeigt, dass immer mehr Unternehmen ihren Papierverbrauch reduzieren und die Anzahl der Aktenordner in Büros verringern. Dies spiegelt den Fortschritt und die Bemühungen wider, Geschäfts- und Verwaltungsprozesse zu digitalisieren.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird berichtet, dass die Digitalisierung in deutschen Büros vorangeschritten ist, jedoch viele Unternehmen sich weiterhin als Nachzügler sehen. Die öffentliche und mediale Reaktion auf die Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom spiegelt ein wachsendes Bewusstsein für den Rückgang von Papier und Aktenordnern wider, obwohl der Fortschritt in der Digitalisierung als insgesamt bescheiden eingeschätzt wird.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:
weniger Papierverbrauch, weniger Aktenordner in Büros, Rückgang in der Nutzung von Papier in Unternehmen, Fortschritt bei der Digitalisierung ist bescheiden, Unternehmen sehen sich unterschiedlich in Bezug auf Digitalisierung (Spitzenreiter, Vorreiter, Nachzügler), fast die Hälfte der Unternehmen als Nachzügler, einige Unternehmen haben den Anschluss an die Digitalisierung verpasst.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Im Artikel wird keine spezifische Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert. Es werden jedoch die Ergebnisse einer Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom präsentiert, die zeigen, dass 72 Prozent der deutschen Unternehmen weniger Papier nutzen und über die Hälfte weniger Aktenordner hat als vor fünf Jahren.
Berlin: Ein Blick auf die Digitalisierung der Büroarbeit
Berlin, die pulsierende Hauptstadt Deutschlands, ist ein Zentrum für Innovation und Technologie. In den letzten Jahren haben viele Unternehmen in der Stadt den Schritt zur Digitalisierung gewagt und nutzen deutlich weniger Papier. Laut einer aktuellen Umfrage wird in etwa 72 Prozent der Berliner Firmen die Papiernutzung reduziert, was den Trend zur digitalen Transformation unterstreicht. Während die Personal- und Buchhaltungsabteilungen weiterhin Aktenordner verwenden, zeigen innovative Unternehmen, dass sie sich auf moderne Technologien konzentrieren. Berlin bleibt somit ein wichtiger Standort für digitale Entwicklungen in der Geschäftswelt.
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