Wasserverbände fordern Glyphosat-Verbot an der Quelle

Umweltpolitik in Essen: Glyphosat-Verbot gefordert

() – Die Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) fordern des umstrittenen Unkrautvernichters und möglicher Vorläufersubstanzen. Das teilten die Verbände am Montag mit.

Sie reagieren damit auf eine Studie der Universität Tübingen, die eine des Herbizids in Kläranlagen vermutet hatte.

Eigene Untersuchungen der Verbände auf drei Kläranlagen im Frühjahr dieses Jahres hätten jedoch keinen Hinweis auf eine solche Bildung ergeben.

Vielmehr deuteten relativ konstante Konzentrationen im Zulauf der Anlagen auf einen kontinuierlichen Eintrag hin, wahrscheinlich durch den Abbau von Waschmittelzusätzen im Kanalsystem. In den Kläranlagen selbst werde Glyphosat eher abgebaut.

Die gemessenen Werte in den Gewässern der Region lägen unter den geltenden Grenzwerten.

Dennoch sprechen sich die Verbände für ein Verbot aus, um den Eintrag von vornherein zu verhindern. „Die negativen Aspekte von Glyphosat auf die aquatische sind unbestritten“, sagte Frank Obenaus, Vorstand für Wassermanagement und Technik bei EGLV.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kläranlage (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Emschergenossenschaft, Lippeverband, Universität Tübingen, EGLV

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Essen, Tübingen

Worum geht es in einem Satz?

Die Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband fordern ein Verbot des Unkrautvernichters Glyphosat, um mögliche negative Auswirkungen auf die aquatische Umwelt zu verhindern, obwohl eigene Studien keinen Hinweis auf dessen Bildung in Kläranlagen fanden.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Forderung der Wasserwirtschaftsverbände nach Verbot von Glyphosat und Vorläufersubstanzen
  • Veröffentlichung einer Studie der Universität Tübingen
  • Vermutung der Bildung von Glyphosat in Kläranlagen
  • Eigene Untersuchungen der Verbände auf drei Kläranlagen
  • Ergebnisse der Untersuchungen zeigten keinen Hinweis auf Bildung in Kläranlagen
  • Hinweise auf kontinuierlichen Eintrag durch Waschmittelzusätze im Kanalsystem
  • Glyphosat wird in Kläranlagen eher abgebaut
  • Gemessene Werte in Gewässern liegen unter den Grenzwerten
  • Negative Aspekte von Glyphosat auf aquatische Umwelt sind unbestritten

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Emschergenossenschaft und Lippeverband fordern Verbot von Glyphosat und Vorläufersubstanzen
  • Reaktion auf Studie der Universität Tübingen zur Bildung von Glyphosat in Kläranlagen
  • Eigene Untersuchungen zeigen keinen Hinweis auf Bildung in drei Kläranlagen
  • Konstante Konzentrationen im Zulauf deuten auf kontinuierlichen Eintrag hin
  • Eintrag wahrscheinlich durch Abbau von Waschmittelzusätzen im Kanalsystem
  • Glyphosat wird in Kläranlagen eher abgebaut
  • Gemessene Werte in Gewässern unter den geltenden Grenzwerten
  • Verbände sprechen sich für Verbot aus zur Vermeidung zukünftiger Einträge
  • Negative Aspekte von Glyphosat auf aquatische Umwelt sind unbestritten

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Forderung nach Verbot von Glyphosat und Vorläufersubstanzen
  • Prävention des Eintrags in Gewässer
  • Erhalt der aquatischen Umwelt
  • Reduzierung von negativen Auswirkungen auf die Umwelt

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. Frank Obenaus, Vorstand für Wassermanagement und Technik bei EGLV, sagt: "Die negativen Aspekte von Glyphosat auf die aquatische Umwelt sind unbestritten."

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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