Grüne kritisieren Rechtskreiswechsel für ukrainische Geflüchtete
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Flüchtlingspolitik in Deutschland im Fokus
Berlin () – Die Grünen haben den geplanten Rechtskreiswechsel für ukrainische Geflüchtete, den das Bundeskabinett am Mittwoch beschließen will, scharf kritisiert. Mal wieder schikaniere die Regierung Geflüchtete, sagte der Grünen-Abgeordnete Timon Dzienus dem „Tagesspiegel“. „Der Rechtskreiswechsel ist eine Schnapsidee.“
Union und SPD haben sich schon im Koalitionsvertrag auf die Maßnahme geeinigt. Geflüchtete aus der Ukraine, die nach dem 1. April nach Deutschland gekommen sind, sollen demnach nicht mehr Bürgergeld, sondern die niedrigeren Asylbewerberleistungen erhalten. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hatte den Schritt in der vergangenen Woche im Bundestag angekündigt und gleichzeitig Zweifel daran geäußert.
Die teilen auch die Grünen, die in einem Antrag die Bundesregierung auffordern, die bestehende Regelung beizubehalten. „Der Rechtskreiswechsel für neu einreisende Geflüchtete aus der Ukraine ist sozialpolitisch falsch, integrationspolitisch schädlich und haushaltspolitisch widersinnig“, sagte Dzienus. Er kritisierte, dass durch die Maßnahme die Kosten sogar steigen würden. „Die vermeintlichen Einsparungen beim Bürgergeld werden durch die Mehrausgaben des Bundes für die Kommunen sogar übertroffen. Der Rechtskreiswechsel ist nichts anderes als ein kostspieliger und unsinniger Taschenspieler-Trick, der Chaos stiftet.“
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen der Personen im Artikel sind: Timon Dzienus, Bärbel Bas.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: Die Grünen, Bundeskabinett, Regierung, Union, SPD, Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas, Bundestag, Bundesregierung.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Deutschland
Worum geht es in einem Satz?
Die Grünen kritisieren den geplanten Rechtskreiswechsel für ukrainische Geflüchtete, der niedrigere Leistungen vorsieht, als sozialpolitisch schädlich und unwirtschaftlich, während Union und SPD sich im Koalitionsvertrag darauf geeinigt haben.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Geplante Maßnahme des Bundeskabinetts
Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD
Änderung der finanziellen Unterstützung für ukrainische Geflüchtete
Anstieg der Flüchtlingszahlen aus der Ukraine
Politische Kritiken an der Maßnahme
Forderung nach Beibehaltung bestehender Regelungen
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Der Grünen-Abgeordnete Timon Dzienus kritisiert den geplanten Rechtskreiswechsel für ukrainische Geflüchtete als "Schnapsidee" und bezeichnet ihn als sozialpolitisch falsch und haushaltspolitisch widersinnig.