Grüne pochen auf Erhalt von Heizungsgesetz

Grüne pochen auf Erhalt von Heizungsgesetz

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Energiepolitik in Berlin im Fokus

() – Die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Britta Haßelmann, hat die schwarz-rote davor gewarnt, das Heizungsgesetz abzuwickeln. Bürger, Industrie und Handwerk würden inzwischen auf Wärmepumpen setzen, sagte Haßelmann den Sendern RTL und ntv am Donnerstag. Die Koalition aber hole die vollmundige Ankündigung von CDU und CSU ein, das Heizungsgesetz abzuschaffen. „Ich halte das für ein völlig falsches Signal.“

Haßelmann wandte sich auch gegen eine Verschiebung des Verbrenner-Aus in der EU auf die Zeit nach 2035. Für Automobilhersteller und Zulieferer brauche es verlässliche Rahmenbedingungen. „Und die sind mit dem Verbrenner-Aus 2035 gesetzt.“ Das Neuzulassungsverbot sei nicht nur für den , sondern auch für die der Autoindustrie notwendig.

Die in der Koalition angedachte Senkung der Luftverkehrssteuer lehnte die Grünen-Politikerin ebenso ab. „Aus meiner Sicht ist es weder wirtschaftlich vernünftig noch klimapolitisch“, so Haßelmann.

Der stellvertretende Grünen-Chef Sven Giegold forderte die SPD vor dem Koalitionsausschuss der schwarz-roten Koalition auf, beim Heizungsgesetz nicht in Populismus zu verfallen. „Die SPD darf diesen Populismus gegen die Wärmepumpe nicht mitmachen“, sagte Giegold zu „T-Online“. Der Wärmepumpenmarkt habe sich gerade von Verunsicherungen erholt.

„Es ist ein schwerer Fehler, hier mit einer änderung wieder Verunsicherung zu stiften“, mahnte Giegold. Handwerk und Klimaschutz würden verlieren und Haushalte durch höhere Energiekosten draufzahlen. „Jede neue Gastherme ist ein teurer Fehler“, sagte Giegold. „Je schneller Heizungen ausgetauscht werden, desto schneller werden wir unabhängig vom Autokraten- und Frackinggas.“ Er forderte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) auf, endlich aufzuhören, „zu verunsichern und auszubremsen, was wächst“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Neubau mit Wärmepumpe (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Britta Haßelmann, Sven Giegold, Friedrich Merz, Katherina Reiche

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Grüne-Bundestagsfraktion, CDU, CSU, EU, SPD, schwarz-rote Koalition.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Britta Haßelmann warnt die schwarz-rote Koalition vor der Abschaffung des Heizungsgesetzes, da dies die Unsicherheit für Verbraucher und die Industrie erhöht, während Sven Giegold fordert, dass die SPD sich nicht dem Populismus gegen Wärmepumpen anschließt, um Klimaschutz und wirtschaftliche Stabilität nicht zu gefährden.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Warnung der Grünen vor Abwicklung des Heizungsgesetzes
  • Trend zu Wärmepumpen bei Bürgern, Industrie und Handwerk
  • Ankündigung der CDU/CSU zur Abschaffung des Heizungsgesetzes
  • Forderung nach verlässlichen Rahmenbedingungen für die Automobilindustrie
  • Ablehnung der Senkung der Luftverkehrssteuer durch Grüne
  • Aufforderung an SPD, nicht populistisch zu handeln
  • Erholung des Wärmepumpenmarktes von Verunsicherungen
  • Konsequenzen von Gesetzesänderungen für Handwerk und Klimaschutz

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Britta Haßelmann warnt die schwarz-rote Koalition vor der Abwicklung des Heizungsgesetzes
  • Bürger, Industrie und Handwerk setzen auf Wärmepumpen
  • Abgeschafftes Heizungsgesetz wird als falsches Signal angesehen
  • Haßelmann lehnt Verschiebung des Verbrenner-Aus nach 2035 ab
  • Verlässliche Rahmenbedingungen für Automobilindustrie notwendig
  • Lehnt Senkung der Luftverkehrssteuer ab
  • Sven Giegold fordert SPD auf, beim Heizungsgesetz nicht populistisch zu agieren
  • Wärmepumpenmarkt hat sich von Verunsicherungen erholt
  • Gesetzesänderung würde wieder Verunsicherung stiften
  • Warnung, dass Handwerk und Klimaschutz verlieren würden
  • Höhere Energiekosten für Haushalte durch neue Gastherme
  • Dringender Aufruf, unabhängiger von Autokraten- und Frackinggas zu werden
  • Forderung an Friedrich Merz und Katherina Reiche, Verunsicherung zu stoppen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Verunsicherung im Wärmepumpenmarkt
  • Negative Auswirkungen auf Handwerk und Klimaschutz
  • Höhere Energiekosten für Haushalte
  • Verlangsamung der Unabhängigkeit von Autokraten- und Frackinggas
  • Verlust von verlässlichen Rahmenbedingungen für die Autoindustrie

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Britta Haßelmann, der Vorsitzenden der Grünen-Bundestagsfraktion, sowie von Sven Giegold, dem stellvertretenden Grünen-Chef, zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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