Religionsbeauftragter begrüßt Urteil zum kirchlichen Arbeitsrecht
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Gesellschaft: Urteil zum kirchlichen Arbeitsrecht in Berlin
Berlin () – Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Thomas Rachel (CDU), hat das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum kirchlichen Arbeitsrecht begrüßt.
„Mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts sind die Rechte der Kirchen in arbeitsrechtlichen Fragen gestärkt worden“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Damit entspricht das Bundesverfassungsgericht der besonderen Rolle der Kirchen in unserem Verfassungsstaat. Das grundgesetzlich garantierte religiöse Selbstbestimmungsrecht gibt den Kirchen einen wichtigen Gestaltungsspielraum, der sie von anderen Organisationen unterscheidet.“
Der Religionsbeauftragte der Linksfraktion im Bundestag, Bodo Ramelow, äußerte sich ähnlich. „Das ist eine hilfreiche Klarstellung, die im Kern in Deutschland alle Tendenzbetriebe betrifft“, sagte er dem RND. „Ich möchte auch, dass jemand, der für meine Partei oder Fraktion arbeitet, bei uns Mitglied ist. Das gilt in Leitungsfunktionen umso mehr. Außerdem sagt das Bundesverfassungsgericht, dass es ein prägender Beruf sein muss. Es geht nicht um den Hausmeister.“ Ramelow fügte jedoch hinzu: „Eine Veränderung braucht es im kirchlichen Arbeitsrecht trotzdem. Die Tariffreiheit für kirchliche Betriebe halte ich nicht mehr für zeitgemäß, wenn sie im Wettbewerb stehen.“
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesverfassungsgericht, Bundesregierung, Thomas Rachel, CDU, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Linksfraktion, Bundestag, Bodo Ramelow
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Karlsruhe.
Worum geht es in einem Satz?
Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Thomas Rachel, und der Religionsbeauftragte der Linksfraktion, Bodo Ramelow, begrüßen das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das die Rechte der Kirchen im kirchlichen Arbeitsrecht stärkt, wobei Ramelow eine Reform der Tariffreiheit für kirchliche Betriebe fordert.
Stärkung der Rechte der Kirchen in arbeitsrechtlichen Fragen
Bestätigung der besonderen Rolle der Kirchen im Verfassungsstaat
Erweiterung des religiösen Selbstbestimmungsrechts für Kirchen
Klarstellung bezüglich Tendenzbetrieben in Deutschland
Notwendigkeit einer Veränderung im kirchlichen Arbeitsrecht
Kritik an der Tariffreiheit für kirchliche Betriebe im Wettbewerb
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel werden Stellungnahmen von zwei Personen zitiert: Thomas Rachel, der das Urteil des Bundesverfassungsgerichts begrüßt, und Bodo Ramelow, der eine ähnliche Meinung äußert, aber auch auf notwendige Veränderungen im kirchlichen Arbeitsrecht hinweist.