Ramelow verteidigt Abstimmung der Linken mit der AfD in Thüringen

Politik in Thüringen: Abstimmungskontroversen und Parlamentsarbeit

/Erfurt () – Nach dem Bekanntwerden einer gemeinsamen Abstimmung der Linken mit der AfD im Thüringer Landtag hat Bundestagsvizepräsident Bodo das Vorgehen seiner Partei verteidigt. „Nur, weil die AfD so perfide taktiert, ihr Abstimmungsverhalten zu verändern, sägen wir doch nicht unseren eigenen Antrag ab“, sagte Ramelow dem „Spiegel“. „Wir werden uns von denen aber nicht diktieren lassen, wie wir Parlamentsarbeit machen.“

Ramelow bezieht sich auf einen Antrag der Thüringer Linksfraktion, bei dem es um Sportstätten-Förderung ging. Dieser hatte vergangene Woche mit Stimmen der von Björn Höcke angeführten AfD eine Mehrheit erhalten. Der Linken wird nun vorgeworfen, die Brandmauer-Maßstäbe nicht einzuhalten, die sie bei anderen anlegt.

Die bezeichnet ihre Abstimmung mit der AfD in Thüringen als „Zufallsmehrheit“. Ramelow macht das Fehlen von Abgeordneten der Regierungsparteien CDU, SPD und BSW verantwortlich. „Als Ministerpräsident musste ich zehn Jahre lang darauf achten, dass meine Regierungsstimmen beisammen sind“, sagte er.

Die CDU hätte aus Ramelows Sicht dafür Sorge tragen müssen, dass das Stimmverhältnis im Landtag gewahrt ist. So habe auch er es in seiner Amtszeit gehandhabt. „Aber dazu müsste die CDU natürlich über ihren Schatten springen und mit der Linken verhandeln“, sagte er.

Ramelos war von 2014 bis 2024 mit kurzer Unterbrechung Ministerpräsident in Thüringen, in seiner zweiten Amtszeit ohne eigene Regierungsmehrheit. Seit vergangenem Jahr sitzt Ramelow für die Linke im .

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bodo Ramelow (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Die Linke, AfD, Thüringer Linksfraktion, CDU, SPD, BSW, Bundestag.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Erfurt.

Worum geht es in einem Satz?

Bodo Ramelow verteidigt die Linke nach einer umstrittenen Abstimmung mit der AfD im Thüringer Landtag und betont, dass die Partei sich nicht von der AfD diktieren lasse, während er die Verantwortung für das Abstimmungsverhalten den fehlenden Abgeordneten der Regierungsparteien zuschreibt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Gemeinsame Abstimmung der Linken mit der AfD im Thüringer Landtag
  • Antrag der Thüringer Linksfraktion zur Sportstätten-Förderung
  • Stimmen von AfD führten zur Mehrheit für den Antrag
  • Vorwurf an die Linke, Brandmauer-Maßstäbe nicht einzuhalten
  • Fehlende Abgeordnete der Regierungsparteien CDU, SPD und BSW
  • Vorangegangene strategische Abstimmungstaktiken der AfD
  • Ramelows Kritik an der CDU bezüglich der Stimmorganisation im Landtag
  • Ramelows Amtszeit als Ministerpräsident ohne eigene Regierungsmehrheit

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bodo Ramelow verteidigt das Vorgehen der Linken
  • Abstimmung mit der AfD wird als "Zufallsmehrheit" bezeichnet
  • Ramelow beschuldigt CDU, Stimmverhältnis nicht gewahrt zu haben
  • Vorwurf, die Linke halte Brandmauer nicht ein
  • Ramelow weist auf das Fehlen von Abgeordneten der Regierungsparteien hin
  • Ramelow erklärt Verantwortung für Abstimmungen während seiner Amtszeit als Ministerpräsident

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Vorwurf der Nichteinhaltung der Brandmauer-Maßstäbe
  • Verteidigung des eigenen Abstimmungsverhaltens
  • Hinweis auf fehlende Abgeordnete der Regierungsparteien
  • Notwendigkeit für die CDU, mit der Linken zu verhandeln
  • Stärkung des Einflusses der AfD im Parlament

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bodo Ramelow zitiert. Er verteidigt das Vorgehen seiner Partei und sagt: "Nur, weil die AfD so perfide taktiert, ihr Abstimmungsverhalten zu verändern, sägen wir doch nicht unseren eigenen Antrag ab."

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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