CDU-Politiker Jung will Emissionshandel reformieren

CDU-Politiker Jung will Emissionshandel reformieren

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Klimapolitik und wirtschaftliche Herausforderungen in Berlin

Berlin () – Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Andreas Jung fordert Reformen in der Klimapolitik. „Wir haben die verdammte Pflicht, Klimaschutz mit Wirtschaft und Arbeitsplätzen zusammenzubringen.“, sagte er der FAZ.

Jung, der auch stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion ist, stellte sich hinter die Forderung von Umweltminister Carsten Schneider (SPD), auch über das Jahr 2039 hinaus Emissionsberechtigungen an die Industrie auszugeben. Jung sagte, es gehe darum, dass „die Wettbewerbsfähigkeit nicht beeinträchtigt“ werde. Die Zertifikate sollten bis 2045 ausgegeben werden und seien damit mit dem Klimaziel vereinbar, dass Deutschland von 2045 an CO2-neutral werden solle.

Anders als einzelne CDU-Politiker fordert Jung, an dem Ziel festzuhalten. „Beim Klimaschutz geht es um die Bewahrung der Schöpfung, der Heimat“, das seien Werte der CDU. „So wie wir als CDU Arbeit und Kapital zusammengebracht haben in der Sozialen Marktwirtschaft, verbinden wir Ökonomie und Ökologie. Das ist weder grün noch ein Wunder, sondern etwas sehr Konservatives, Zusammenführen liegt in unserer DNA“. Klimaschutz müsse aber so gestaltet werden, dass er erfolgreich ist. Dazu gehöre der Einsatz der CO2-Abscheidung und -Speicherung (CCS).

Ob CCS auch an den geplanten neuen Gaskraftwerken zum Einsatz kommen soll, will der CDU-Politiker nicht festlegen. „Die Kraftwerke sollen einspringen als verlässlicher Partner erneuerbarer Energie. Sie werden aber nicht bis Sankt Nimmerlein mit fossilem Gas laufen können. Der Emissionshandel stellt mit Verknappung von Zertifikaten die klimafreundliche Umstellung sicher.“ Der Markt werde dann entscheiden, ob CCS dort zum Einsatz kommen wird.

Notwendig sei Klimaschutz, weil auch Deutschland jetzt schon stark betroffen sei vom Klimawandel. „Sie kriegen das Heulen, wenn Sie mit offenen Augen durch unsere Wälder laufen“, sagte Jung.

Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge kritisierte den Vorstoß aus den Reihen der Regierung zum Emissionshandel. Dröge sagte der FAZ, die CDU stelle das Klimaziel infrage, wenn sie mehr Zertifikate erlauben wolle. Die Partei rede die „ganze Zeit darüber, dass sie Klimaschutz über den Emissionshandel gestalten will“, weiche ihn nun aber auf. Der CDU gehe es darum, „möglichst wenig Klimaschutz zu machen“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Andreas Jung (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Andreas Jung, Carsten Schneider, Katharina Dröge

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, FAZ, Unionsfraktion, Umweltminister Carsten Schneider, SPD, CO2-Abscheidung und -Speicherung (CCS), Die Grünen, Katharina Dröge

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Andreas Jung, stellvertretender CDU-Vorsitzender, betont die Notwendigkeit von Reformen in der Klimapolitik, um Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit zu verbinden, während er sich hinter der Idee steht, Emissionsberechtigungen bis 2045 auszugeben, trotz Kritik von Grünen-Politikern, die dies als Schwächung der Klimaziele ansehen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Dringlichkeit von Reformen in der Klimapolitik
  • Forderung nach Vereinbarkeit von Klimaschutz, Wirtschaft und Arbeitsplätzen
  • Unterstützung für Emissionsberechtigungen über 2039 hinaus
  • Ziel, Wettbewerbsfähigkeit nicht zu beeinträchtigen
  • Ziel von CO2-Neutralität bis 2045
  • Verbindung von Ökonomie und Ökologie als konservatives Prinzip
  • Notwendigkeit von Klimaschutz aufgrund aktueller Auswirkungen des Klimawandels
  • Kritik an der Aufweichung der Klimaziele durch zusätzliche Zertifikate

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Andreas Jung fordert Reformen in der Klimapolitik
  • Betonung der Verbindung von Klimaschutz, Wirtschaft und Arbeitsplätzen
  • Unterstützung für Emissionsberechtigungen über 2039 hinaus
  • Ziel: Wettbewerbsfähigkeit nicht beeinträchtigen
  • Zertifikate bis 2045 ausgeben, um CO2-Neutralität bis 2045 zu erreichen
  • Beibehaltung der Klimaziele trotz Widerstand innerhalb der CDU
  • Appell zur Verbindung von Ökonomie und Ökologie
  • Notwendigkeit von Klimaschutz aufgrund der aktuellen Auswirkungen des Klimawandels
  • Kritik von Grünen-Fraktionsvorsitzender Katharina Dröge an der CDU-Position zum Emissionshandel

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Forderung nach Reformen in der Klimapolitik
  • Notwendigkeit, Klimaschutz mit Wirtschaft und Arbeitsplätzen zu verbinden
  • Emissionsberechtigungen sollen bis 2045 ausgegeben werden
  • Ziel der CO2-Neutralität bis 2045 wird betont
  • Verbindung von Ökonomie und Ökologie
  • Einsatz von CO2-Abscheidung und -Speicherung (CCS) als notwendig erachtet
  • Klimaschutz wird als notwendig betrachtet, um Auswirkungen des Klimawandels zu begegnen
  • Kritik an möglichen Aufweichungen der Klimaziele durch zusätzliche Zertifikate
  • Besorgnis über den Einfluss auf Klimaschutzmaßnahmen durch politische Entscheidungen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. Andreas Jung fordert Reformen in der Klimapolitik und betont die Notwendigkeit, Klimaschutz mit Wirtschaft und Arbeitsplätzen zu verbinden.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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