News - Vermischtes - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe
Wirtschaft: Herausforderungen der Elektromobilität in Deutschland
München () – Die Chefin der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, warnt die Bundesregierung davor, das Verbrenner-Aus zu kippen. „Die immer neue Diskussion über das Verbrenner-Aus hilft nicht, ganz im Gegenteil“, sagte Schnitzer der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). „Statt ihrer Koordinationsaufgabe gerecht zu werden, riskiert die Politik so den Erfolg der Transformation hin zur Elektromobilität.“
Sie warnte vor einer Verunsicherung von Verbrauchern. „Bei der IAA Mobility konnte man jüngst sehen, dass unsere Automobilindustrie technisch bereit ist, endlich neue, international konkurrenzfähige Elektro-Modelle auf den Markt zu bringen. Das Angebot ist also da“, so Schnitzer. „Die Nachfrage ist indes noch etwas zurückhaltend.“ Potentielle Käufer seien durch das „ständige Hin und Her der Politik verunsichert“.
Die Münchener Ökonomin begrüßt die geplante Verlängerung bei der Steuerbefreiung. „Die Kfz-Steuerbefreiung für Elektroautos bis 2035 zu verlängern und damit zeitlich an das Verbrenner-Aus zu koppeln, erhöht den Anreiz, sich schon jetzt für ein Elektroauto zu entscheiden“, sagte die Vorsitzende des Sachverständigenrates.
„Noch wichtiger ist es allerdings, den Betrieb der E-Autos, etwa beim Laden, verlässlich günstiger zu machen, durch Wettbewerb an den Ladestationen, mit transparenten Gebühren, ohne App-Zwang und mit einheitlichen Standards“, so Schnitzer. „Der technologische Fortschritt hat die Ladezeiten deutlich reduziert. Laden kann und muss jetzt so simpel werden wie Tanken.“
Nach den sogenannten „Flottengrenzwerten“ dürfen alle in der EU zugelassenen Neuwagen eines Herstellers aktuell durchschnittlich 93,6 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Der zulässige CO2-Ausstoß wird schrittweise auf null Gramm pro Kilometer abgesenkt und der Verkauf neuer Verbrenner somit ab 2035 verhindert.
Diese Flottengrenzwerte sind Teil des „Fit-for-55“-Pakets, mit dem die EU auf einen Pfad umsteuerte, mit dem der Klimawandel auf etwas über zwei Grad Celsius begrenzt werden könnte. Der Internationale Gerichtshof hatte vor Kurzem klargestellt, dass Staaten bei einer Überschreitung der 1,5-Grad-Grenze zu Schadensersatz verklagt werden können.
4,3/5(30 Bewertungen)
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Wenn es dir Spaß gemacht hat, könntest du vielleicht noch einen Kommentar abgeben. Danke. 👍
Wirtschaftsweise Schnitzer plädiert für Streichung von Feiertag 12. März 2025 Wirtschaftsweise Schnitzer plädiert für Streichung von Feiertag München () - Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer hat sich für die Abschaffung eines Feiertages ausgesprochen, um Krisenlasten zu…
Wirtschaftsweise offen für Feiertagsstreichung 21. Mai 2025 Berlin () - Die Wirtschaftsweisen-Chefin Monika Schnitzer zeigt sich offen für Vorschläge zur Streichung eines Feiertags. Sie könne sich das "gut vorstellen", wenn es "in…
Wirtschaftsweise fürchtet erhebliche Wachstumsverluste wegen Trump 21. Januar 2025 München () - Die Chefin der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, hat vor erheblichen Wachstumsverlusten und wachsenden Haushaltsproblemen in Deutschland durch die Ära Trump im Weißen Haus…
Wirtschaftsweise mahnt künftige Regierung zu drastischen Reformen 24. Februar 2025 Wirtschaftsweise mahnt künftige Regierung zu drastischen Reformen Berlin () - Die Vorsitzende des Sachverständigenrats Wirtschaft, Monika Schnitzer, ruft die künftige Regierungskoalition zu drastischen Reformschritten auf.Um…
Kanzlerwahl: Wirtschaft fürchtet Schaden durch Hängepartie 6. Mai 2025 Kanzlerwahl: Wirtschaft fürchtet Schaden durch Hängepartie Berlin () - Ökonomen und Vertreter von Wirtschaftsverbänden haben den gescheiterten ersten Wahlgang bei der Wahl des Bundeskanzlers scharf…
Schnitzer mahnt zu verantwortungsvollem Umgang mit Schuldenpaket 18. März 2025 Schnitzer mahnt zu verantwortungsvollem Umgang mit Schuldenpaket München () - Die Chefin der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, hat die Entscheidung des Bundestags für eine drastische Ausweitung…
Schnitzer sieht nach Wahl wenig Spielraum für Steuersenkungen 24. Februar 2025 Schnitzer sieht nach Wahl wenig Spielraum für Steuersenkungen Berlin () - Monika Schnitzer, die Vorsitzende des Sachverständigenrates Wirtschaft befürchtet, dass aufgrund der "geopolitischen Verwerfungen" Deutschland…
Monika Schnitzer bleibt Chefin der "Wirtschaftsweisen" 18. September 2025 Wirtschaft: Schnitzer bleibt Wirtschaftsweise-Vorsitzende in Berlin Berlin/Wiesbaden () - Monika Schnitzer bleibt Chefin der sogenannten "Wirtschaftsweisen". Die Mitglieder des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung…
Chefin der Wirtschaftsweisen fordert Rente mit 70 24. Dezember 2025 Wirtschaft: Dringende Rentenreform in Berlin Berlin () - Die Chefin der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, fordert von der Bundesregierung eine rasche Rentenreform mit längerer Arbeitszeit und…
Wirtschaftsweise Schnitzer attackiert Lindners Sparkurs 23. Mai 2024 Berlin () - Die Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, hat die Haushaltspolitik von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) scharf kritisiert. Angesichts der Konjunkturschwäche könne sie "nur…
Schnitzer lehnt Aktivrente ab 24. Dezember 2025 Wirtschaft: Kritik an Rentenregelungen in Berlin Berlin () - Die Chefin der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, kritisiert die Aktivrente, wonach Rentner vom neuen Jahr an 2.000…
Wirtschaftsweise für stärkere Besteuerung von Firmenerben 24. Dezember 2025 Wirtschaft: Erbschaftsteuer und Unternehmensbesitz in München München () - Die Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, hat sich dafür ausgesprochen, Firmenerben stärker zu besteuern. "Das Geldvermögen…
Schnitzer kritisiert Unions-Vorschlag für Steuerentlastungen 19. Februar 2026 Wirtschaftliche Entlastungsvorschläge in Deutschland Berlin () - Wirtschaftsweisen-Chefin Monika Schnitzer hat den Vorschlag der Union zur Entlastung der Steuerzahler mit mittleren Einkommen als teuer und…
Wirtschaftsweise lehnt Söders Vorstoß zur Erbschafsteuer ab 3. September 2025 München () - Die Chefin der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, lehnt die Forderung von Markus Söder nach einer Regionalisierung der Erbschaftsteuer ab."Wenn die Länder die Erbschaftssteuer…
Wirtschaftsweise Schnitzer gegen Einsparungen beim Elterngeld 24. März 2025 Wirtschaftsweise Schnitzer gegen Einsparungen beim Elterngeld Berlin () - Die Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, hat sich gegen Kürzungen beim Elterngeld ausgesprochen. "Natürlich muss man…
Rente: Wirtschaftsweise Schnitzer enttäuscht von Koalitionsvertrag 9. April 2025 Rente: Wirtschaftsweise Schnitzer enttäuscht von Koalitionsvertrag München () - Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer hat sich enttäuscht über die Koalitionsvereinbarung von Union und SPD gezeigt. "Die…
Schnitzer befürwortet EU-Digitalsteuer für US-Tech-Konzerne 3. April 2025 Schnitzer befürwortet EU-Digitalsteuer für US-Tech-Konzerne München () - Die Chefin der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, hat die EU aufgefordert, eine Digitalsteuer für US-Tech-Konzerne als Reaktion auf…
Schnitzer mahnt neue Regierung zu Rentenreform 28. April 2025 Schnitzer mahnt neue Regierung zu Rentenreform Berlin () - Wirtschaftsweisen-Chefin Monika Schnitzer hat die kommende Bundesregierung zu Strukturreformen in der Rentenversicherung und Maßnahmen zur Fachkräftesicherung…
Schnitzer widerspricht Regierung bei Commerzbank 16. März 2026 Wirtschaft: Commerzbank-Übernahme und europäische Fusionen Berlin () - Monika Schnitzer, die Vorsitzende des Sachverständigenrats Wirtschaft, stellt sich bei der möglichen Commerzbank-Übernahme durch die italienische Unicredit…
Wirtschaftsweise erwarten Nullwachstum 21. Mai 2025 Berlin () - Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erwartet für das laufende Jahr kein Wachstum der Wirtschaft. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde 2025 stagnieren,…
Schnitzer fordert Reform der Schuldenbremse und Subventionsabbau 3. Mai 2024 Berlin () - In der Diskussion über den Bundeshaushalt 2025 hat die Chefin der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, die Ampelkoalition zu einer behutsamen Reform der Schuldenbremse…
Monika Schnitzer, Chefin der Wirtschaftsweisen, warnt die Bundesregierung, das Verbrenner-Aus nicht zu kippen, da dies die Transformation zur Elektromobilität gefährde und Verbraucher verunsichere, während sie die geplante Verlängerung der Steuerbefreiung für Elektroautos begrüßt, um Anreize zu schaffen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Diskussion über das Verbot von Verbrennungsmotoren
Unsicherheiten bei Verbrauchern bezüglich der Elektromobilität
Automobilindustrie zeigt technische Bereitschaft für Elektro-Modelle
Nachfrage nach Elektroautos bleibt aus
Geplante Steuerbefreiung für Elektroautos bis 2035
Verweis auf EU-Flottengrenzwerte und Klimaziele
Druck durch internationale Gerichte in Bezug auf Klimaziele
Die Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien werden im Artikel nicht beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Verunsicherung von Verbrauchern
Risiko für den Erfolg der Transformation hin zur Elektromobilität
Zurückhaltende Nachfrage nach Elektroautos
Erhöhung des Anreizes für den Kauf von Elektroautos
Notwendigkeit für verlässliche und günstigere Betriebsbedingungen für E-Autos
Einfluss auf den absinkenden zulässigen CO2-Ausstoß
Teil des "Fit-for-55"-Pakets zur Eindämmung des Klimawandels
Möglichkeit von Schadensersatzklagen bei Überschreitung der 1,5-Grad-Grenze
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Monika Schnitzer zitiert, die die Bundesregierung warnt, das Verbrenner-Aus zu kippen und die Notwendigkeit einer klaren Politik für die Elektro-Mobilität betont.