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Wirtschaftsweise lehnt Söders Vorstoß zur Erbschafsteuer ab
München () – Die Chefin der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, lehnt die Forderung von Markus Söder nach einer Regionalisierung der Erbschaftsteuer ab.
„Wenn die Länder die Erbschaftssteuer selbst festlegen dürfen, wird es zu einem Steuerwettbewerb kommen, die Steuersätze werden fallen und die reichen Bundesländer sitzen dabei am längeren Hebel“, sagte Schnitzer der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). „Das führt weder insgesamt zu mehr Steuereinnahmen noch zu mehr Gerechtigkeit, ganz im Gegenteil.“
Schnitzer mahnte eine Reform der Erbschaftssteuer an. „Geboten wäre ein moderater Steuersatz für alle, mit angemessenen Freibeträgen und weniger Ausnahmen als bisher“, so die Münchener Ökonomie-Professorin.
Söder hatte am Montag die Regionalisierung der Erbschaftssteuer gefordert. Jedes Bundesland sollte künftig eigene Steuersätze festlegen dürfen, „denn das Steueraufkommen fließt ohnehin in die Länderhaushalte“, sagte er der „Bild“.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Monika Schnitzer (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Monika Schnitzer, Markus Söder
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Monika Schnitzer, Markus Söder, Wirtschaftsweisen, Rheinische Post, Bild
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
München, Deutschland
Worum geht es in einem Satz?
Monika Schnitzer, die Chefin der Wirtschaftsweisen, lehnt die Forderung von Markus Söder nach einer Regionalisierung der Erbschaftsteuer ab und plädiert stattdessen für eine Reform mit einem einheitlichen, moderaten Steuersatz und weniger Ausnahmen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Hintergrund des beschriebenen Ereignisses ist die Diskussion über die Erbschaftsteuer in Deutschland. Markus Söder fordert eine Regionalisierung der Erbschaftsteuer, damit Bundesländer eigene Steuersätze festlegen können. Monika Schnitzer, Chefin der Wirtschaftsweisen, lehnt diese Forderung ab, da sie befürchtet, dass dies zu einem schädlichen Steuerwettbewerb zwischen den Ländern führen würde und die Gerechtigkeit sowie die Steuereinnahmen insgesamt gefährdet wären. Sie mahnt stattdessen eine Reform der Erbschaftsteuer an.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird die Ablehnung von Monika Schnitzer gegenüber Markus Söders Vorschlag zur Regionalisierung der Erbschaftsteuer beschrieben. Sie argumentiert, dass dies zu einem schädlichen Steuerwettbewerb führen würde, der nicht zu mehr Gerechtigkeit oder höheren Steuereinnahmen führt, und fordert stattdessen eine Reform mit moderaten Steuersätzen und weniger Ausnahmen.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Steuerwettbewerb, fallende Steuersätze, reiche Bundesländer haben einen Vorteil, keine Erhöhung der Steuereinnahmen, keine Verbesserung der Gerechtigkeit, Notwendigkeit einer Reform der Erbschaftssteuer, moderater Steuersatz für alle, angemessene Freibeträge, weniger Ausnahmen.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Monika Schnitzer, der Chefin der Wirtschaftsweisen, zitiert. Sie lehnt die Forderung von Markus Söder nach einer Regionalisierung der Erbschaftsteuer ab und betont, dass dies zu einem Steuerwettbewerb führen würde, der weder mehr Steuereinnahmen noch mehr Gerechtigkeit bringen würde. Schnitzer mahnt außerdem eine Reform der Erbschaftssteuer an, die einen moderaten Steuersatz mit angemessenen Freibeträgen vorsieht.
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