Union will Ehegatten-Splitting beibehalten

Steuerpolitik in Berlin: Ehegattensplitting im Fokus

() – CDU und CSU lehnen die von der SPD geforderte Aufgabe des Ehegatten-Splittings strikt ab. „Eine Abschaffung des Ehegatten-Splittings wird es mit der CSU nicht geben“, sagte CSU-Generalsekretär Martin Huber der „Welt“ (Dienstagausgabe).

Beim Ehegattensplitting wird das gemeinsame Einkommen von Ehe- oder eingetragenen Lebenspartnern zusammengerechnet, halbiert und so berechnet, als würde jede Person die Hälfte verdienen. Dadurch sinkt oft die Steuerlast, besonders wenn ein Partner deutlich mehr verdient als der andere. Das Ehegattensplitting steht in der Kritik, weil häufig Ehemänner mehr verdienen und das Splitting damit bewirkt, dass sich Mehrarbeit für Ehefrauen weniger lohnt.

„Wir müssen entlasten statt belasten, die Steuern müssen runter, nicht rauf“, so Huber. „Die Abschaffung des Ehegattensplittings wäre nichts anderes als eine Steuererhöhung für . Diskussionen darüber verunsichern die nur und spielen radikalen Kräften in die Hände.“

Der finanzpolitische Sprecher der Fraktion, Fritz Güntzler (CDU), erklärte: „Die Unionsfraktion hat zum Ehegatten-Splitting eine klare Haltung: Wir halten daran fest. Etwas anderes ist mit der SPD nicht vereinbart. Im Grundsatzprogramm der CDU haben wir festgeschrieben, das Ehegatten-Splitting nicht infrage zu stellen.“

„Es handelt sich bei dieser steuerlichen Regelung nicht um ein Privileg, wie die SPD sagt, sondern um eine Frage der Gerechtigkeit“, verteidigt CDU-Finanzpolitiker Güntzler das Splitting. „Eine Ehe ist eine Unterhaltsgemeinschaft, die Partner gehen gegenseitige Unterhaltsverpflichtungen ein. Das muss steuerlich abgebildet werden.“

Das Bundesverfassungsgericht habe dazu eine Entscheidung getroffen, die für die bindend sei. „Demnach muss Gleiches gleich besteuert werden – unabhängig davon, wer wie viel verdient. Das Ehegatten-Splitting ist eine zulässige Ausgestaltung dieser Gleichbehandlung. Eine Abschaffung würde Millionen von Haushalten finanziell schlechter stellen“, so Güntzler. „Die Versuche der SPD, Änderungen durchzusetzen, sind nicht neu. Aber ich denke, es ist unklug, zu stellen, die nicht gemeinsam vereinbart wurden, und gegenüber den Wählern den Eindruck der Uneinigkeit abzugeben.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Einkommensteuer (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, CSU, SPD, Welt, Unionsfraktion, Bundesverfassungsgericht

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

CDU und CSU lehnen die Abschaffung des Ehegatten-Splittings ab und verteidigen es als gerechte steuerliche Regelung, die Familien nicht zusätzlich belasten sollte.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Forderung der SPD zur Aufgabe des Ehegatten-Splittings
  • Kritik am Ehegatten-Splitting wegen ungleicher Einkommensverteilung
  • Argumentation der Unionsfraktion für die Beibehaltung des Ehegatten-Splittings als Gerechtigkeitsfrage
  • Hinweis auf Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur steuerlichen Gleichbehandlung
  • Diskussionen verursachen Unsicherheit bei den Menschen
  • Politische Positionen der CDU und CSU zur Familienbesteuerung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Politik:
- CDU und CSU lehnen die Abschaffung des Ehegatten-Splittings ab.
- CSU-Generalsekretär Martin Huber betont, dass es keine Abschaffung geben wird.
- Güntzler (CDU) erklärt klare Haltung der Unionsfraktion zum Ehegattensplitting.
- Güntzler verteidigt das Splitting als Frage der Gerechtigkeit und erwähnte eine bindende Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts.

Öffentlichkeit und Medien:
- Diskussionen über das Thema verunsichern die Menschen laut Huber.
- Kritik am Ehegattensplitting insbesondere wegen der finanziellen Benachteiligung von Ehefrauen.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Ablehnung der Abschaffung des Ehegatten-Splittings durch CDU und CSU
  • Keine Veränderung der steuerlichen Belastung für Familien
  • Potenzielle Verunsicherung der Bevölkerung durch Diskussionen über das Ehegatten-Splitting
  • Wahrnehmung von Uneinigkeit innerhalb der Regierungsparteien
  • Finanzielle Verschlechterung für Millionen von Haushalten bei Abschaffung des Splittings
  • Stärkung radikaler Kräfte durch Diskussionen über Steuererhöhungen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. CSU-Generalsekretär Martin Huber äußert sich klar: "Eine Abschaffung des Ehegatten-Splittings wird es mit der CSU nicht geben."

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