Gebäudereform und Mieterschutz in Berlin
Berlin () – CSU-Generalsekretär Martin Huber verspricht Schutzvorkehrungen für Mieter im neuen Gebäudemodernisierungsgesetz. „Für uns ist wichtig: Der Heizungskeller wird wieder zur Privatsache“, sagte Huber den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Freitagausgaben). „Und die Mieter werden dabei selbstverständlich nicht übersehen, es gibt im neuen Gesetz mehrere Mechanismen, die Mieter vor dem Einbau unwirtschaftlicher Heizungen schützen.“
Wie diese Vorkehrungen aussehen sollen, ließ Huber offen. Für das Gesetz liegen bislang nur Eckpunkte vor. Die bisherige Vorgabe, dass neu eingebaute Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbarer Wärme betrieben werden müssen, soll gestrichen werden. Dafür will Schwarz-Rot – laut T-Online in einem separaten Gesetz – Mindestquoten für Bio-Gas und Wasserstoff einführen.
Nach Berechnungen des Öko-Instituts würde die Reform die Klimaschutzlücke im Gebäudebereich bis 2030 jährlich um weitere fünf bis acht Megatonnen CO2-Äquivalente und bis 2040 jährlich um weitere 14 bis 22 Megatonnen CO2-Äquivalente vergrößern. Die Kosten für den Betrieb einer Gasheizung könnten demnach von heute 11 Cent pro Kilowattstunde auf rund 15 ct/kWh im Jahr 2029 und auf mehr als 25 ct/kWh im Jahr 2040 steigen.
Der CSU-Generalsekretär verspricht hingegen geringere Kosten. „Menschen können jetzt wieder zwischen verschiedenen Lösungen wählen – Wärmepumpe, Pellets, Fernwärme oder auch Öl- und Gasheizungen. Das bedeutet Wettbewerb und Technologieoffenheit – und genau dies sorgt letztendlich auch für günstigere Preise“, sagte Huber.
Der CSU-Politiker deutet zudem Hilfen für Landwirte an, die künftig Biomethan produzieren wollen. „Grüne Gase haben ein enormes Potenzial. Die Grüngas-Quote zeigt, dass uns Klimaschutz wichtig bleibt und wir dabei die regionale Wertschöpfung stärken wollen.“ Auf die Frage, ob Bauern bei Umbau und Neubau mit Förderung rechnen könnten, sagte Huber: „Wir wollen dafür sorgen, der Landwirtschaft entsprechende Möglichkeiten zu eröffnen. Für uns ist völlig klar: Wir lassen unsere Bauern nicht im Stich.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Neue Gasheizung (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
CSU, Mediengruppe Bayern, Schwarz-Rot, Öko-Institut
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Bayern.
Worum geht es in einem Satz?
CSU-Generalsekretär Martin Huber kündigt im neuen Gebäudemodernisierungsgesetz Schutzvorkehrungen für Mieter an, betont die Rückkehr zur Wahlfreiheit bei Heizungsarten und plant Änderungen bei den Vorgaben für erneuerbare Energien, während er gleichzeitig die Kosten für Gasheizungen als sinkend prognostiziert.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Ankündigung eines neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes
- Diskussion über Schutzvorkehrungen für Mieter
- Aussagen zur Rückkehr des Heizungskellers als Privatsache
- Vorgabe von 65 Prozent erneuerbarer Wärme soll gestrichen werden
- Einführung von Mindestquoten für Bio-Gas und Wasserstoff in einem separaten Gesetz
- Berechnungen des Öko-Instituts zur Klimaschutzlücke im Gebäudebereich
- Anstieg der Kosten für den Betrieb von Gasheizungen prognostiziert
- Möglichkeit der Wahl zwischen verschiedenen Heizlösungen
- Ankündigung von Hilfen für Landwirte zur Produktion von Biomethan
- Stärkung der regionalen Wertschöpfung und Fokus auf Klimaschutz
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- CSU-Generalsekretär Martin Huber verspricht Schutzvorkehrungen für Mieter im neuen Gebäudemodernisierungsgesetz
- Heizungskeller soll wieder zur Privatsache werden
- Mechanismen zum Schutz der Mieter vor unwirtschaftlichen Heizungen angekündigt
- Details zu den Vorkehrungen unklar, nur Eckpunkte des Gesetzes vorhanden
- Vorschrift für 65 Prozent erneuerbare Wärme soll gestrichen werden
- Mindestquoten für Bio-Gas und Wasserstoff sollen in separatem Gesetz eingeführt werden
- Öko-Institut prognostiziert steigende CO2-Äquivalente bis 2040
- Betriebskosten einer Gasheizung könnten erheblich steigen
- Huber verspricht geringere Kosten und Wettbewerb durch Wahlmöglichkeiten bei Heizlösungen
- Unterstützung für Landwirte, die Biomethan produzieren wollen, angedeutet
- Huber betont, dass Landwirtschaft nicht im Stich gelassen wird
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Schutzvorkehrungen für Mieter im neuen Gebäudemodernisierungsgesetz
- Heizungskeller wird wieder zur Privatsache
- Mechanismen zum Schutz der Mieter vor unwirtschaftlichen Heizungen
- Streichung der Vorgabe für 65 Prozent erneuerbare Wärme
- Einführung von Mindestquoten für Bio-Gas und Wasserstoff in separatem Gesetz
- Vergrößerung der Klimaschutzlücke im Gebäudebereich bis 2030 um 5 bis 8 Megatonnen CO2-Äquivalente jährlich
- Vergrößerung der Klimaschutzlücke im Gebäudebereich bis 2040 um 14 bis 22 Megatonnen CO2-Äquivalente jährlich
- Potenzielle Kostensteigerung für Gasheizungen auf 15 ct/kWh im Jahr 2029 und über 25 ct/kWh im Jahr 2040
- Wettbewerb und Technologieoffenheit führen zu günstigeren Preisen
- Angedeutete Hilfen für Landwirte zur Produktion von Biomethan
- Stärkung der regionalen Wertschöpfung durch grüne Gase
- Unterstützung der Landwirtschaft bei Umbau und Neubau mit Fördermöglichkeiten
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von CSU-Generalsekretär Martin Huber zitiert, der Schutzvorkehrungen für Mieter im neuen Gebäudemodernisierungsgesetz verspricht und die Wichtigkeit der Wahlfreiheit zwischen verschiedenen Heizlösungen betont.
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