BSW will Landkreis Görlitz zum "Kreis des Friedens" erklären

BSW will Landkreis Görlitz zum "Kreis des Friedens" erklären

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BSW will Landkreis Görlitz zum "Kreis des Friedens" erklären

Görlitz () – Die Kreistagsfraktion Bündnis Sahra /Freie Wähler Zittau (BSW/FWZ) hat einen Antrag eingereicht, der den Landkreis Görlitz zum „Kreis des Friedens“ erklären soll. Dies teilte Fraktionschef Jens Hentschel-Thöricht am Dienstag mit.

Der Antrag sieht vor, dass der Landkreis sich zu Friedensprinzipien bekennt und auf Werbung für Militär und Rüstungsprodukte in seinen Einrichtungen verzichtet.

„Gerade als Grenzregion zu Polen und Tschechien haben wir eine besondere Verantwortung, friedliche Zusammenarbeit und Diplomatie zu stärken“, erklärte Hentschel-Thöricht. Die Fraktion betonte, dass es nicht um ein Urteil über individuelle Entscheidungen für den -Dienst gehe, sondern darum, dass öffentliche Einrichtungen nicht als Plattform für militärische Werbung dienen sollten.

In der Begründung des Antrags heißt es, der Landkreis Görlitz stehe historisch und kulturell für Vielfalt, Zusammenhalt und grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

In Zeiten wachsender internationaler Spannungen sei es Aufgabe der Kommunalpolitik, friedensstiftende Impulse zu geben. Der Landkreis könne hier eine Vorbildrolle übernehmen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Jens Hentschel-Thöricht (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bündnis Sahra Wagenknecht, Freie Wähler Zittau, Landkreis Görlitz, Bundeswehr

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Görlitz, Zittau, Polen, Tschechien

Worum geht es in einem Satz?

Die Kreistagsfraktion Bündnis Sahra Wagenknecht/Freie Wähler Zittau hat einen Antrag eingebracht, der den Landkreis Görlitz zum "Kreis des Friedens" erklären soll, um Friedensprinzipien zu fördern und militärische Werbung in öffentlichen Einrichtungen zu verhindern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Hintergrund für den Antrag der Kreistagsfraktion BSW/FWZ, den Landkreis Görlitz zum "Kreis des Friedens" zu erklären, liegt in der historischen und kulturellen Bedeutung der Region für Vielfalt und grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Angesichts wachsender internationaler Spannungen wolle die Fraktion friedensstiftende Impulse setzen und verhindern, dass öffentliche Einrichtungen für militärische Werbung genutzt werden.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird beschrieben, dass die Kreistagsfraktion Bündnis Sahra Wagenknecht/Freie Wähler Zittau einen Antrag eingereicht hat, um den Landkreis Görlitz zum "Kreis des Friedens" zu erheben. Die Fraktion betont die Bedeutung friedlicher Zusammenarbeit und fordert, dass öffentliche Einrichtungen auf militärische Werbung verzichten, um in Zeiten internationaler Spannungen ein Zeichen für Diplomatie zu setzen.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Bekenntnis zu Friedensprinzipien, Verzicht auf Werbung für Militär und Rüstungsprodukte in öffentlichen Einrichtungen, Stärkung der friedlichen Zusammenarbeit und Diplomatie, Vorbildrolle des Landkreises in friedensstiftenden Impulsen.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Jens Hentschel-Thöricht, dem Fraktionschef der Kreistagsfraktion Bündnis Sahra Wagenknecht/Freie Wähler Zittau, zitiert. Er erklärt: "Gerade als Grenzregion zu Polen und Tschechien haben wir eine besondere Verantwortung, friedliche Zusammenarbeit und Diplomatie zu stärken."

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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