Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister fordert Reform der EU-Agrarpolitik

Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister fordert Reform der EU-Agrarpolitik

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Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister fordert Reform der EU-Agrarpolitik

() – Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister Werner Schwarz hat vor der Sonder-Agrarministerkonferenz am 10. Juli klare Erwartungen an die künftige EU-Agrarpolitik formuliert. Er fordert eine praxisnahe, vereinfachte und ergebnisorientierte Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) ab 2028. „Wir benötigen eine GAP, die erzielt und Betriebe entlastet, statt sie mit Bürokratie zu belasten“, teilte Schwarz mit.

Besonders für die vielfältige Agrarstruktur Schleswig-Holsteins brauche es verlässliche Perspektiven.

Schwarz plädiert für ein einheitliches Fördersystem, das Umwelt- und Klimaschutzleistungen angemessen honoriert. „Leistungen müssen sich spürbar auf dem Betriebskonto niederschlagen“, betonte er. Dafür seien digitale Antragsverfahren und weniger Kontrollen nötig.

Zudem müsse die Finanzierung der GAP im EU- gesichert bleiben, um Ernährungssicherheit und ländliche Entwicklung zu stärken.

Schleswig-Holstein bringt bereits eigene Modelle in die Debatte ein, etwa zur Honorierung gesellschaftlicher Leistungen der Landwirte. Auf der anstehenden Ministerkonferenz soll ein gemeinsames Länderpositionspapier erarbeitet werden.

Schwarz räumte ein, dass die Interessen der Länder stark divergieren. „Ein Kompromiss wird anspruchsvoll“, so der Minister.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bauer mit Traktor (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Agrarministerkonferenz, EU, Gemeinsame Agrarpolitik (GAP), Schleswig-Holstein

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand am 10. Juli statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Kiel, Schleswig-Holstein

Worum geht es in einem Satz?

Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister Werner Schwarz fordert vor der Sonder-Agrarministerkonferenz eine vereinfachte und praxisnahe EU-Agrarpolitik ab 2028, die Betriebe entlastet, Umweltleistungen honoriert und eine gesicherte Finanzierung der GAP im EU-Haushalt sicherstellt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Hintergrund des Ereignisses ist die bevorstehende Sonder-Agrarministerkonferenz am 10. Juli, bei der Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister Werner Schwarz die Notwendigkeit einer reformierten, praxisnahen und weniger bürokratischen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2028 betont. Dies ist wichtig, um den vielfältigen Anforderungen der Agrarstruktur in Schleswig-Holstein gerecht zu werden und um die Landwirte zu entlasten.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel äußert Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister Werner Schwarz vor der Agrarministerkonferenz die Erwartung nach einer praxisnahen und vereinfachten EU-Agrarpolitik, die Umweltleistungen honoriert und Bürokratie reduziert. Er betont die Notwendigkeit eines einheitlichen Fördersystems und betont, dass es schwierig sein wird, einen Kompromiss zwischen den divergierenden Interessen der Länder zu finden.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:

wachsende Bürokratiebelastung für Betriebe, verlässliche Perspektiven für die Agrarstruktur, angemessene Honorierung von Umwelt- und Klimaschutzleistungen, spürbare positive Auswirkungen auf das Betriebskonto, Notwendigkeit digitaler Antragsverfahren, geringere Anzahl von Kontrollen, gesicherte Finanzierung der GAP im EU-Haushalt, Stärkung der Ernährungssicherheit, Förderung ländlicher Entwicklung, divergierende Interessen der Länder, anspruchsvoller Kompromiss.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister Werner Schwarz zitiert. Er fordert eine praxisnahe, vereinfachte und ergebnisorientierte Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) ab 2028, die Betriebe entlasten und mit weniger Bürokratie auskommen sollte. Zudem betont er die Notwendigkeit eines einheitlichen Fördersystems, das Umwelt- und Klimaschutzleistungen angemessen honoriert.

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Kiel ist die Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein und besticht durch ihre Lage an der Ostsee. Als wichtiger Hafenstadt ist Kiel ein Zentrum für und Schifffahrt. Die jährliche Kieler Woche zieht Tausende von Besuchern an und ist das größte Segelsportereignis weltweit. Neben maritimen Aktivitäten bietet die Stadt eine reichhaltige Kultur und eine lebendige Hochschulszene. Mit ihrer Mischung aus Tradition und Moderne ist Kiel ein attraktiver Standort für Bewohner und gleichermaßen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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