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Brantner nennt "Manifest" aus SPD-Reihen "höchst irritierend"
Berlin () – Grünen-Chefin Franziska Brantner hat das jüngste „Manifest“ prominenter SPD-Politiker für eine Abkehr von der Aufrüstungspolitik und direkte diplomatische Gespräche mit Russland kritisiert. „Dass führende SPD-Politiker eine Kehrtwende in der Außenpolitik und im Umgang mit Russland fordern, ist höchst irritierend“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.
Niemand sehne sich mehr nach Frieden als die Ukrainer. „Und das sogenannte Manifest lässt unerwähnt, dass es seit Jahren immer wieder diplomatische Initiativen für Frieden mit Russland gibt.“ Die von den USA initiierten Gespräche in Riad und Istanbul seien nur die jüngsten Beispiele. „Bisher ist Putins Antwort auf diese Bemühungen immer mehr Gewalt.“
Brantner fügte hinzu: „Friedenspolitik heißt in diesen Zeiten, an der Seite der Angegriffenen und nicht der Aggressoren zu stehen. Gemeinsame Sicherheit bedeutet Solidarität mit unseren Partnern im Osten und im Baltikum, die Sorge vor einer weiteren Ausweitung der Gewalt haben.“
„Und auch wenn es uns nicht gefällt, bedeutet Friedenssicherung, in unsere eigene Wehrhaftigkeit zu investieren.“ Denn nur wenn man sich glaubhaft verteidigen könne, habe man überhaupt diplomatischen Handlungsspielraum. Erneut zeige sich, „dass es in dieser zentralen Frage zwei SPDen zu geben scheint“, sagte die Grünen-Chefin. „Die Frage ist, welche der beiden regiert.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Franziska Brantner (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Franziska Brantner
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Grüne, SPD, USA
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Grünen-Chefin Franziska Brantner kritisiert das Manifest von SPD-Politikern für eine Abkehr von der Aufrüstungspolitik und fordert, in der Außenpolitik solidarisch an der Seite der Ukraine und der Partner im Osten zu stehen, um Friedenssicherung zu gewährleisten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist die kritische Auseinandersetzung innerhalb der deutschen Politik über den Umgang mit Russland und die Frage der militärischen Aufrüstung im Kontext des Ukraine-Kriegs. Prominente SPD-Politiker fordern eine Abkehr von der aktuellen Außenpolitik hin zu mehr diplomatischen Verhandlungen, was auf Widerstand von anderen Parteien, wie den Grünen, stößt, die für eine stärkere Unterstützung der Ukraine und militärische Verteidigungsbereitschaft plädieren.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Franziska Brantner, die Grünen-Chefin, kritisierte das Manifest prominenter SPD-Politiker, das eine Abkehr von der Aufrüstungspolitik fordert und direkte Gespräche mit Russland favorisiert. Sie betonte, dass Friedenspolitik Solidarität mit den angegriffenen Ländern erfordere und warnte vor den Gefahren einer Schwächung der Verteidigungsbereitschaft.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:
- Irritation über die Kehrtwende in der Außenpolitik
- Ignorieren der bisherigen diplomatischen Initiativen für Frieden
- Fortdauernde Gewalt als Antwort auf Friedensbemühungen
- Notwendigkeit, an der Seite der Angegriffenen zu stehen
- Solidarität mit Partnern im Osten und Baltikum
- Investition in eigene Wehrhaftigkeit für glaubhafte Verteidigung
- Unterschiedliche Auffassungen innerhalb der SPD über die Außenpolitik
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Franziska Brantner, der Grünen-Chefin, zitiert. Sie kritisiert das Manifest prominenter SPD-Politiker, das eine Abkehr von der Aufrüstungspolitik fordert, und bezeichnet die Forderungen als "höchst irritierend". Brantner betont, dass Friedenspolitik bedeutet, an der Seite der Angegriffenen zu stehen und dass Sicherheit auch Investitionen in die Wehrhaftigkeit erfordere.
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