Ökonom Tooze sieht "Machtergreifung" unter neuer Trump-Regierung

Ökonom Tooze sieht "Machtergreifung" unter neuer Trump-Regierung

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Ökonom Tooze sieht "Machtergreifung" unter neuer Trump-Regierung

New York () – Der Ökonom Adam Tooze hat sich besorgt über die ersten Wochen der US-Regierung unter Präsident Donald Trump gezeigt. Dass etwa Tesla-Chef Elon Musk sich mit der Nutzung von Daten aus dem US-Zahlungssystem beschäftige sei „Teil dieser – man muss wirklich fast sagen – Machtergreifung, die seit einigen Wochen läuft“, sagte Tooze dem Wirtschaftsmagazin „Surplus“.

Das „größte Opfer“ bisher sei die USAID, die US-Behörde für Entwicklungszusammenarbeit. Die Behörde habe ein Budget von 40 Milliarden US-Dollar und sei „die größte Entwicklungshilfeeinrichtung der Welt“, so Tooze. „Allein USAID ist für 20 Prozent der globalen Ausgaben für die Entwicklungshilfe zuständig.“ Von 10.000 Mitarbeitern würden aufgrund es Kahlschlags unter Trump aber nur noch einige hundert bleiben, erklärte der Ökonom. Musk und Trump hätten sich „das schwächste Glied im amrikanischen Staatsapparat ausgesucht“, um ihre rigorose Kürzungspolitik durchzuziehen.

Tooze sieht gänzlich andere Vorzeichen für die zweite Amtszeit von US-Präsident Donald Trump im Vergleich zur ersten. „Die erste Amtszeit Trumps stand ja unter dem Vorzeichen einer andauernden nationalen Krise, der sehr langsamen Erholung von der Finanzkrise 2008“, so der Experte.

Trump rede zwar noch immer „Krisen herbei“, so Tooze. „Aber im Grunde befeuert seine Administration eher die These der `amerikanischen Ausnahmestellung`, also dass die USA allen anderen davonläuft“, sagte der Wirtschaftswissenschaftler. Gerade bei K.I. und „Big Tech“ sehe man sich als überlegen an. Die Androhung von Zöllen sorge da eher für Verunsicherung.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Donald Trump (Archiv)

New York: Zentrum der politischen Diskussion

New York ist nicht nur eine pulsierende Metropole, sondern auch ein wichtiger Standort für politische und wirtschaftliche Debatten. In dieser Stadt treffen sich führende Ökonomen und Politiker, um über die aktuellen Herausforderungen der US-Regierung zu diskutieren. Der Ökonom Adam Tooze äußert besorgt über die Entwicklungen unter Präsident Donald Trump, insbesondere über die Auswirkungen auf die USAID. Die Stadt fungiert als zentrale Plattform, wo Meinungen und Analysen zu den Themen Künstliche Intelligenz und nationale Politik ausgetauscht werden. So bleibt New York unbestritten ein Brennpunkt für die Debatte um die amerikanische Ausnahmestellung in einer sich schnell verändernden Welt.

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