Umfrage: 98 Prozent der Unternehmen spüren keinen Bürokratie-Abbau

Umfrage: 98 Prozent der Unternehmen spüren keinen Bürokratie-Abbau

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Wirtschaft in Deutschland

() – Die in spüren einer Umfrage zufolge bislang kaum Entlastungen durch den angekündigten Bürokratie-Abbau der . 45 Prozent der befragten Unternehmen nehmen keine Veränderung wahr, 53 Prozent berichten sogar von einer Zunahme der Belastungen durch Vorschriften und Bürokratie. Das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), über die die „Bild“ berichtet.

Für die Unternehmen stellen übermäßige Vorschriften und Regulierungen demnach das größte Risiko für den wirtschaftlichen Erfolg dar. 83 Prozent der Befragten nennen diesen Faktor als Problem. Dahinter folgen hohe Arbeitskosten mit 79 Prozent und hohe mit 72 Prozent.

Auch der Fachkräftemangel und die Unternehmenssteuern bereiten vielen Betrieben Sorgen. 60 Prozent sehen im Mangel an qualifizierten Arbeitskräften ein großes Risiko, 58 Prozent nennen zu hohe Unternehmenssteuern. Eine unsichere Nachfrage führen 52 Prozent an, eine veraltete Infrastruktur 46 Prozent. Die fehlende Digitalisierung der Verwaltung betrachten 36 Prozent als erhebliches wirtschaftliches Risiko.

Für die Forsa-Umfrage wurden 1.006 Unternehmen der Privatwirtschaft mit mindestens 10 Mitarbeitern in Deutschland zwischen dem 28. August und dem 29. September 2026 repräsentativ befragt.

BDA-Präsident Rainer Dulger kritisiert die aus seiner Sicht fortbestehende bürokratische Belastung der Unternehmen. Unternehmer erlebten einen Sisyphos-Effekt: Sie strengten sich an, investierten, schafften Arbeitsplätze und kämpften sich voran. Doch immer neue Vorschriften würfen sie zurück, sagte Dulger der „Bild“. Kaum hätten sie eine bürokratische Hürde überwunden, türme sich schon die nächste vor ihnen auf.

Dulger forderte konkrete Entlastungen. So solle das Lieferkettengesetz für Unternehmen mit weniger als 5.000 Beschäftigten abgeschafft werden. Außerdem sprach er sich dafür aus, überflüssige steuerliche Meldepflichten zu streichen. Daten, die der Staat bereits habe, dürfe er nicht immer wieder neu verlangen, sagte Dulger.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis:
Glasfassade an einem Bürohaus (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Rainer Dulger

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

dts Nachrichtenagentur, Bundesregierung, Forsa, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Bild

Wann ist das Ereignis passiert?

  1. August bis 29. September 2026

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Deutschland

Worum geht es in einem Satz?

Laut einer Forsa-Umfrage spüren 98 Prozent der deutschen Unternehmen keine bürokratische Entlastung oder sogar zunehmende Belastungen, weshalb BDA-Präsident Rainer Dulger konkrete Maßnahmen zum Abbau von Vorschriften und Meldepflichten fordert.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Angekündigter Bürokratieabbau der Bundesregierung bei aus Unternehmenssicht fortbestehender Belastung
  • Immer neue Vorschriften und regulatorische Anforderungen
  • Als überflüssig kritisierte steuerliche Meldepflichten und wiederholte Abfragen bereits vorhandener Daten
  • Fehlende Digitalisierung der Verwaltung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein, der Artikel beschreibt keine Reaktionen aus Politik, Öffentlichkeit oder Medien.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Kaum spürbare Entlastung der Unternehmen durch den angekündigten Bürokratieabbau
  • Unveränderte Belastung bei 45 Prozent und zunehmende Belastung bei 53 Prozent der befragten Unternehmen
  • Gefährdung des wirtschaftlichen Erfolgs durch übermäßige Vorschriften und Regulierungen
  • Wiederholte Rückschläge für Unternehmen durch immer neue bürokratische Hürden
  • Forderungen nach Abschaffung des Lieferkettengesetzes für Unternehmen mit weniger als 5.000 Beschäftigten und Streichung überflüssiger steuerlicher Meldepflichten

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, BDA-Präsident Rainer Dulger kritisiert die anhaltende bürokratische Belastung der Unternehmen und fordert konkrete Entlastungen, darunter die Abschaffung des Lieferkettengesetzes für Unternehmen mit weniger als 5.000 Beschäftigten.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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