Mehr Krankenhausbehandlungen im Jahr 2025

Mehr Krankenhausbehandlungen im Jahr 2025

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Gesundheitswesen in Deutschland

() – Im Jahr 2025 wurden in 17,7 Millionen Patienten vollstationär im Krankenhaus behandelt, das waren 1,2 Prozent oder 203.000 mehr als im Vorjahr.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mitteilte, blieb die Zahl der Behandlungsfälle aber weiterhin deutlich niedriger als vor der -Pandemie: Im Zeitraum von 2014 bis 2019 waren jedes Jahr mehr als 19 Millionen in Krankenhäusern behandelt worden. Im Vergleich zum Jahr 2019 (19,4 Millionen) war die Zahl der Patienten im Jahr 2025 um 9,4 Prozent niedriger.

Die meisten stationären Krankenhausbehandlungen fanden im Jahr 2025 in der Fachabteilung Innere mit 5,0 Millionen Fällen und damit gut einem Viertel (28,1 Prozent) aller Behandlungsfälle statt. Darauf folgte die Allgemeine Chirurgie mit 2,7 Millionen Behandlungen beziehungsweise 15,3 Prozent aller Fälle.

Insgesamt waren in den deutschlandweit 1.807 Krankenhäusern im Jahresdurchschnitt 468.803 Betten aufgestellt, das waren 0,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Die durchschnittliche Bettenauslastung stieg um 0,6 Prozentpunkte von 72,0 Prozent im Jahr 2024 auf 72,6 Prozent im Jahr 2025. Dabei wiesen große Krankenhäuser im Durchschnitt eine höhere Bettenauslastung auf: Krankenhäuser mit mehr als 800 Betten hatten eine Bettenauslastung von 75,3 Prozent. Die niedrigsten Auslastungsraten hatten Krankenhäuser mit weniger als 100 Betten (1 bis 49 Betten: 55,2 Prozent, 50 bis 99 Betten: 68,2 Prozent).

Der größte Anteil der Betten im Jahr 2025 war in Krankenhäusern in öffentlicher Trägerschaft aufgestellt. Sie stellten mit ihren 529 Einrichtungen 47,4 Prozent der Krankenhausbetten. Die 549 Krankenhäuser in freigemeinnütziger Trägerschaft stellten 31,6 Prozent der Betten. Mit 729 Einrichtungen befanden sich die meisten Krankenhäuser in privater Trägerschaft. Diese stellten jedoch lediglich 21,0 Prozent der aufgestellten Betten und waren somit gemessen an der Bettenzahl im Durchschnitt deutlich kleiner als Krankenhäuser öffentlicher oder freigemeinnütziger Träger.

Ein stationärer Krankenhausaufenthalt dauerte im Jahr 2025 durchschnittlich 7,0 Tage und war damit um 0,1 Tage kürzer als im Vorjahr. Damit setzt sich der langfristige Trend von kürzeren Verweildauern fort. Zu Beginn der Krankenhausstatistik im Jahr 1991 dauerte ein durchschnittlicher Krankenhausaufenthalt noch 14,0 Tage und war damit doppelt so lang wie im Jahr 2025.

Die Dauer des Aufenthalts variierte auch im Jahr 2025 in den unterschiedlichen Fachabteilungen. So lag die durchschnittliche Verweildauer in den Fachabteilungen Innere Medizin und Allgemeine Chirurgie 2025 bei nur 5,0 beziehungsweise 4,8 Tagen.

Die höchsten Verweildauern wiesen demgegenüber die psychiatrischen Fachabteilungen und die Geriatrie auf. Hier lagen die Verweildauern in den psychiatrischen Fachabteilungen zwischen 24,3 und 47,0 Tagen und in der Geriatrie bei 14,8 Tagen.

Zum Jahresende 2025 waren in den Krankenhäusern 221.800 Personen im ärztlichen Dienst und 1.271.700 Personen im nichtärztlichen Dienst (einschließlich Schüler sowie Auszubildende) direkt bei den Einrichtungen beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Personen im ärztlichen Dienst um 1,9 Prozent und im nichtärztlichen Dienst um 2,5 Prozent. Im Vergleich mit dem Jahr 2015 ergibt sich ein Anstieg der Beschäftigtenzahl von 27,1 Prozent im ärztlichen Dienst und 24,9 Prozent im nichtärztlichen Dienst.

Umgerechnet auf Vollzeitbeschäftigte (Vollkräfte im Jahresdurchschnitt 2025) waren 1.038.000 in Krankenhäusern beschäftigt. Von diesen entfielen 184.100 auf den ärztlichen Dienst und 854.000 auf den nichtärztlichen Dienst. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich daraus eine Steigerung von 2,0 Prozent im ärztlichen Dienst und 2,3 Prozent im nichtärztlichen Dienst. Im Vergleich zu 2015 waren 19,2 Prozent mehr Vollkräfte im ärztlichen Dienst und 19,7 Prozent mehr im nichtärztlichen Dienst beschäftigt, so die Statistiker.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis:
Patient mit Infusionsständer (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Keine Personennamen vorhanden.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

dts Nachrichtenagentur, Statistisches Bundesamt (Destatis)

Wann ist das Ereignis passiert?

2025

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Deutschland

Worum geht es in einem Satz?

2025 stieg die Zahl der vollstationären Krankenhausbehandlungen in Deutschland um 1,2 Prozent auf 17,7 Millionen, blieb aber deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau, während die Bettenzahl und Aufenthaltsdauer sanken sowie Bettenauslastung und Personalbestand zunahmen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Die Zahl der stationären Krankenhausbehandlungen lag seit der Corona-Pandemie weiterhin deutlich unter dem Niveau der Jahre 2014 bis 2019
  • Konkrete Ursachen für den Anstieg der Behandlungsfälle im Jahr 2025 werden im Text nicht genannt

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein, im Artikel werden keine Reaktionen aus Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Nein.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein, der Artikel enthält lediglich statistische Angaben des Statistischen Bundesamtes, keine Stellungnahme oder Reaktion.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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