Schwesig sieht Möglichkeit für "demokratische, stabile Regierung"

Schwesig sieht Möglichkeit für "demokratische, stabile Regierung"

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Politik Schwerin/Berlin: Regierung nach Wahl

/ () – Die amtierende Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), will nach der Landtagswahl trotz des Verlustes der Spitzenstellung ihrer Partei eine neue Regierung bilden zu wollen.

„Analysen zeigen, dass weiterhin über 60 Prozent der Menschen sich wünschen, dass ich meine Arbeit als Ministerpräsidentin fortsetze,“ sagte Schwesig am Wahlsonntag dem Sender Phoenix. Sie habe ein hohes Vertrauen bekommen und diesem Vertrauen wolle sie gerecht werden. Es sei jetzt möglich, „wieder eine demokratische, stabile Regierung zu bilden“. Trotz der Erfolge der AfD habe sich eine große Mehrheit der Wähler gegen diese Partei ausgesprochen. „Wir müssen uns aber alle selbstkritisch fragen: Warum kann die AfD hier im Land so stark abschneiden“, meinte die SPD-Politikerin.

Kritik äußerte Schwesig an der Politik von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der Bundesregierung. Im Koalitionsvertrag habe man verabredet, die abschlagsfreie nach 45 Beitragsjahren fortzuführen. „Wenn der wegen einer Kommission vorhat, das einfach zu ändern, dann finde ich das nicht richtig“, so die Ministerpräsidentin. Der Unmut bei den Bürgern über diese Vorgehensweise sei gewaltig. „Bundeskanzler und Bundesregierung müssen sich fragen, wenn sie in meinem Bundesland nur noch fünf Prozent Zustimmung für den Kanzler und sechs Prozent für die Regierung haben, ob sie nicht den Kurs kritisch überdenken müssen.“ Die Menschen benötigten Unterstützung. „Das Leben muss bezahlbarer werden, es geht um Entlastung und nicht Belastung.“ Sie selbst habe jedoch keinerlei bundespolitische Ambitionen und bleibe „selbstverständlich“ in Schwerin.

Schwesigs SPD erreichte laut den jüngsten Hochrechnungen von ARD und ZDF mit im Schnitt 35,7 Prozent zwar ein starkes Ergebnis. Aber sollte das BSW (4,9 Prozent) es doch noch in den Landtag schaffen, wäre wohl weder mit (5,5 Prozent) und CDU (5,0 Prozent) noch mit Grünen und Linken (6,6 Prozent) eine Mehrheit der Mandate zu erreichen. Die Christdemokraten müssen zudem weiter um den Einzug in den Landtag bangen. Die AfD ist unterdessen mit 37,9 Prozent zwar stärkste Kraft, aber bis auf das BSW schließen alle anderen Parteien eine Zusammenarbeit kategorisch aus.

Klarer sind die Regierungsoptionen in Berlin, wo die Linke (25,1 Prozent) als stärkste Kraft gemeinsam mit Grünen (14,4 Prozent) und SPD (12,1 Prozent) regieren könnte. Die CDU (19,1 Prozent) fliegt demnach voraussichtlich aus der Regierung. Die AfD (16,1 Prozent) wird sich wohl in der Opposition wiederfinden, während das BSW (4,9 Prozent) noch um den Einzug ins Abgeordnetenhaus bangen muss.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Manuela Schwesig am 20.09.2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Manuela Schwesig, Friedrich Merz

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Manuela Schwesig, Mecklenburg-Vorpommern, SPD, Phoenix, AfD, CDU, Bundeskanzler Friedrich Merz, Bundesregierung, ARD, ZDF, BSW, Grüne, Linke, Berlin, Linke, Abgeordnetenhaus

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis (Schwesig äußert sich am Wahlsonntag und spricht davon, nach der Landtagswahl eine neue Regierung bilden zu wollen) fand am 20.09.2026 (Wahlsonntag) statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Schwerin, Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Manuela Schwesig (SPD) will trotz Verlusts der Spitzenstellung nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern weiterhin eine stabile demokratische Regierung bilden, kritisiert dabei den Kurs von Bundeskanzler Friedrich Merz zur abschlagsfreien Rente und betont zugleich, keine bundespolitischen Ambitionen zu haben.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

AfD konnte in Mecklenburg-Vorpommern so stark abschneiden
Unzufriedenheit der Bürger über die Bundespolitik, insbesondere Merz und die Bundesregierung
Vorgehen zur abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren, falls diese geändert werden soll

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Schwesig sagt, Analysen würden zeigen, dass über 60 Prozent der Menschen wünschen, dass sie ihre Arbeit als Ministerpräsidentin fortsetzt
  • Sie äußert, es gebe ein hohes Vertrauen und sie wolle diesem gerecht werden
  • Sie bewertet den Wunsch nach einer demokratischen, stabilen Regierung als möglich
  • Sie bringt Kritik an Bundeskanzler Friedrich Merz und der Bundesregierung vor, insbesondere wegen der geplanten Änderung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren
  • Sie sagt, der Unmut bei den Bürgern über das Vorgehen der Bundesregierung sei gewaltig
  • Sie fordert, Bundeskanzler und Bundesregierung sollten den Kurs kritisch überdenken, nachdem Zustimmung nur bei wenigen Prozent liege
  • Sie verortet ihr Vorgehen als Reaktion auf Entlastungsbedarf der Menschen und nicht auf zusätzliche Belastungen
  • Zu den Parteien und möglichen Mehrheiten äußert sie, dass alle anderen Parteien die Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch ausschließen (außer BSW)

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Erwartung einer weiteren Fortsetzung der Arbeit als Ministerpräsidentin trotz Verlust der Spitzenstellung der eigenen Partei
  • Ziel einer demokratischen stabilen Regierungsbildung
  • Erwarteter Unmut der Bürger über Änderungen an der abschlagsfreien Rente
  • Forderung nach kritisch überprüftem Kurs von Bundeskanzler und Bundesregierung
  • Fokus auf bezahlbareres Leben und Entlastung für die Bevölkerung
  • Unsicherheit über mögliche Mehrheiten im Landtag bei möglichem Einzug des BSW und den jeweiligen Parteienanteilen
  • Unsicherheit über Regierungsoptionen in Berlin und mögliche Folgen für die Regierungsbeteiligung der CDU
  • Erwartete Opposition der AfD in Berlin nach dem Wahlausgang

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja: Manuela Schwesig (SPD) wird mit mehreren Stellungnahmen zitiert, u. a. dass sie nach der Wahl eine neue demokratische, stabile Regierung bilden will, und sie übt Kritik an Bundeskanzler Friedrich Merz und der Bundesregierung.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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