Grüne fordern Million neue Straßenbäume bis 2030

Grüne fordern Million neue Straßenbäume bis 2030

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Politik: Grüne Maßnahmen für Hitzeschutz in Berlin

() – Um den Hitzeschutz voranzutreiben, wollen die unter anderem den Baumbestand in Städten und Gemeinden durch eine Bundesförderung erhöhen, ein neues Baumgesetz einführen und in Berlin bis 2030 eine Netto-Null-Versiegelung erreichen.

„Wir wollen die Neupflanzung von mindestens einer Million zusätzlicher Straßenbäume in unseren Städten und Gemeinden bis 2030 aus Bundesmitteln finanzieren“, heißt es in einem Beschlusspapier des Grünen-Bundesvorstandes, über das die „Rheinische Post“ (Samstag) berichtet. In Berlin unterstütze man die Umsetzung des Baumentscheids, der in der Stadt den Baumbestand auf eine Million Straßenbäume bis 2040 mehr als verdoppeln soll.

Zudem wollen die Grünen ein neues „Baumgesetz“ schaffen. „Bei jeder – ganz egal ob bei einer neuen Wasserleitung, einer neuen Straßendecke, ob ein neues Straßenbahngleis gebaut oder Sanierung eines Gehwegpflasters- wird geprüft, ob dort neue Bäume sofort mit eingesetzt werden können. In Berlin wollen wir die Zahl der Ersatzpflanzungen verdoppeln“, heißt es dazu im Papier.

Die Entwicklung der Kommunen wolle man konsequent auf Hitzeschutz ausrichten. „Mit dem 3-30-300-Prinzip stellen wir sicher, dass von jedem Wohnhaus mindestens drei große Bäume sichtbar sind, jeder Stadtteil und jedes Dorf eine Baumkronenabdeckung von mindestens 30 Prozent erreicht und jedes maximal 300 Meter von einer öffentlichen Grünfläche oder Park entfernt ist“, schreiben die Grünen weiter.

In Berlin wolle man „bis spätestens 2030 eine Netto-Null-Versiegelung“ erreichen. „Das bedeutet, dass jede neue Versiegelung von Flächen durch Entsiegelungen an anderer Stelle ausgeglichen werden muss.“ An besonders belebten und heißen Orten sollen in Städten Trinkbrunnen, Trinkwasserspender, Nebelduschen und Verneblungsmaschinen, Sonnensegel und verschattete Sitzmöglichkeiten „über ein Bundesprogramm“ finanziert werden. In allen Kommunen soll es nach dem Willen der Grünen einen „Hitzestab in den Rathäusern“ geben. Zudem sollen , Alten- und Pflegeeinrichtungen, Schulen, Kindergärten und Horteinrichtungen mit einem Sofortprogramm aus dem Bundeshaushalt besser gegen Hitze geschützt werden.

In einem ersten Schritt sollen Museen, klimatisierte Bibliotheken, Freibäder und andere kühle öffentliche Orte an besonders heißen Tagen ab 35 Grad Celsius kostenfrei öffnen. „Damit werden wir in Berlin vorangehen. Zudem wollen wir die gesundheitliche Aufklärung bei Hitzewellen, etwa zur Vermeidung und schnellen Erkennung von Hitzschlägen, verbessern“, heißt es weiter im Beschlusspapier. Die Grünen-Spitze schließt am Freitag ihre zweitägige Vorstandsklausur ab, dort soll auch das Papier beschlossen werden.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Klausur des Bundesvorstands von Bündnis90/Die Grünen am 28.08.2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Es kommen im Artikel keine Personen mit vollständigem Namen vor.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bündnis90/Die Grünen, Rheinische Post, Bundesvorstand von Bündnis90/Die Grünen, Berlin, Rathäuser, Krankenhäuser, Alten- und Pflegeeinrichtungen, Schulen, Kindergärten, Horteinrichtungen, Museen, klimatisierte Bibliotheken, Freibäder, Bundeshaushalt, Bundesprogramm, dts Nachrichtenagentur

Wann ist das Ereignis passiert?

Datum/Zeitpunkt des Ereignisses: 28.08.2026 (Klausur des Bundesvorstands von Bündnis 90/Die Grünen; dabei soll das Papier beschlossen werden).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin (Berlin, Deutschland)

Worum geht es in einem Satz?

Die Grünen wollen den Hitzeschutz vor allem durch eine Bundesförderung für mehr Straßenbäume, ein neues Baumgesetz, das 3-30-300-Prinzip sowie Maßnahmen gegen Versiegelung und Hitzeinfrastruktur (u. a. in Berlin bis spätestens 2030 Netto-Null-Versiegelung) deutlich voranbringen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Der Hitzeschutz soll vorangetrieben werden, indem der Baumbestand in Städten und Gemeinden durch eine Bundesförderung erhöht wird
  • Ein neues Baumgesetz soll eingeführt werden, damit bei Baustellen sofort neue Bäume mit eingesetzt werden können
  • Die Entwicklung der Kommunen soll konsequent auf Hitzeschutz ausgerichtet werden, um unter anderem Netto-Null-Versiegelung bis 2030 zu erreichen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Der Text beschreibt, dass die Umsetzung durch die Grünen unterstützt werden soll, unter anderem in Berlin beim Baumentscheid
  • Keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien werden im Artikel dargestellt

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Erhöhung des Baumbestands in Städten und Gemeinden durch eine Bundesförderung
  • Einführung eines neuen Baumgesetzes
  • Prüfung und sofortige Berücksichtigung von Baumneupflanzungen bei Baustellen sowie Verdopplung der Zahl der Ersatzpflanzungen
  • Konsequente Ausrichtung der Kommunen auf Hitzeschutz
  • Umsetzung des 3-30-300 Prinzips mit mehr Baumkronenabdeckung und kurzen Wegen zu öffentlichen Grünflächen
  • Erreichen einer Netto-Null-Versiegelung in Berlin bis spätestens 2030 durch Ausgleich neuer Versiegelung
  • Finanzierung von zusätzlicher Hitzeinfrastruktur wie Trinkbrunnen, Trinkwasserspendern, Nebelduschen und Verneblungsmaschinen sowie Sonnensegeln und verschatteten Sitzmöglichkeiten
  • Einrichtung eines Hitzestabs in den Rathäusern in allen Kommunen
  • Besserschutz von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie Schulen, Kindergärten und Horteinrichtungen durch ein Sofortprogramm aus dem Bundeshaushalt
  • Kostenfreie Öffnung klimatisierter und kühler öffentlicher Orte an besonders heißen Tagen ab 35 Grad Celsius
  • Verbesserung der gesundheitlichen Aufklärung bei Hitzewellen zur Vermeidung und schnellen Erkennung von Hitzschlägen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Es werden mehrere wörtliche Stellungnahmen aus einem Beschlusspapier der Grünen zitiert („Wir wollen …“, „Bei jeder Baustelle …“, „Mit dem 3-30-300-Prinzip …“, „Das bedeutet …“ etc.).

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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