Politische Neuausrichtung der Linken in Potsdam
Potsdam () – Ines Schwerdtner und Luigi Pantisano sind die neue Doppelspitze der Linkspartei.
Pantisano kam am Samstag auf dem Parteitag in Potsdam allerdings nur auf gut 53 Prozent der Stimmen und kassierte damit eine veritable Klatsche. Er tritt die Nachfolge von Jan van Aken an, der aus gesundheitlichen Gründen nicht erneut antrat.
Schwerdtner kam auf dem für Frauen reservierten Ticket auf ein Ergebnis von rund 86 Prozent und wurde damit im Amt bestätigt. Für sie bedeutet das Ergebnis eine klare Steigerung: 2024 war sie erstmals mit rund 80 Prozent Zustimmung ins Amt gekommen. Gegenkandidaten gab es für Schwerdtner und Luigi nicht.
Auf dem dreitägigen Parteitag in Potsdam will die Linke ihre strategische Ausrichtung klären – vor allem mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen im Osten, nach denen der Linkspartei eine wichtige Rolle bei den Regierungsbildungen zukommen könnte. Streitpotenzial gibt es bei mehreren Themen, wie zum Beispiel beim Verhältnis zu Israel, wo es tiefe Gräben in der Partei gibt. Ein Kompromiss konnte in dieser Hinsicht beim Parteitag aber bereits erzielt werden: Israels Vorgehen im Gaza-Krieg bezeichnet die Linke künftig offiziell als Völkermord.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Luigi Pantisano und Ines Schwerdtner am 20.06.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Ines Schwerdtner, Luigi Pantisano, Jan van Aken
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Linkspartei, Israel
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand am 20.06.2026 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Potsdam
Worum geht es in einem Satz?
Ines Schwerdtner und Luigi Pantisano wurden auf dem Parteitag der Linkspartei in Potsdam zur neuen Doppelspitze gewählt, wobei Schwerdtner mit 86 Prozent Zustimmung bestätigt und Pantisano mit nur 53 Prozent ein bescheidenes Ergebnis erzielte, während die Partei über ihre strategische Ausrichtung und den Umgang mit dem Gaza-Konflikt diskutierte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Parteitag der Linkspartei in Potsdam
- Nachfolge von Jan van Aken aufgrund gesundheitlicher Gründe
- Pantisano erhält nur 53 Prozent der Stimmen
- Schwerdtner erfolgreich mit 86 Prozent bestätigt
- Strategische Ausrichtung der Partei für bevorstehende Landtagswahlen
- Streitpunkte innerhalb der Partei, insbesondere Bezug zu Israel
- offizielle Bezeichnung von Israels Vorgehen im Gaza-Krieg als Völkermord
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Pantisano erhält 53 Prozent der Stimmen
- Nachfolge von Jan van Aken
- Schwerdtner bleibt im Amt mit 86 Prozent Zustimmung
- Strategische Ausrichtung der Linken wird geklärt
- Wichtige Rolle bei Regierungsbildungen möglich
- Streitpotenzial bei Themen wie Verhältnis zu Israel
- Kompromiss im Bezug auf Israel erreicht
- Offizielle Bezeichnung von Israels Vorgehen im Gaza-Krieg als Völkermord
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

