Politische Herausforderungen im Asylwesen in Deutschland
Berlin () – Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) fürchtet eine weitere Belastung der Kommunen durch die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS), die am Freitag in Kraft treten soll.
„Wir sehen eine weiterhin rückläufige Entwicklung bei den Asylantragszahlen. Das reduziert die unmittelbare Belastung vor Ort in den Kommunen“, sagte DStGB-Hauptgeschäftsführer André Berghegger der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). Gleichzeitig bestehe allerdings Verunsicherung, ob die GEAS-Reform zu weiteren bürokratischen Belastungen der Kommunen führen werde.
Berghegger erhoffe sich insgesamt mehr Anstrengungen der Bundesebene im Bereich der Rückführungen von Menschen ohne Bleiberecht. „Um auf mögliche zukünftige Flüchtlingswellen bestmöglich vorbereitet zu sein, braucht es weiterhin eine Strategie aller drei staatlichen Ebenen zur Vorhaltung von Unterbringungskapazitäten“, fuhr Berghegger fort. Dies müsse auch die Erstattung der sogenannten Vorhaltekosten der Kommunen für Unterbringungseinrichtungen umfassen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Flüchtlingsfamilie in einer „Zeltstadt“ (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen von Personen im Artikel sind: André Berghegger.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB), Gemeinsames Europäisches Asylsystem (GEAS), Bundesebene.
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum oder Zeitraum: Freitag (Datum nicht genau angegeben)
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, die im beschriebenen Ereignis erwähnt werden, sind:
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund warnt vor möglichen zusätzlichen bürokratischen Belastungen für Kommunen durch die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS), betont aber auch, dass eine rückläufige Zahl von Asylanträgen die unmittelbare Belastung verringert.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS)
- Sorgen über bürokratische Belastungen für Kommunen
- Rückläufige Asylantragszahlen
- Notwendigkeit von Rückführungen von Menschen ohne Bleiberecht
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- Erstattung der Vorhaltekosten für Unterbringungseinrichtungen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- DStGB befürchtet Belastung der Kommunen durch GEAS-Reform
- Rückläufige Asylantragszahlen reduzieren Belastung vor Ort
- Verunsicherung über bürokratische Belastungen durch die Reform
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- Notwendigkeit einer Strategie zur Vorbereitung auf Flüchtlingswellen
- Forderung nach Erstattung der Vorhaltekosten für Unterbringungseinrichtungen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Weitere Belastung der Kommunen durch GEAS-Reform
- Verunsicherung über bürokratische Belastungen
- Erhoffte Anstrengungen der Bundesebene bei Rückführungen
- Notwendigkeit einer Strategie zur Vorhaltung von Unterbringungskapazitäten
- Erstattung der Vorhaltekosten der Kommunen erforderlich
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. André Berghegger, der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, äußert Bedenken hinsichtlich der möglichen bürokratischen Belastungen durch die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems.
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