Katastrophenschutz und Sicherheit in Deutschland
Berlin () – Der Städte- und Gemeindebund dringt auf einen besseren Katastrophenschutz. „Die Drohnen-Sichtungen in den letzten Tagen zeigen deutlich, dass die Sicherheitslage sich verändert hat“, sagte Hauptgeschäftsführer André Berghegger den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben).
Es sei notwendig, schnell ein abgestimmtes Konzept gegen die zunehmenden Bedrohungen auf den Weg zu bringen. „Wir müssen Resilienz neu denken und Städte und Gemeinden in die Lage versetzen, die Menschen vor Ort bestmöglich schützen zu können.“ Konkret forderte Berghegger eine „Task Force Resilienz“ mit Vertretern aus Bund, Ländern, Kommunen, Sicherheitsbehörden und Feuerwehren.
Die Zusammenarbeit zwischen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz müsse auf allen Ebenen verbessert werden. Um die Bürger wirksam schützen zu können, müssten die Kommunen finanziell deutlich besser ausgestattet werden. Allein für den Zivilschutz seien zusätzliche 10 Milliarden Euro in den nächsten zehn Jahren erforderlich.
Berghegger warnte: „Städte und Gemeinden sind mit Blick auf die zunehmenden Bedrohungen nicht resilient.“ Auch die Zahl der Cyberangriffe sei seit dem russischen Überfall auf die Ukraine immens gestiegen. „Jede vierte Kommune in Deutschland ist im vergangenen Jahr Opfer einer Cyberattacke geworden“, hob der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes hervor.
Bei der Cybersicherheit seien Städte und Gemeinden „auf sich allein gestellt“, beklagte Berghegger. „Das ist nicht akzeptabel.“ Er forderte eine „koordinierte föderale Cybersicherheitsarchitektur mit regionalen Krisenreaktionsteams und klaren Zuständigkeiten“. Die Ausnahme von der Schuldenbremse im Bereich Sicherheit müsse der Bund jetzt nutzen, so Berghegger, „um in nachhaltige Sicherheit überall in Deutschland zu investieren“.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | André Berghegger (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
André Berghegger
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Städte- und Gemeindebund, Funke-Mediengruppe, Bund, Länder, Kommunen, Sicherheitsbehörden, Feuerwehren.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Der Städte- und Gemeindebund fordert einen verbesserten Katastrophenschutz und eine "Task Force Resilienz", um Kommunen bei der Bewältigung zunehmender Bedrohungen, wie Cyberangriffen und anderen Krisen, besser zu unterstützen und finanziell auszustatten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Zunahme von Drohnen-Sichtungen
- Veränderte Sicherheitslage
- Anstieg der Bedrohungen
- Zunahme von Cyberangriffen seit dem Ukraine-Konflikt
- Hohe Anzahl betroffener Kommunen durch Cyberangriffe
- Unzureichende Resilienz von Städten und Gemeinden
- Mangelnde finanzielle Ausstattung für Katastrophenschutz
- Notwendigkeit einer koordinierenden Sicherheitsarchitektur
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Städte- und Gemeindebund fordert besseren Katastrophenschutz
- Drohnen-Sichtungen zeigen veränderte Sicherheitslage
- Notwendigkeit eines abgestimmten Konzepts gegen Bedrohungen
- Forderung nach "Task Force Resilienz" mit Vertretern aller Ebenen
- Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz
- Kommunen müssen finanziell besser ausgestattet werden
- Zusätzliche 10 Milliarden Euro für Zivilschutz gefordert
- Warnung: Städte und Gemeinden sind nicht resilient gegenüber Bedrohungen
- Zunahme der Cyberangriffe seit dem Ukraine-Konflikt
- Jede vierte Kommune Opfer einer Cyberattacke
- Städte und Gemeinden sind bei Cybersicherheit auf sich allein gestellt
- Forderung nach koordinierter föderaler Cybersicherheitsarchitektur
- Nutzung der Ausnahme von der Schuldenbremse für Sicherheitsinvestitionen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Dringender Bedarf an verbessertem Katastrophenschutz
- Notwendigkeit eines abgestimmten Konzepts gegen Bedrohungen
- Forderung nach einer "Task Force Resilienz"
- Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz
- Finanzielle bessere Ausstattung der Kommunen notwendig
- Zusätzliche 10 Milliarden Euro für Zivilschutz in den nächsten zehn Jahren erforderlich
- Warnung vor mangelnder Resilienz der Städte und Gemeinden
- Steigende Zahl der Cyberangriffe auf Kommunen
- Städte und Gemeinden müssen in Cybersicherheit besser unterstützt werden
- Forderung nach koordinierter föderaler Cybersicherheitsarchitektur
- Nutzung der Ausnahme von der Schuldenbremse für Sicherheit investieren
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von André Berghegger, dem Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, zitiert. Er äußert die Notwendigkeit eines besseren Katastrophenschutzes und fordert eine "Task Force Resilienz".
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