Bundespolizei setzt bis zu 14.000 Beamte bei Grenzkontrollen ein

Bundespolizei setzt bis zu 14.000 Beamte bei Grenzkontrollen ein

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Grenzkontrollen in Deutschland: Politische Debatte

Berlin () – Die Bundespolizei muss bis zu 14.000 Beamte einsetzen, um die von Bundesinnenminister (CSU) vor einem Jahr angeordneten flächendeckenden Grenzkontrollen und die damit verbundenen pauschalen Zurückweisungen von Asylbewerbern zu gewährleisten.

Das ergibt sich aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der -Bundestagsfraktion, über die das „Redaktionsnetzwerk “ berichtet. „Mit der Intensivierung der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen seit 7./8. Mai 2025 war auch ein weiterer gesteigerter Kräfteansatz der Bundespolizei auf insgesamt 13.000 bis 14.000 Einsatzkräften verbunden“, heißt es darin. Die Binnengrenzkontrollen würden nicht nur stationär, sondern auch lageangepasst, zeitlich und örtlich flexibel und rund um die Uhr durchgeführt.

Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei für den Bereich der Bundespolizei, Andreas Roßkopf, kritisierte dies. „Uns fehlen 5.000 bis 6.000 Bundespolizistinnen und Bundespolizisten an den Bahnhöfen“, sagte er dem RND. Hier seien Kriminalitätsschwerpunkte, an denen man verstärkt im Einsatz sei und mehr Personal brauche. Es wäre sinnvoll, hier auf Kräfte der Bundesbereitschaftspolizei zurückzugreifen. Doch diese seien nach wie vor im Grenzeinsatz, das betreffe wöchentlich 800 bis 1.000 Beamte. Mit mehr Technik könnten die Grenzkontrollen schneller und flexibler werden – und es bräuchte dort weniger Personal. Roßkopf beklagte: „In diese Richtung ist leider kaum etwas geschehen.“

Der innenpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Marcel Emmerich, sagte dem RND: „Die Grenzblockaden belasten den Grenzverkehr, schaden der Wirtschaft und brechen täglich Recht und Gesetz.“ Mitten in der Wirtschaftskrise setzten sie Speditionen massiv unter Druck und brächten den Warenverkehr ins Stocken. Dobrindt verkaufe das als Law and Order, verschweige aber, dass Polizeikräfte an Bahnhöfen, Flughäfen und bei der Bekämpfung schwerer Kriminalität fehlten. „So entsteht weniger .“

Angesichts mehrerer Gerichtsentscheidungen, wonach die pauschale Zurückweisung von Asylbewerbern rechtswidrig sei, fuhr Emmerich fort: „Es stellt sich die Frage, wie viel Willkür und Ignoranz gegenüber gerichtlichen Entscheidungen dieser Minister noch zeigen will, ohne seinen Kurs zu ändern.“ Die Grünen haben einen Antrag in den Bundestag eingebracht mit dem Ziel, die Praxis zu stoppen.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Grenzkontrolle (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Alexander Dobrindt, Andreas Roßkopf, Marcel Emmerich

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundespolizei, Bundesinnenministerium, Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), Grüne-Bundestagsfraktion, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Gewerkschaft der Polizei, Bundesbereitschaftspolizei, Marcel Emmerich, Bundestag.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die beschriebenen Ereignisse finden hauptsächlich in Deutschland, insbesondere in Berlin und an den Binnengrenzen des Landes statt.

Worum geht es in einem Satz?

Die Bundespolizei muss bis zu 14.000 Beamte für die flächendeckenden Grenzkontrollen einsetzen, was von der Gewerkschaft der Polizei kritisiert wird, da so wichtiges Personal für die Bekämpfung von Kriminalität fehlt, während die Grünen dies als rechtswidrig und wirtschaftsschädlich ansehen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Anordnung flächendeckender Grenzkontrollen durch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU)
  • Intensivierung der Binnengrenzkontrollen seit 7./8. Mai 2025
  • Steigende Anzahl an Asylbewerbern
  • Politischer Druck aufgrund von Kriminalität und sicherheitspolitischen Bedenken
  • Mangel an Personal bei der Bundespolizei
  • Wirtschaftliche Auswirkungen der Grenzkontrollen
  • Rechtswidrigkeit der pauschalen Zurückweisungen durch mehrere Gerichtsentscheidungen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundespolizei setzt bis zu 14.000 Beamte für Grenzkontrollen ein
  • Kritik von Andreas Roßkopf, Gewerkschaft der Polizei
  • Mangel an Bundespolizisten an Bahnhöfen, dort Kriminalitätsschwerpunkte
  • Vorschlag, Kräfte der Bundesbereitschaftspolizei einzusetzen
  • Emmerich von den Grünen kritisiert Grenzblockaden als schädlich für Wirtschaft
  • Warnung vor Rechtswidrigkeit der pauschalen Zurückweisungen von Asylbewerbern
  • Antrag der Grünen im Bundestag zur Beendigung der Grenzkontrollen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Einsatz von bis zu 14.000 Beamten erforderlich
  • Fehlende Bundespolizisten an Bahnhöfen (5.000 bis 6.000)
  • Erhöhte Kriminalität an Bahnhöfen
  • Belastung des Grenzverkehrs
  • Schaden für die Wirtschaft
  • Druck auf Speditionen
  • Stillstand im Warenverkehr
  • Weniger Sicherheit
  • Rechtswidrigkeit der pauschalen Zurückweisungen
  • Anrufung des Bundestags zur Beendigung der Praxis

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. Andreas Roßkopf, der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, kritisiert den Personalmangel und äußert, dass mehr Technik für effizientere Grenzkontrollen notwendig sei.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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