Zentralrat der Juden kritisiert niedersächsische Linkspartei

Politik in Niedersachsen: Antisemitismus-Debatte Entbrennt

() – Der Zentralrat der Juden kritisiert den jüngst gefassten Beschluss gegen „den real existierenden Zionismus“ der niedersächsischen Linkspartei. „Dem Judenhass, den sie in zahlreichen Lippenbekenntnissen von sich gewiesen hat, bietet die Linkspartei damit ein Zuhause“, sagte Präsident Josef Schuster der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Die „demonstrative Ablehnung“ des jüdischen Staates sei „ein Angriff auf das Selbstbestimmungsrecht des jüdischen Volkes“, so Schuster gegenüber noz.

„Jeder kann sehen: Der ‚Antizionismus` ist schlecht kaschierter Antisemitismus“. Der Beschluss vertreibe „jene Stimmen aus der , die noch einen moralischen Kompass besitzen“, kritisierte Schuster den Beschluss.

Das zeige der Austritt des brandenburgischen Antisemitismusbeauftragten Andreas Büttner, der „ein stets entschlossener Verteidiger jüdischen Lebens“ sei.

Schuster warnte, dass die Gewalt gegen jüdische Einrichtungen „unter dem Mantel des `Antizionismus`“ weiter zunehme. Der Antrag der Linkspartei trage „zur rhetorischen Rechtfertigung dieser Gewalt“ bei.

„Geht sie diesen Weg weiter, stellt sich die Linke an die Seite derjenigen, die eine solche Gewalt billigen oder gar unterstützen“, so der Präsident des Zentralrates der Juden weiter.

Am vergangenen Wochenende hatte der niedersächsische Landesverband der Linken einen Beschluss mit dem Titel „Die Linke lehnt den heute real existierenden Zionismus ab“ verabschiedet. In dem Beschluss erklären die niedersächsischen Linken unter anderem, dass Israel ein Apartheidstaat sei, der einen Genozid im Gazastreifen begehe.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Zentralrat der Juden (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Zentralrat der Juden, Linkspartei, Neue Osnabrücker Zeitung, Andreas Büttner

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Niedersachsen

Worum geht es in einem Satz?

Der Zentralrat der Juden kritisiert den Beschluss der niedersächsischen Linkspartei gegen "den heute real existierenden Zionismus" als einen Angriff auf das Selbstbestimmungsrecht des jüdischen Volkes und als eine Form von Antisemitismus, die zur Zunahme von Gewalt gegen jüdische Einrichtungen beitrage.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Beschluss der niedersächsischen Linkspartei gegen „den heute real existierenden Zionismus“
  • Äußerungen über Israel als Apartheidstaat und Vorwürfe eines Genozids im Gazastreifen
  • Kritik des Zentralrats der Juden an der Linkspartei
  • Bezugnahme auf Antisemitismus im Kontext des Antizionismus
  • Austritt des brandenburgischen Antisemitismusbeauftragten Andreas Büttner
  • Zunahme von Gewalt gegen jüdische Einrichtungen unter dem Vorwand des Antizionismus

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Kritik des Zentralrats der Juden am Beschluss der niedersächsischen Linkspartei gegen "den heute real existierenden Zionismus"
  • Präsident Josef Schuster bezeichnet den Beschluss als Unterstützung für Judenhass
  • "Demonstrative Ablehnung" des jüdischen Staates als Angriff auf das Selbstbestimmungsrecht des jüdischen Volkes
  • Schuster beschreibt linken Antizionismus als schlecht kaschierten Antisemitismus
  • Austritt des Antisemitismusbeauftragten Andreas Büttner als Beleg für die kritisierte Entwicklung
  • Warnung vor zunehmender Gewalt gegen jüdische Einrichtungen im Zusammenhang mit Antizionismus
  • Antrag der Linkspartei trägt zur Rhetorik bei, die Gewalt rechtfertigt
  • Beschluss der Linkspartei nennt Israel einen Apartheidstaat und spricht von Genozid im Gazastreifen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Judenhass erhält ein Zuhause in der Linkspartei
  • Angriff auf das Selbstbestimmungsrecht des jüdischen Volkes
  • Linker Antizionismus wird als Antisemitismus interpretiert
  • Stimmen mit moralischem Kompass werden aus der Partei vertrieben
  • Erhöhung der Gewalt gegen jüdische Einrichtungen
  • Rhetorische Rechtfertigung für Gewalt wird geleistet
  • Linke könnte sich mit Unterstützern von Gewalt identifizieren

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Zentralrats der Juden, vertreten durch Präsident Josef Schuster, zitiert, der den Beschluss der niedersächsischen Linkspartei kritisiert und als einen Angriff auf das Selbstbestimmungsrecht des jüdischen Volkes bezeichnet.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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