Fraunhofer-Präsident fordert Schutzmaßnahmen gegen Wissensabfluss

Forschungspolitik in Deutschland: Schutz vor Wissensabfluss

Berlin () – Der Präsident der Fraunhofer-, Holger Hanselka, für angewandte fordert weitreichende Schutzmaßnahmen, um Deutschland vor einem massiven Wissensabfluss zu schützen.

Angesichts der geopolitischen Verwerfungen forderte er im „Handelsblatt“ von Bund und Ländern, „verbindlich“ festzulegen, „mit welchen Staaten, Organisationen und und zu welchen Schlüsselthemen eine deutsche Forschungseinrichtung nicht zusammenarbeiten darf“. Wer dagegen verstoße, müsse bestraft werden. „Wir müssen da endlich die nötige Sensibilität entwickeln und umdenken: Wissenschaftsfreiheit bedeutet nicht Beliebigkeit“, sagte Hanselka.

Auf den Vorwurf, innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft nicht ausreichend Wissen zu schützen, reagierte Hanselka mit dem Hinweis: „Unsere Dienstverträge für Institutsleitungen enthalten Vertraulichkeits- und Geheimhaltungsklauseln.“ Dies gelte auch nach Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses. In einem viel diskutierten Fall geht es um den Wechsel eines Institutsleiters für Nachrichtentechnik zum chinesischen Telekommunikationsunternehmen Huawei.

Dabei gab es nach Informationen des „Handelsblatts“ keine Karenzzeit oder ähnliche Einschränkungen, um einen Wissensabfluss zu verhindern. Bundeskanzler Friedrich (CDU) hatte kürzlich angekündigt, chinesische Netzwerktechnik zu ersetzen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Fraunhofer-Gesellschaft, Handelsblatt, Huawei, CDU

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Holger Hanselka, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, fordert verbindliche Maßnahmen, um Deutschland vor Wissensabfluss zu schützen, und kritisiert die unzureichenden Schutzvorkehrungen innerhalb seiner Institution, insbesondere im Kontext der Zusammenarbeit mit ausländischen Unternehmen wie Huawei.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Geopolitische Verwerfungen
  • Diskussion um Wissensabfluss aus Deutschland
  • Wechsel eines Institutsleiters zur Firma Huawei
  • Vorwurf mangelnden Schutzes von Wissen innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft
  • Forderung nach verbindlichen Regelungen für Forschungskollaborationen
  • Sensibilisierung für Wissenschaftsfreiheit und deren Grenzen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Holger Hanselka fordert Schutzmaßnahmen gegen Wissensabfluss
  • Wissenschaftliche Kooperationen sollen klar geregelt werden
  • Verstöße gegen Regeln sollen bestraft werden
  • Sensibilisierung für Wissenschaftsfreiheit und deren Grenzen
  • Reaktion auf Vorwurf unzureichenden Schutzes mit Hinweis auf Vertraulichkeitsklauseln
  • Diskussion um Wechsel eines Institutsleiters zu Huawei
  • Keine Karenzzeit oder Einschränkungen zum Schutz von Wissen
  • Bundeskanzler Friedrich Merz kündigt Ersatz chinesischer Netzwerktechnik an

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Forderung nach verbindlichen Richtlinien für Forschungseinrichtungen
  • Bestrafung bei Verstößen gegen Schutzmaßnahmen
  • Notwendigkeit der Sensibilisierung im Umgang mit Wissenschaftsfreiheit
  • Vertraulichkeits- und Geheimhaltungsklauseln in Dienstverträgen
  • Diskussion über Wechsel von Führungskräften zu ausländischen Unternehmen
  • Ankündigung zur Ersetzung chinesischer Netzwerktechnik

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, der Artikel zitiert eine Stellungnahme des Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft, Holger Hanselka, der weitreichende Schutzmaßnahmen gegen Wissensabfluss fordert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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