Abgeordnete drängen auf zügige Einführung von Tankstellen-Regel

Politik: Forderungen zur Benzinpreissenkung in Berlin

Berlin () – Politiker von CDU und SPD fordern Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) auf, das geplante Österreich-Modell zur Begrenzung des Benzinpreisanstiegs bereits in der nächsten Woche einzuführen. „Jetzt muss diese Einmal-täglich-Regel schnell umgesetzt werden, wenn möglich, schon in der kommenden Woche“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Armand Zorn, der „Bild“ (Donnerstagausgabe).

Die SPD-Fraktion stehe jedenfalls bereit. „Falls das Wirtschaftsministerium das nicht per Verordnung regeln kann, würden unsere Abgeordneten einer gesetzlichen Änderung sofort zustimmen“, sagte er in Richtung der Unionsfraktion. Reiche hatte angekündigt, dass Tankstellenbetreiber künftig nur noch einmal am Tag die Benzinpreise anheben dürfen. Ein Startdatum hatte sie jedoch nicht genannt.

Auch der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Sepp Müller (CDU), drückt aufs Tempo. „Wir werden zügig in die Umsetzung gehen und diese in der Taskforce mittelfristig eng begleiten“, sagte Müller der Zeitung. „Kurzfristig gehen wir davon aus, dass die aufgrund des Anzapfens der Ölreserve gedämpft werden.“

-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) forderte die Bundesregierung ebenfalls auf, den Plan nächste Woche in Kraft treten zu lassen. „Berlin darf das Thema nicht auf die lange Bank schieben.“ Die Bundesregierung müsse „das Thema zu ihrer Priorität machen und spätestens nächste Woche die Entscheidung treffen“.

Der schleswig-holsteinische CDU-Landtagsabgeordnete Rasmus Vöge erhöhte ebenfalls den Druck. „Der hat den Rettungsschirm für in wenigen Tagen aufgespannt. Das muss jetzt auch für deutsche Autofahrer möglich sein“, sagte er der Zeitung. „Spätestens Ende nächster Woche sollte die neue Regel in Kraft treten.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Tankstelle (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Katherina Reiche, Armand Zorn, Sepp Müller, Sven Schulze, Rasmus Vöge

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

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Worum geht es in einem Satz?

Politiker von CDU und SPD drängen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, das geplante Österreich-Modell zur Begrenzung des Benzinpreisanstiegs schnellstmöglich, idealerweise schon nächste Woche, umzusetzen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Anstieg der Benzinpreise
  • Politischer Druck von CDU und SPD
  • Einführung eines Österreich-Modells zur Preisbegrenzung
  • Forderung nach schneller Umsetzung
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  • Ankündigung von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche über Preisregulierung
  • Plan zur Dämpfung der Preise durch Nutzung der Ölreserve

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Politiker von CDU und SPD fordern zügige Einführung des Österreich-Modells zur Begrenzung des Benzinpreisanstiegs
  • SPD-Bundestagsfraktion bereit für gesetzliche Änderungen, falls nötig
  • CDU/CSU-Bundestagsfraktion drängt auf schnelle Umsetzung in der Taskforce
  • Sachsen-Anhalts Ministerpräsident fordert Entscheidung bis spätestens nächste Woche
  • Schleswig-holsteinischer CDU-Landtagsabgeordneter fordert analog schnelle Maßnahmen wie beim Rettungsschirm für Banken

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Forderung nach schneller Umsetzung des Österreich-Modells
  • Einmal-täglich-Regel soll schnell umgesetzt werden
  • Bereitstellung Unterstützung durch SPD-Fraktion
  • Gesetzliche Änderung könnte bei Bedarf sofort zustimmen
  • Zügige Umsetzung der Regelung angestrebt
  • Erwartung einer Dämpfung der Preise durch Anzapfen der Ölreserve
  • Druck auf Bundesregierung, schnelle Entscheidung zu treffen
  • Vergleich zur schnellen Einführung des Rettungsschirms für Banken

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Armand Zorn, fordert eine schnelle Umsetzung des Österreich-Modells zur Begrenzung des Benzinpreisanstiegs.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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