Bundes-CDU sieht keine Mitverantwortung für Wahlergebnis in BW

Politische Entwicklungen in Baden-Württemberg 2026

/ () – Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jens , sieht keine Mitverantwortung der Bundespolitik dafür, dass die CDU in Baden-Württemberg die Landtagswahl nicht gewonnen hat, sondern das Gegenteil.

Spahn sagte am Sonntagabend dem TV-Sender „Welt“: „Es gab ziemlich Rückenwind in den letzten zwei, drei Wochen.“ Konkret verwies er auf den CDU-Bundesparteitag vor der Wahl in Baden-Württemberg: „mit dem Parteitag in Stuttgart, dem Zeichen der Geschlossenheit, einem starken Ergebnis“.

Und weiter: „Wir haben auf Bundesebene auch in der Sache noch wichtige Dinge entschieden: Heizungsgesetz abschaffen, abschaffen. Und das hat übrigens dazu geführt, dass wir bei steigender Wahlbeteiligung ein deutlich besseres Wahlergebnis haben als beim letzten Mal. Die Zahl der absoluten Stimmen für die CDU dürfte sich in Baden-Württemberg deutlich erhöht haben im Vergleich zum letzten Wahlergebnis.“

Der Fraktionschef räumte aber ein: „Aber es hat eben – Stand jetzt – nicht für Platz 1 gereicht. Und das ist dann das Bittere daran.“

Laut den neuesten Hochrechnungen von ARD und ZDF kommen die bei der Wahl im Mittel auf 30,3 Prozent.

Damit liegen sie vor der CDU (29,7 Prozent), womit der Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir bei der wahrscheinlichen Fortsetzung der grün-schwarzen Koalition Ministerpräsident werden dürfte. Die CDU könnte rechnerisch auch mit der AfD koalieren, die auf 18,8 Prozent kommt – dies schließen die Christdemokraten aber aus.

Bitter lief der Wahltag für die SPD, die nur auf 5,6 Prozent kommt. Die FDP fliegt mit 4,4 Prozent aus dem Landtag, ebenso schafft es die Linke mit dem gleichen Ergebnis nicht ins Parlament.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Cem Özdemir und Manuel Hagel am 08.03.2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU/CSU, Bundespolitik, Welt, CDU, Grünen, Cem Özdemir, grün-schwarzen Koalition, AfD, SPD, FDP, Linke

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand am 08.03.2026 statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Stuttgart.

Worum geht es in einem Satz?

Jens Spahn sieht die Bundespolitik nicht als Mitverantwortlichen für den CDU-Wahlverlust in Baden-Württemberg, hebt jedoch die positive Entwicklung bei der Wahlbeteiligung und den absoluten Stimmen hervor, obwohl die CDU mit 29,7 Prozent hinter den Grünen bleibt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Hohe Erwartungen an die CDU nach Parteitag in Stuttgart
  • Signal der Geschlossenheit innerhalb der Partei
  • Wichtige Entscheidungen auf Bundesebene vor der Wahl
  • Abgeschaffte Gesetzesvorhaben: Heizungsgesetz und Bürgergeld
  • Steigende Wahlbeteiligung im Vergleich zur vorherigen Wahl
  • Konkurrenz durch die Grünen und deren Spitzenkandidaten Cem Özdemir

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Jens Spahn sieht keine Mitverantwortung der Bundespolitik für die Niederlage der CDU in Baden-Württemberg
  • Verweist auf Rückenwind durch den CDU-Bundesparteitag in Stuttgart
  • Betont wichtige Entscheidungen auf Bundesebene wie Abschaffung des Heizungsgesetzes und Bürgergeld
  • Erhöhte Anzahl absoluter Stimmen für die CDU im Vergleich zur letzten Wahl
  • Räumt ein, dass es nicht für Platz 1 gereicht hat
  • Die Grünen erreichen 30,3 Prozent, CDU 29,7 Prozent
  • Cem Özdemir wahrscheinlich Ministerpräsident mit Fortsetzung der grünen Koalition
  • CDU schließt Koalition mit der AfD (18,8 Prozent) aus
  • SPD kommt nur auf 5,6 Prozent, FDP und Linke fliegen mit 4,4 Prozent aus dem Landtag

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Keine Mitverantwortung der Bundespolitik für Wahlniederlage
  • Erhöhung der absoluten Stimmen für die CDU im Vergleich zum letzten Wahlergebnis
  • Platz 1 nicht erreicht
  • Fortsetzung der grün-schwarzen Koalition wahrscheinlich
  • Ministerpräsident post wahrscheinlich für Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir
  • SPD nur bei 5,6 Prozent
  • FDP und Linke fliegen aus dem Landtag

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Jens Spahn, dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, zitiert, in der er erklärt, dass die Bundespolitik keine Mitverantwortung für das Wahlergebnis der CDU in Baden-Württemberg trägt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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