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Gesellschaft: Frauenrechte und Gleichstellung in Deutschland
Berlin () – Familienministerin Karin Prien (CDU) hat Sympathie für den Frauenstreiktag am 9. März gezeigt.
„In Island hat der Frauenstreik vor 50 Jahren einen Impuls für wichtigen Fortschritt in der Gleichstellungspolitik gegeben“, sagte sie den Funke-Zeitungen. „Dieses Instrument wäre für mich persönlich nicht die erste Wahl, aber ich kann gut nachvollziehen, wenn Frauen so ein Zeichen setzen.“
Das Arbeitsrecht – das nur Streiks unter gewerkschaftlichem Dach erlaubt – sieht Prien nicht als Hindernis. „Wenn man ein Zeichen setzen will, ist es umso wirksamer, wenn man auch bereit ist, dafür Konsequenzen in Kauf zu nehmen“, sagte sie. „Die Frauen, die sich da aufmachen, sind mutig.“
Zugleich erinnerte Prien an die Vorgaben des Grundgesetzes zur Gleichstellung von Frauen und Männern. „Die Umsetzung der Gleichberechtigung ist kein frommer Wunsch von engagierten Frauenrechtlerinnen, sondern ein Verfassungsauftrag“, sagte sie. „Und den haben wir noch nicht zur Gänze erfüllt.“ Frauen hätten große Fortschritte gemacht, etwa beim Zugang zu Bildung, zum Studium, auch beim Zugang zu Aufsichtsräten, führte die Ministerin aus. „Bei den Vorständen und insbesondere bei Führungspositionen ist die Situation noch ausbaufähig. Gleiches gilt für die faire Bezahlung von Frauen. In den Bundes- und Landesparlamenten und auf der kommunalen Ebene sind Frauen derzeit auch nicht angemessen vertreten.“
Rückschritte gebe es bei der Repräsentation von Frauen in Parlamenten. „Im Deutschen Bundestag haben wir weniger weibliche Abgeordnete als vor der letzten Wahl“, kritisierte sie. „Man kann es sich einfach machen und sagen, das liegt vor allem an der AfD. Ich glaube, alle Parteien müssen das im Blick behalten.“ Politische Arbeit müsse familienfreundlicher werden – mit planbareren Sitzungszeiten, verlässlicher Kinderbetreuung und einer besseren Vereinbarkeit von Mandat und Familie, forderte Prien.
Ihr sei wichtig, die ungelöste Frage der angemessenen Repräsentation „breit zu debattieren und ernsthaft zu prüfen, wie ein verfassungskonformer Vorschlag für mehr Parität im Parlament aussehen kann“. Auf die Frage, ob Gleichstellung ein Herzensanliegen von Kanzler Friedrich Merz (CDU) sei, antwortete Prien: „So jedenfalls erlebe ich ihn. Er hat ja auch die Quote in unserer Partei mit durchgesetzt. Ohne ihn wäre das nicht gelungen.“
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
CDU, Funke-Zeitungen, Grundgesetz, AfD, Deutscher Bundestag, Friedrich Merz
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand am 05.03.2026 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Island
Worum geht es in einem Satz?
Familienministerin Karin Prien zeigt Unterstützung für den Frauenstreik am 9. März und betont die Notwendigkeit von Gleichstellung und angemessener Repräsentation von Frauen in politischen Ämtern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Unterstützung des Frauenstreiks am 9. März
Hinweis auf den Frauenstreik in Island vor 50 Jahren
Unzureichende Umsetzung der Gleichstellung von Frauen und Männern
Rückgang der weiblichen Abgeordneten im Deutschen Bundestag
Ungleisterung in Führungspositionen und faire Bezahlung
Forderung nach familienfreundlicher politischer Arbeit
Bedarf nach breiter Debatte über angemessene Repräsentation
Familienministerin Karin Prien zeigt Sympathie für Frauenstreiktag am 9. März
Erinnerung an Frauenstreik in Island als Impuls für Gleichstellungspolitik
Prien sieht Arbeitsrecht nicht als Hindernis für Streikaktionen
Betont Mut der Frauen, die für ihre Rechte auftreten
Hinweis auf Verfassungsauftrag zur Gleichstellung von Frauen und Männern
Fortschritte beim Zugang zu Bildung und Aufsichtsräten, aber noch Defizite bei Führungspositionen
Kritik an Rückschritten bei der Repräsentation von Frauen im Bundestag
Forderung nach familienfreundlicherer politischer Arbeit
Wichtigkeit der Debatte über angemessene Repräsentation
Positive Einschätzung des Kanzlers bezüglich Gleichstellung und Quote in der CDU
Welche Konsequenzen werden genannt?
Impuls für Fortschritt in der Gleichstellungspolitik
Mutig sei, Konsequenzen in Kauf zu nehmen
Verfassungsauftrag zur Gleichstellung noch nicht vollständig erfüllt
Fortschritte beim Zugang zu Bildung und Aufsichtsräten
Ausbaufähigkeit bei Führungspositionen und fairer Bezahlung
Ungenügende Repräsentation von Frauen in Parlamenten
Rückschritte bei weiblichen Abgeordneten im Deutschen Bundestag
Politische Arbeit muss familienfreundlicher werden
Notwendigkeit einer breiten Debatte zur Repräsentation
Suche nach verfassungskonformem Vorschlag für mehr Parität
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Familienministerin Karin Prien (CDU) zitiert, in der sie ihre Sympathie für den Frauenstreiktag am 9. März äußert und die Gleichstellungspolitik anmahnt.