Bundeswehr-Radarsatellitensystem "Spock" wird teurer

Verteidigungsausgaben in Deutschland: Teurer Satellitenauftrag

() – Das „Spock“-Radarsatellitensystem der wird bereits vor dem Start teurer als geplant. Das geht aus einer vertraulichen Vorlage des Finanzministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestages hervor, über die der „Spiegel“ berichtet. Konkret geht es um bis zu 579,5 Millionen .

In der Vorlage heißt es, die „konkreten Bedarfe“ zur Finanzierung des Betreibervertrages seien erst „im Zuge der finalen Angebotslegung im Vergabeverfahren zum Jahresende 2025“ bekannt geworden. Deswegen hätten sie bei der Aufstellung des Haushalts 2026 noch nicht berücksichtigt werden können.

Die Ausgabe könne nicht bis zum nächsten Haushaltsgesetz warten, so das Finanzministerium. Die neue Panzerbrigade werde ihre Arbeit in Litauen zum 1. Oktober dieses Jahres aufnehmen. Ein späterer Betriebsstart von „Spock“ würde „die Sicherheit der Einheiten vor Ort gefährden“.

Radarsatelliten können auch bei widrigen Bedingungen Bilder machen. Die Bundeswehr will die für ihre neue Panzerbrigade 45 in Litauen nutzen, um mögliche Mobilisierungs- und Aufmarschaktivitäten gegnerischer Streitkräfte frühzeitig erkennen zu können.

Der Auftrag ging per Direktvergabe an das deutsch-finnische Gemeinschaftsunternehmen Rheinmetall Iceye Space Solutions (Riss). Der ursprünglich geplante : 1,76 Milliarden Euro. Sollte die Bundeswehr weitere Optionen des Vertrags nutzen, war bereits ein höherer Kostenrahmen einkalkuliert, mehr als 2,7 Milliarden Euro bis maximal zum Jahr 2033.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundeswehr-Soldat (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundeswehr, Finanzministerium, Haushaltsausschuss, Bundestag, Spiegel, Rheinmetall Iceye Space Solutions (Riss)

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Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Litauen.

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Das "Spock"-Radarsatellitensystem der Bundeswehr wird teurer als ursprünglich geplant und könnte bis zu 579,5 Millionen Euro über dem Budget liegen, da unerwartete Finanzierungserfordernisse erst im Vergabeverfahren 2025 bekannt wurden, was die Sicherheit der neuen Panzerbrigade in Litauen gefährden könnte.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Steigende Kosten des "Spock"-Radarsatellitensystems
  • Unzureichende Berücksichtigung der Bedarfe bei Haushaltsaufstellung 2026
  • Notwendigkeit eines frühen Betriebsstarts zur Sicherheit in Litauen
  • Bedarf an Radarsatelliten für frühzeitige Erkennung gegnerischer Aktivitäten
  • Direktvergabe des Auftrags an Rheinmetall Iceye Space Solutions
  • Ursprünglich geplanter Preis und mögliche Kostensteigerungen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Politik hat die finanzielle Überlastung des "Spock"-Radarsatellitensystems zur Kenntnis genommen
  • Öffentliche Diskussion über die hohen Kosten und die Notwendigkeit der Ausgabe
  • Medien berichten über die vertraulichen Informationen aus dem Finanzministerium
  • Dringlichkeit aufgrund der Betriebsaufnahme der neuen Panzerbrigade in Litauen
  • Sicherheitsaspekte werden hervorgehoben, um den Bedarf zu rechtfertigen
  • Auftrag ging an das deutsch-finnische Unternehmen Rheinmetall Iceye Space Solutions

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Höhere Kosten für "Spock"-Radarsatellitensystem
  • Ungeplante Budgetierung im Haushaltsprozess
  • Dringlichkeit für Finanzierung zur Gewährleistung der Sicherheit
  • Erhöhung der Gesamtkosten auf bis zu 2,7 Milliarden Euro
  • Gefahr für Sicherheit der Einheiten in Litauen bei verzögertem Betriebsstart

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein, im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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