Schwarz-Rot will Bundespräsidenten am 30. Januar 2027 wählen lassen

politische Termine in Berlin 2027

() – Die schwarz-rote Regierungskoalition hat sich auf ein Datum für die nächste Bundespräsidentenwahl verständigt. Die Bundesversammlung soll am 30. Januar 2027 stattfinden, berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf Kreise von und SPD.

Der bisher kursierende Wahltermin am 14. Februar kommt aus Sicht der äre nicht infrage, weil an diesem Wochenende die Münchner Sicherheitskonferenz stattfindet. Formal liegt bei Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU), die die Bundesversammlung einberufen muss und über Ort und Zeit bestimmt. Der Ältestenrat des Parlaments ist in die Terminfindung eingebunden.

Hinter den Kulissen wird laut „Spiegel“ intensiv um das Datum gerungen. Der scheidende Präsident Frank-Walter Steinmeier soll einen späten Wahltermin favorisieren, um die Phase des Übergangs möglichst kurz zu halten – seine Präsidentschaft endet am 18. März 2027. Bundeskanzler Friedrich (CDU) wiederum soll Wert darauf legen, das Wochenende der Sicherheitskonferenz freizuhalten, wenn Staatsgäste aus aller Welt nach München kommen.

Das Grundgesetz schreibt lediglich vor, dass die Bundesversammlung spätestens 30 Tage vor Ablauf der Amtszeit des Bundespräsidenten zusammentreten muss. Da Bundesversammlungen zuletzt meist an einem Samstag oder Sonntag stattgefunden haben, wäre das Wochenende der Münchner Sicherheitskonferenz der letztmögliche Termin. Das Wochenende davor scheidet nach Ansicht der Verantwortlichen wegen des Karnevals aus, weshalb SPD und Union nun am 30. Januar wählen wollen.

Mit der Opposition ist der Plan noch nicht abgestimmt. Aus Kreisen der Grünen hieß es, mit ihnen habe niemand gesprochen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Schloss Bellevue (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Julia Klöckner, Frank-Walter Steinmeier, Friedrich Merz

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Union, SPD, Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, CDU, Ältestenrat, Frank-Walter Steinmeier, Bundeskanzler Friedrich Merz, Münchner Sicherheitskonferenz, SPD, Union, Grünen

Wann ist das Ereignis passiert?

  1. Januar 2027

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, München.

Worum geht es in einem Satz?

Die schwarz-rote Regierungskoalition hat den 30. Januar 2027 als Termin für die nächste Bundespräsidentenwahl festgelegt, um Überschneidungen mit der Münchner Sicherheitskonferenz und Karneval zu vermeiden, während der Plan noch nicht mit der Opposition abgestimmt ist.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Festlegung des Wahltermins für die Bundespräsidentenwahl
  • Berücksichtigung des Terminplans der Münchner Sicherheitskonferenz
  • Bevorstehendes Ende der Amtszeit von Frank-Walter Steinmeier
  • Einhaltung der Vorgaben des Grundgesetzes zur Terminfindung
  • Berücksichtigung des Karnevals als Faktor für die Terminwahl
  • Intensive interne Diskussionen zwischen Koalitionspartnern Union und SPD

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Schwarz-rote Regierungskoalition einigt sich auf Datum der Bundespräsidentenwahl: 30. Januar 2027
  • Harte Diskussionen hinter den Kulissen über den Wahltermin
  • Termin am 14. Februar ausgeschlossen wegen Münchner Sicherheitskonferenz
  • Frank-Walter Steinmeier favorisiert späten Wahltermin
  • Friedrich Merz möchte Sicherheitskonferenz-Wochenende freihalten
  • Grundgesetz fordert Bundesversammlung spätestens 30 Tage vor Amtszeitende
  • Opposition noch nicht in Entscheidung eingebunden
  • Grüne nicht in den Entscheidungsprozess einbezogen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Festlegung des Wahltermins auf den 30. Januar 2027
  • Berücksichtigung anderer wichtiger Ereignisse bei der Planung
  • Notwendigkeit der Einberufung durch Bundestagspräsidentin
  • Einbindung des Ältestenrats in die Terminfindung
  • Bevorzugung eines späten Wahltermins durch den scheidenden Präsidenten
  • Festlegung der Wahl unter Berücksichtigung eines möglichen Karnevals
  • Fehlende Abstimmung mit der Opposition
  • Unzureichende Kommunikation mit den Grünen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Frank-Walter Steinmeier zitiert, der einen späten Wahltermin favorisiert, um die Phase des Übergangs möglichst kurz zu halten.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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