Katastrophenschutz in Bayern: SPD-Forderung
München () – Die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag hat die Einführung eines zentralen Einsatzregisters für alle Helfer im Katastrophenschutz gefordert. Damit soll im Ernstfall schnell klar sein, wie viele Einsatzkräfte von Feuerwehr, BRK und THW tatsächlich verfügbar sind, teilte die innenpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion, Christiane Feichtmeier, am Dienstag mit.
Viele Engagierte seien bei mehreren Organisationen gleichzeitig gelistet, was im Krisenfall zu Problemen führen könne.
Die SPD brachte dazu einen Dringlichkeitsantrag ein, der am Mittwoch im Innenausschuss des Landtags beraten werden soll. Ein solches Register sei nötig, um Bayern widerstandsfähiger gegen komplexe Bedrohungen wie Cyberangriffe, Pandemien oder Extremwetter zu machen, so die Argumentation.
Bereits im Januar hatte die Fraktion mit Hilfsorganisationen und der Bundeswehr über das Thema beraten.
Feichtmeier sagte, im Ernstfall zähle jede Minute. Einzelne Organisationen überprüften zwar bereits Doppelnennungen, aus Sicht der SPD reiche das aber nicht aus.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Katastrophenschutz (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Christiane Feichtmeier
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
SPD-Fraktion, Bayerischer Landtag, Feuerwehr, BRK, THW, Bundeswehr
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Datum oder der Zeitraum des beschriebenen Ereignisses ist: Dienstag (für die Forderung) und Mittwoch (für die Beratung im Innenausschuss). Ein spezifisches Datum wurde nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
München
Worum geht es in einem Satz?
Die SPD im Bayerischen Landtag fordert die Einführung eines zentralen Einsatzregisters für Katastrophikhilfsorganisationen, um im Ernstfall die Verfügbarkeit von Einsatzkräften klarzustellen und Bayerns Widerstandsfähigkeit gegen komplexe Bedrohungen zu erhöhen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Notwendigkeit einer schnellen Verfügbarkeit von Einsatzkräften im Katastrophenschutz
- Vorhandensein von Engagierten, die bei mehreren Organisationen gelistet sind
- Komplexe Bedrohungen wie Cyberangriffe, Pandemien und Extremwetter
- Frühere Gespräche mit Hilfsorganisationen und der Bundeswehr über den Einsatz und die Koordination
- Insuffizienz der aktuellen Überprüfung von Doppelnennungen durch Einzelorganisationen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag fordert zentrales Einsatzregister für Katastrophenschutzhelfer
- Ziel: Verfügbarkeit von Einsatzkräften im Ernstfall schnell klären
- Viele Helfer sind in mehreren Organisationen gelistet, was problematisch sein kann
- Dringlichkeitsantrag soll im Innenausschuss des Landtags beraten werden
- Register soll Bayern widerstandsfähiger gegen komplexe Bedrohungen machen
- Frühere Beratungen mit Hilfsorganisationen und Bundeswehr im Januar
- SPD betont, dass im Ernstfall jede Minute zählt
- Einzelne Organisationen prüfen Doppelnennungen, aber SPD sieht weiteren Bedarf
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Einführung eines zentralen Einsatzregisters gefordert
- Schnellere Klarheit über verfügbare Einsatzkräfte
- Erhöhung der Widerstandsfähigkeit gegen komplexe Bedrohungen
- Verbesserung der Effizienz im Krisenfall
- Notwendigkeit der Überprüfung von Doppelnennungen diskutiert
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. Christiane Feichtmeier äußert, dass im Ernstfall jede Minute zählt und dass die derzeitigen Überprüfungen der Doppelnennungen durch einzelne Organisationen aus Sicht der SPD nicht ausreichen.
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