Katastrophenschutzübung im Landkreis Neu-Ulm
Neu-Ulm () – Im Landkreis Neu-Ulm ist am Samstag eine großangelegte Katastrophenschutzübung zu Ende gegangen. Wie das Landratsamt mitteilte, handelte es sich um eine Vollübung, bei der verschiedene Einsatzkräfte gemeinsam probten.
Dabei waren knapp 300 Einsatzkräfte von BRK, Wasserwacht, Feuerwehr und THW sowie die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) im Landratsamt Neu-Ulm von 09:00 – 12:00 Uhr im Einsatz.
Ausgangspunkt der Übung war die Annahme, dass Senden von einem starken Unwetter betroffen wäre.
Folgende Szenarien wurden geprobt:
Am Waldsee in Senden wurde eine Schülergruppe, die mit ihren Lehren vor Ort campte, vom Unwetter überrascht.
Hier wurden die Kräfte zur Rettung, Bergung und medizinischen Betreuung der verletzten Personen eingesetzt. Dabei stand die Rettung über Wasser im Vordergrund, da die Zufahrtswege von umgestürzten Bäumen versperrt waren.
Der zweite Einsatzort war die Eislaufanlage in Senden, an der ein Ammoniak-Austritt angenommen wurde.
Die sich darin befindlichen Schülerinnen und Schüler wurden evakuiert und in einer Schule untergebracht, um dort medizinisch versorgt zu werden. Auch hier arbeiteten die Blaulichtorganisationen eng zusammen.
Der dritte Einsatzort war die alte Weberei.
Hier wurde ein Brand angenommen, bei dem Personen vermisst wurden.
Rüdiger Dolejsch, Geschäftsbereichsleiter Kommunales, Sicherheit und Ordnung zog direkt nach Beendigung der Übung ein erstes Fazit: „Alles in allem sind wir zufrieden. Im Anschluss werden die Daten der FüGK augewertet, um den Übungsverlauf abschließend bewerten zu können.“
Landrätin Eva Treu, die sich selbst ein Bild von der Übung an den unterschiedlichen Einsatzorten machte, stellte vor allem das Engagement der Beteiligten heraus: „Ich möchte mich bei allen Einsatzkräften herzlich bedanken.
Es ist nicht selbstverständlich, dass sich so viele Menschen ehrenamtlich engagieren und in ihrer Freizeit an so einer groß angelegten Übung teilnehmen. Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Bereichen hat gut funktioniert“, so Landrätin Treu.
Sie betonte den großen Aufwand und die Leistung. Nun gilt es, die Übung noch einmal genauer zu evaluieren und dann den größtmöglichen Nutzen aus den gewonnen Erkenntnissen zu ziehen.
Neben den Einsatzkräften waren außerdem 67 Mimen, 15 Sicherungsposten und 13 Übungsbeobachter im Einsatz.
Auch diesen gilt ein großer Dank
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, des BRK und des THW bei der Katastrophenschutzvollübung vor der Eislaufanlage in Senden (Archiv), Anja Grözinger via |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Rüdiger Dolejsch, Eva Treu
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
BRK, Wasserwacht, Feuerwehr, THW, Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK)
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am Samstag statt. Ein konkretes Datum wird jedoch nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die beschriebenen Ereignisse fanden in folgenden Orten statt: Senden, Waldsee, Eislaufanlage in Senden, alte Weberei, Landkreis Neu-Ulm.
Worum geht es in einem Satz?
Im Landkreis Neu-Ulm fand am Samstag eine großangelegte Katastrophenschutzübung mit etwa 300 Einsatzkräften von verschiedenen Organisationen statt, die verschiedene Szenarien wie Unwetterrettung und Ammoniak-Austritt probten und deren Zusammenarbeit von Landrätin Eva Treu gelobt wurde.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Starke Unwetterannahme als Ausgangspunkt der Übung
- Notwendigkeit der Zusammenarbeit verschiedener Einsatzkräfte
- Realistische Übungsszenarien zur Katastrophenvorsorge
- Verletzungsgefahr durch das Unwetter
- Risiken durch Ammoniak-Austritt
- Vermisste Personen bei angenommenem Brand
- Planung und Durchführung der Vollübung
- Einbindung von ehrenamtlichen Einsatzkräften
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
nein
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Durchführung einer großangelegten Katastrophenschutzübung
- Einbindung von nahezu 300 Einsatzkräften
- Zusammenarbeit der verschiedenen Blaulichtorganisationen
- Fokus auf Rettung und medizinische Versorgung
- Evaluation der Übung durch die Führungsgruppe Katastrophenschutz
- Dankbarkeit gegenüber den ehrenamtlichen Einsatzkräften
- Analyse und Auswertung der gewonnenen Erkenntnisse
- Engagement und Einsatzbereitschaft der Beteiligten unterstrichen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Rüdiger Dolejsch, Geschäftsbereichsleiter Kommunales, Sicherheit und Ordnung, äußerte: „Alles in allem sind wir zufrieden.“
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