Grüne fordern "faires Erbbaurecht" für bezahlbares Wohnen in Niedersachsen

Gesellschaftspolitik in Niedersachsen zur Erbpacht

() – Die -Fraktion im niedersächsischen Landtag spricht sich für ein „faires Erbbaurecht“ als Grundlage für bezahlbares Wohnen aus. Der bau- und wohnungspolitische Sprecher Heiko Sachtleben sagte am Donnerstag, dass insbesondere ältere in Erbpacht-Wohnungen Existenzängste hätten, wenn ihre Verträge zur Verlängerung anstünden.

Als Beispiel nannte er eine 76-jährige Frau aus Hildesheim, die wegen ihres in 14 Jahren auslaufenden Erbpachtvertrags mit der Klosterkammer nachts nicht mehr könne.

Nach Angaben der Grünen gibt es in Niedersachsen noch 159 landeseigene Erbpacht-Grundstücke mit Wohnungsnutzung sowie etwa 17.000 von der Klosterkammer verwaltete Erbbaurechte. Davon laufen rund 2.600 Verträge bis 2048 aus und müssen neu verhandelt werden.

Sachtleben betonte, dass hinter jedem Fall menschliche Schicksale stünden, auch wenn die insgesamt gering erscheinen mögen.

Ein Entschließungsantrag der Grünen sieht eine Kompromisslösung vor, die sowohl den Bodenwert als auch den Berechnungsprozentsatz für die Erbpacht anfasst. Sachtleben appellierte an die Klosterkammer, ihre soziale Verantwortung wahrzunehmen und sich in den anstehenden Verhandlungen auf die vorgeschlagene Kompromisslinie einzulassen, auch wenn das Land die Klosterkammer nicht direkt anweisen könne.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wohnungen in einem Plattenbau (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Grüne-Fraktion, niedersächsischer Landtag, Heiko Sachtleben, Klosterkammer, Niedersachsen

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Ereignisse finden in folgenden Orten statt: Hannover, Hildesheim, Niedersachsen.

Worum geht es in einem Satz?

Die Grünen im niedersächsischen Landtag fordern ein faires Erbbaurecht, um älteren Menschen Existenzängste bei auslaufenden Erbpachtverträgen zu nehmen und schlagen eine Kompromisslösung zur Neuregelung der Bedingungen vor.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Existenzängste älterer Menschen aufgrund auslaufender Erbpachtverträge
  • Beispiel einer 76-jährigen Frau aus Hildesheim
  • 159 landeseigene Erbpacht-Grundstücke in Niedersachsen
  • Rund 17.000 von der Klosterkammer verwaltete Erbbaurechte
  • Ungefähr 2.600 Verträge laufen bis 2048 aus
  • Notwendigkeit von Neuverhandlungen der Verträge

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Die Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien werden im Artikel nicht beschrieben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Existenzängste bei älteren Menschen
  • Schlaflosigkeit aufgrund der Unsicherheit
  • Notwendigkeit zur Neuverhandlung von Verträgen
  • Menschliche Schicksale hinter den Zahlen
  • Appell an die Klosterkammer zur Wahrnehmung sozialer Verantwortung
  • Vorschlag einer Kompromisslösung für die Erbpachtbedingungen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Heiko Sachtleben, dem bau- und wohnungspolitischen Sprecher der Grünen-Fraktion im niedersächsischen Landtag, zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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