Polizeigewerkschaft gegen Einsatz der Bundeswehr zur Drohnenabwehr

Polizeigewerkschaft gegen Einsatz der Bundeswehr zur Drohnenabwehr

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Sicherheit und Drohnenabwehr in Deutschland

Berlin () – Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) lehnt den Plan von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) ab, zur Abwehr von Drohnen auch die Bundeswehr einzusetzen.

Der GdP-Chef für den Bereich Bundespolizei, Andreas Roßkopf, sagte der „Rheinischen Post“: „Im Falle der Drohnenabwehr über kritischer Infrastruktur in Deutschland muss die Politik endlich die Bundespolizei, aber auch alle Polizeien der Länder vollumfänglich ausstatten.“ Roßkop ergänzte: „Wenn überhaupt, geht das nur im Rahmen der Amtshilfe unter Verantwortung der Bundespolizei.“ Die Polizei sei für die Sicherheit im Inland verantwortlich.

Der GdP-Chef kritisierte zudem, dass in diesem Bereich viel zu lange gespart worden sei „und nicht das nötige Geld in die Hand genommen wurde, um uns modern und angemessen auszurüsten und auch auszubilden“. Eine Unterstützung der Bundeswehr könne auch nur bei Ereignissen wie Überschwemmungen, Waldbränden, Erdbeben oder Flugzeug- und Eisenbahnunglücken erfolgen, „oder im Falle des inneren Notstandes“, so der GdP-Chef.

Angesichts zunehmender Drohnenvorfälle in Deutschland soll die Bundeswehr nach den Plänen von Dobrindt künftig unbemannte Flugobjekte unter bestimmten Voraussetzungen abschießen dürfe. Dazu soll das Luftsicherheitsgesetz geändert werden.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Mobile Drohnen-Abwehr (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Alexander Dobrindt, Andreas Roßkopf

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, CSU, Bundespolizei, Rheinische Post, Polizeien der Länder, Bundeswehr, Luftsicherheitsgesetz.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) lehnt den Einsatz der Bundeswehr zur Drohnenabwehr ab und fordert stattdessen eine bessere Ausstattung und Ausbildung der Polizei für diese Aufgaben.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Zunehmende Drohnenvorfälle in Deutschland
  • Plan von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt zur Drohnenabwehr
  • Vorschlag, Bundeswehr zur Drohnenabfuhr einzusetzen
  • Kritik an unzureichender Ausstattung und Finanzierung der Polizei
  • Forderung nach Unterstützung der Polizei statt Bundeswehr
  • Notwendigkeit von Änderungen im Luftsicherheitsgesetz

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Gewerkschaft der Polizei (GdP) lehnt Einsatz der Bundeswehr zur Drohnenabwehr ab
  • GdP-Chef Andreas Roßkopf fordert bessere Ausstattung der Bundespolizei und der Landespolizeien
  • Betonung auf Verantwortung der Bundespolizei für die innere Sicherheit
  • Kritik am langjährigen Sparen im Bereich der Drohnenabwehr
  • Bundeswehr soll nur in Ausnahmefällen unterstützen, wie z.B. bei Naturkatastrophen oder innerem Notstand
  • Pläne von Dobrindt sehen vor, dass Bundeswehr Drohnen abschießen kann, Änderungen des Luftsicherheitsgesetzes notwendig

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Ablehnung des Plans zur Drohnenabwehr mit Bundeswehr durch die GdP
  • Forderung nach besserer Ausstattung der Bundespolizei und Länderpolizeien
  • Kritik an langjährigem Sparen im Bereich der Polizei
  • Notwendigkeit von modernem Equipment und Ausbildung für die Polizei
  • Hinweis, dass Bundeswehrunterstützung nur in bestimmten Notfällen erfolgen soll
  • Veränderung des Luftsicherheitsgesetzes in Betracht gezogen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. GdP-Chef Andreas Roßkopf äußert sich kritisch zu den Plänen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und plädiert für eine bessere Ausstattung der Polizei zur Drohnenabwehr.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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